Am 29. Juni wurde in Berlin das Gutachten „Digitale Souveränität: Gutachten des Sachverständigenrats für Verbraucherfragen“ präsentiert. Zusammen mit Anna Alberts und Arne Semsrott habe ich dafür eine Studie zum Wert persönlicher Daten erstellt. Sie ist zusätzlich zum Beiratsgutachten und einer weitere Studie von Volker Grassmuck, Rüdiger Weis und Stefan Lucks veröffentlicht worden: „Technologien für und wider Digitale Souveränität“.

Die Präsentation dazu gibt es hier.

Unsere Empfehlungen aus der Studie lauten:

  • Verbraucherzentriertheit stärken
  • Transparenz schaffen und gewährleisten
  • MyData als Standard
  • dezentrale Strukturen
  • Infrastruktur für Datenspenden von VerbraucherInnen.

Zu dem vorgestellten MyData Modell gehört:

  • Das Recht zu wissen, welche persönlichen Informationen vorliegen
  • den tatsächlichen Inhalt der persönlichen Daten zu sehen
  • falsche Daten korrigieren zu können
  • zu prüfen, wer Zugriffe und auf die personenbezogene Daten hat und warum
  • persönliche Daten zu erhalten und sie frei zu verwenden
  • persönliche Informationen an Dritte zu teilen oder verkaufen
  • zu entfernen oder persönliche Daten zu löschen



Weiterführende aktuelle Informationen:

Veranstaltungshinweis: Am 30. August und 1. September findet die mydata2017-Konferenz statt.

Leseempfehlung: Corporate Surveillance in Everyday Life By Wolfie Christl, Cracked Labs, June 2017.

Videos: