Der Wettbewerb „Apps für Deutschland“ ist ein gemeinsames Projekt von Verwaltung und Netzgemeinschaft und fördert Open Data-Vorhaben in Deutschland. Bei dem Wettbewerb werden die besten Internetapplikationen oder mobilen Applikationen (Kurzform: Apps), die basierend auf offenen Daten der öffentlichen Hand (Open Data) von den Wettbewerbsteilnehmern entwickelt werden, durch eine Jury prämiert.
Wie kann die Distanz zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung verringert werden? Wie können bereits erhobene Datensätze neuen, innovativen Verwendungszwecken zugeführt werden? Welche Rolle können und sollen Ministerien und Verwaltungen heutzutage gegenüber den Bürgern einnehmen? Diese und andere Fragen soll der Apps Wettbewerb klären.
Neben der Veranschaulichung des Nutzens von Open Data in Bezug auf Innovationen,
Wirtschaftsförderung und Teilhabe der Bürger, geht es auch darum, öffentliche Stellen zu
ermuntern, Daten zur Weiterverarbeitung und -verwendung bereitzustellen.
Neben dem Projekt Open Government des BMI als koordinierende Stelle engagieren sich
das Statistische Bundesamt und das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
insbesondere bei der Bereitstellung von Daten für den Wettbewerb. Drei Vereine aus der
Open Data-Bewegung (Open Data Network, Government 2.0 Netzwerk und Open
Knowledge Foundation Deutschland) sind für die konzeptionelle Arbeit und die
Durchführung des Wettbewerbs zuständig.
Der Bundesverband Informationswirtschaft,Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) e.V. ist mit der Aktivierung von Unternehmen der IKT-Industrie zur inhaltlichen, kommunikativen und/oder finanziellen Unterstützung (Sponsoring) des Wettbewerbs betraut.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat seine Unterstützung bei der Mobilisierung von Kommunen zugesagt
Der Start des Wettbewerbs ist für den 8. November 2011 auf der Messe Moderner Staat
vorgesehen. Die Prämierung der Gewinner wird auf der CeBIT im März 2012 stattfinden.