Offene Bildung

    Illustration zu Offene Bildung

    Offene Bildung ist ein Überbegriff für all jene schulische und außerschulische Initiativen, die Bildung partizipativ, offen sowie im Sinne der Ideen von „digitaler Bildung” und „zeitgemäßer Bildung” gestalten. Sie wollen Bildung als Gemeingut fördern und stellen selbstgesteuertes und kompetenzorientiertes Lernen in den Fokus.

    Offene Bildung fördert:

    1. Digitale Mündigkeit
    2. die Entwicklung neuer Formen des sozialen und zivilgesellschaftlichen Engagements mithilfe digitaler Werkzeuge, z. B. im Rahmen des digitalen Ehrenamts
    3. den ethischen Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien im Sinne der Hackerethik

    Diese Ziele werden unter anderem durch partizipative Lernszenarien sowie freie Bildungsmaterialien („Open Educational Resources”) erreicht. Dazu gehören das Aufbrechen der „Lehrer-Schüler-Rolle“ in gleichberechtigte Partner*innen und das kollaborative Entwickeln von Lern- und Lehrinhalten sowie entsprechender Unterlagen. Das dezentrale Organisieren und Teilen der Materialien ist dafür eine wichtige Voraussetzung.

    Digitale Mündigkeit

    Digitale Mündigkeit beschreibt die Fähigkeit, konstruktiv, kritisch und souverän mit digitalen Räumen umzugehen, um sich zivilgesellschaftlich und politisch in diesen engagieren zu können. Nur so können wir unsere zunehmend digitalisierte Gesellschaft hinterfragen und mitgestalten. Fähigkeiten im Umgang mit digitalen Technologien (Digital Literacy), z. B. um online bürgerliche Rechte und Pflichten wahrzunehmen, sind hierbei kein Selbstzweck, sondern Mittel für gesellschaftliche Teilhabe. Vielmehr geht es um ein Verständnis dafür, wie notwendig es ist, sich am gesellschaftlichen und politischen Leben in digitalen Räumen zu beteiligen, um zivilgesellschaftliche Interessen zu wahren und die Gesellschaft mitzugestalten.

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