Wie können offene Daten und Transparenz im Handeln der Verwaltung nachhaltig verankert werden? Wie kann noch mehr Vertrauen und Verständnis zwischen den Akteuren hergestellt werden? Wie können den Bürgern die Vorteile offen zugänglicher Daten noch näher gebracht werden? Unter dem Motto “Näher am Bürger - näher an den Daten” lädt die Aktionsplattform Berlin Open Data am Mittwoch, 6. Juni 2012, von 10 bis 18 Uhr zum zweiten Berlin Open Data Day (BODDy) ins Rote Rathaus in Berlin-Mitte.

Berlin setzt Maßstäbe

Berlin hat in Sachen Open Government und Open Data in Deutschland bereits Maßstäbe gesetzt. Noch vor den Wahlen zum Abgeordnetenhaus startete das landesweite Open-Data-Portal www.daten.berlin.de, im Februar 2012 veröffentlichte der Senat in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut für offene Kommunikationssystem (FOKUS) die Open-Data-Strategie des Landes.

Berlin muss noch offener werden

Berlin ist schon offen, muss aber noch offener werden: Der BODDy soll nun als Forum genutzt werden, um einen kritischen Blick auf den Stand des Datenangebots in Berlin zu werfen. Alle Beteiligten aus Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft sind aufgefordert, sich über Nutzen und Perspektiven offener Daten zu informieren, Erfahrungen und Ideen auszutauschen und eine Agenda für die weiteren Schritte hin zu einem offenen und transparenten Berlin zu erarbeiten.

Hochkarätige Redner, Workshops mit Experten

Für den BODDy haben hochkarätige Redner zugesagt - aus Berlin, Bund und Europa: Es sprechen u.a. Björn Böhning, Chef der Senatskanzlei, Dr. Uta Dauke, Bundesministerium des Innern, und Thibaut Kleiner, Mitglied des Kabinetts der EU-Kommissarin für die Digitale Agenda, Neelie Kroes.

In fünf Workshops werden von Experten die Themen

  • Offene Verkehrsdaten in Berlin
  • Qualitätssicherung, Haftbarkeit und Lizenzen
  • Open-Data-Werkzeuge
  • Offene Daten und was jetzt?

vorgestellt und Vorschläge für ein weiteres Vorgehen in Berlin erarbeitet.

Außerdem zeigt eine Werkschau die Anwendungen, die beim ersten bundesweiten Programmierwettbewerb Apps für Deutschland speziell Berliner Daten nutzen und geht dabei besonders auf die Preisträger ein.

Programm

Aktionsplattform Berlin Open Data

Organisiert wird die Veranstaltung von der übergreifenden ehrenamtlichen Aktionsplattform Berlin Open Data. Die Aktionsplattform wurde im Herbst 2010 gegründet und besteht aus Mitgliedern von Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Alle Teilnehmer verbindet das gemeinsame Anliegen, offene Daten zu fördern. Im Jahr 2011 hat sie u.a. den ersten Berliner Open Data Day organisiert und beriet die Senatsverwaltung beim Open-Data-Portal daten.berlin.de

Anmeldung

Weitere Infos und Anmeldung unter http://berlin.opendataday.de/?p=249. Eine Anmeldung ist alternativ auch möglich unter berlin@opendataday.de. Bitte nennen Sie den Workshop, an dem Sie teilnehmen möchten.