Projektstart PODEST: Offene Hardware für eine demokratische Energiewende
Wir leben in einer Zeit, in der die Gestaltung der Zukunft von rückwärtsgewandten Kräften in Gefahr gebracht wird. 2026 starten wir mit dem Willen, an Transformation festzuhalten. Gemeinsam mit Partner*innen aus Technik- und Sozialwissenschaften erforschen wir in den kommenden drei Jahren, wie Open Source Hardware einen konkreten Beitrag zu einer gerechteren, partizipativeren und resilienteren Energiewende leisten kann.
In Kooperation mit der TU Berlin und BTU Cottbus-Senftenberg sowie zivilgesellschaftlichen Projektteams soll dabei einerseits bestehende offene Hardware - wie das BMS von Libre Solar oder das Propellerdesign des Windkits - verbessert und für einen breiteren Einsatz vorbereitet werden und andererseits die praktische Anwendung von offener Energietechnik durch technische Laien soziologisch begleitet werden.
Warum PODEST?
Die Energiewende ist mehr als ein technisches Großprojekt. Sie ist ein gesellschaftlicher Transformationsprozess, der nur dann nachhaltig gelingt, wenn Menschen befähigt werden, sich aktiv zu beteiligen – jenseits reiner Konsument*innenrollen. Hier setzt das Forschungsprojekt PODEST – Potentiale von Open Source Hardware für dezentrale Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien in der sozial-ökologischen Transformation an. Offene Hardware verspricht Transparenz statt Black Boxes, Reparierbarkeit statt Wegwerfdesign und Mitgestaltung statt Abhängigkeit von proprietären Lösungen. Doch trotz vieler engagierter Einzelprojekte fehlen bislang systematische Erkenntnisse darüber, wie solche Ansätze skaliert, verbreitet und sozial nachhaltig verankert werden können. Diese Lücke will PODEST schließen.
Mitmachen
Wer an offener Energietechnik arbeitet, ist herzlich eingeladen, Teil unseres regelmäßigen Austauschs von Expert*innen zu werden und an der Integration deines Projektes zu arbeiten. Wir unterstützen dich dabei. Melde dich unter hardware@prototypefund.de