Öffentlich finanzierte Archive, Museen und Bibliothe- ken sind wichtige Hüter des kulturellen Erbes.

22. und 23. Oktober 2012, 10:00 – 18:00 Uhr
Jüdisches Museum Berlin Lindenstraße 9–14, 10969 Berlin

Allerdings stellen sich ihnen im digitalen Zeitalter viele Fragen neu: Wie gestalten Gedächtnisinstitutionen den Zugang zu den Schätzen, die dort erschlossen, restau- riert und bewahrt werden? Heißt »freier Zugang« auch »kostenfreier Zugang«? Wie ändern sich im Informati- onszeitalter Anforderungen und Selbstverständnis von Gedächtnisinstitutionen? Welche Rolle spielen parti- zipative Initiativen wie Wikipedia; welche Bedeutung hat die Privatwirtschaft? Warum wird beim Zugang zum kulturellen Erbe oft in kommerzielle und nicht- kommerzielle Nutzungen unterschieden? Wie berech- tigt ist diese Unterscheidung? Welche Verantwortung haben Gedächtnisinstitutionen, wenn sie den Zugang zum kulturellen Erbe gestalten? Wächst die Verantwor- tung mit der Menge dessen, was dem kulturellen Erbe zugerechnet wird? Welche Verantwortung ist mit dem leichteren Zugang verbunden?

Die Internationale Konferenz »Zugang gestalten!« will die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten beim Zugang zum kulturellen Erbe aufzeigen und die damit in Zusammenhang stehenden Fragen öffentlich mit Fachleuten aus Kultur, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik diskutieren.

Hier ist das vielversprechende Programm der Konferenz.