Nach der Freischaltung des Berliner Open Data Portals im September 2011 wurden nun die Ergebnisse einer Strategie-Studie zur Öffnung der Datenbestände im Land Berlin vorgestellt. Die von Fraunhofer FOKUS erstellte Studie wurde vom Staatssekretärsausschuss für die Verwaltungsmodernisierung in Auftrag gegeben. Sie betrachtet sowohl organisatorische sowie technische und rechtliche Fragen bei der Öffnung staatlicher Datenbestände. Darüber hinaus wurden Handlungsempfehlungen an Politik, Verwaltung und Technik formuliert, die in einem Mehrstufenplan umgesetzt werden sollten. Vollständige Studie und Kurzfassung.

Hintergrund

Der nun vorgestellten Studie wie auch der Umsetzung des Datenportals sind viele Treffen der Aktionsplattform Open Data Berlin vorausgegangen. Die Aktionsplattform ist ein Runder Tisch mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft der sich seit Ende 2010 regelmässig trifft um in Sachen Open Data in Berlin weiter zu kommen. Die Treffen haben dazu beigetragen Vertrauen zwischen Verwaltung und Open Data Bewegung aufzubauen.

Die Aktionsplattform hat mit dem Berlin Open Data Day (BODDy) und der Berlin Open Data Agenda die Vorraussetzungen für die langsame Öffnung von Daten des öffentlichen Sektors in Berlin gelegt. Dass diese Öffnung aus unserer Sicht viel zu lange dauert ist eine Sache, dass dies dennoch eine der ganz wenigen Erfolgsgeschichten für offene Daten in Deutschland ist, darauf dürfen wir alle schon ein bisschen stolz sein.

Was kommt als nächstes?

Das Aktionsbündnis trifft sich einmal im Monat. Hier ist unsere offene Mailingliste. Derzeit arbeiten wir an den Vorbereitungen für den Berlin Open Data Day 2012! Interessierte sind herzlich eingeladen mitzuhelfen!