Auf der ganzen Welt und in vielen Städten in Deutschland wie Köln, Hamburg und nicht zuletzt in Berlin wurde vergangenen Samstag der Open Data Day 2013 gefeiert. Ein großes „Yeah“ geht von uns raus an Alle, die sich in die Organisation eingebracht haben, die spontan Arbeitsgruppen gegründet, Daten analysiert und Apps entwickelt haben oder einfach aus Neugierde mit dabei waren.

Auf dem Kölner Open Data Day waren auch Vertreter der Stadt vor Ort. Gemeinsam Während unsere Kollegen in Hamburg bei spiegel online am Pandaprojekt gearbeitet haben, hat die Open Knowledge Berlin-Fraktion mit Unterstützung von Zeit ONLINE einen offenen Hackday organisiert. Mit 40 hochmotivierten Teilnehmern wurde an mehreren unterschiedlichen Projekten „gehackt“.

Hier eine kurze Übersicht der Projekte, an denen wir gearbeitet haben:

  • Open Data Census: Bevor man sich daran macht Anwendungen und Visualisierungen aus Offenen Daten zu bauen gilt es in einem ersten Schritt zu untersuchen welche Daten überhaupt verfügbar sind. Deshalb stand das Mapping von Datensätzen am Anfang des Hackdays. Gemeinsam wurde untersucht welche der 15 wichtigsten Datensätze (Transportdaten, Hygienekontrolldaten, Schulstandorte etc.) einer Stadt in Berlin bereits verfügbar sind. Einen Überblick darüber was bereits verfügbar ist und woran noch gearbeitet wird, findet man auf der Seite des Census. Jetzt mitmachen und die eigene Stadt hinzufügen!

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  • **School of Data: **Im Anschluss an das Mapping der Datensätze wurden mit ca. 12 Leuten sogenannte Daten-Expeditionen gestartet. Dabei geht es darum in interdisziplinären Teams bestehend aus Designern, Entwicklern, Scouts und Storytellern Datensätze zu finden und zu analysieren. Der Outcome einer solchen Expedition kann sehr unterschiedlich sein und von einem Blogpost, über eine kleine Anwendung, bis hin zu einer Visualisierung reichen. Auf dem Open Data Day gab es zwei solche Daten Expeditionen, ein Team verglich die Motorik von Schulanfängern und mit der Anzahl der Sportstätten in ihrer Nachbarschaft und ein anderes widmete sich den Hygienekontrolldaten. Zu den Ergebnissen geht es hier.

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  • **OffeneDaten.de: **Gefundene Datensätze wurden in das neugelaunchte Community-Daten-Portal OffeneDaten.de eingetragen, auf ihre Lizenzen und Maschinenlesbarkeit geprüft und verbessert. Außerdem wurde damit begonnen die offenen Datensätze anderer Datenkataloge automatisiert einzupflegen.

  • Teikei: Auch das von Stadt Land gefördete Projekt Teikei traf sich auf dem Open Data Day um weiter an ihrer Plattform für Community Supported Agriculture zu arbeiten.

  • **Best City Index: **Auf Basis eines Vergleichs von Daten der beiden Städte Paris und Berlin wollen Nicolas Kayser-Bril und James Lafa mit einer schönen Visualisierung beweisen, dass Berlin die bessere Stadt zum Leben ist. Und das nicht nur weil sie die niedrigsten Bierpreise hat. ;)

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