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Offenes Ratsinformationssystem 2.0 macht Politik vor Ort transparenter

Bela Seeger - 15. Januar 2015 in Featured, Open Knowledge Foundation, Transparenz

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Gibt es anstehende Baumaßnamen in meiner direkten Umgebung? Warum wird der Spielplatz geschlossen, und wohin fließen eigentlich die Gewinne der Stadttochter?

Zwar sind die Antworten auf solche und ähnliche Fragen oftmals in lokalen Systemen der Verwaltung gespeichert, doch der Zugang für Bürger gestaltet sich äußerst schwierig. Alternative Ratssysteme bieten einen neuen Zugang zu diesen Informationen und sorgen für mehr Transparenz in Städten, machen Politik sichtbarer und Mitbestimmung leichter.

Screenshot

Politik-Bei-Uns.de

Wie das funktionieren kann, zeigen seit 2012 eindrucksvoll die Projekte “Offenes Köln” bzw. “OpenRuhr:RIS”. Nun hat der gemeinnützige Verein Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. diese Projekte zusammengeführt und gemeinsam mit ehrenamtlichen Entwicklern eine neue Plattform aufgebaut, die es allen Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen soll, schnell und einfach auf alle kommunalpolitische Daten ihrer Städte zuzugreifen.

Unter dem Slogan “Politik Bei Uns” kann unter zunächst auf die drei bereits integrierten Informationen der Städte Bochum, Köln, Moers zugegriffen und diese durchsucht werden. Für den Ausbau der Plattform sind ab sofort alle interessierten Bürgerinnen und Bürger gefragt: Macht Vorschläge! Welcher Ort oder welche Features sollen als nächstes kommen? Und natürlich freuen wir uns über die Mithilfe von Entwicklern, welche neue Features und weitere Städte umsetzen wollen.

P.S. Alle Daten und Informationen sind selbstverständlich auch über eine JSON-Schnittstelle auf Basis von OParl abrufbar. Wir freuen uns auf spannende Idenn und Einsatzmöglichkeiten – meldet diese gern an info@okfn.de, wir nehmen sie dann bei “Politik bei uns” auf.

 

2014: Das Jahr in 12 IFG-Anfragen

Arne Semsrott - 19. Dezember 2014 in Featured, Open Knowledge Foundation

Dieses Jahr war viel los auf FragDenStaat. In diesem Rückblick führen wir noch einmal durch die Höhen und Tiefen von 2014 mit einer Anfrage pro Monat.
Januar: Die Berliner Polizei hat klammheimlich eine Vorratsdatenbank für Veranstaltungen erstellt, in der u.a. die Daten von Demo-Anmeldern für drei Jahre gespeichert werden. Die Ausgestaltung der Datenbank wird durch eine IFG-Anfrage deutlich. Mehr Infos / Zur Anfrage
Februar: Wie viel kosten die Give-Aways im Bundestag? Eine Antwort der Bundestagsverwaltung aus dem Februar gibt Auskunft.
Zur Anfrage

März: Die Berliner Verkehrsbetriebe hatten im Zuge von Cross-Border-Leasing-Geschäften Verträge u.a. mit der Investmentbank JP Morgan geschlossen. Offenlegen will sie Dokumente dazu aber nicht, eine endgültige Antwort steht immer noch aus. Trotzdem schließt die BVG in jeder Mail: “Wir hoffen, Sie auch künftig als unseren Kunden begrüßen zu können. Zur Anfrage

April: Bei einer öffentlichen Sitzung des Innenausschusses in der Hamburger Bürgerschaft zeigte die Polizei ein Video, auf dem Ausschreitungen im Zusammenhang mit einer Demonstration zu sehen waren. Bei der IFG-Anfrage auf Herausgabe des Videos sperrt sich die Polizei aber plötzlich. Erst nach Vermittlung durch den Datenschutzbeauftragten und einem halben Jahr Wartezeit gibt sie nach. Zur Anfrage

Mai: Die Bundesregierung hat zwei Gutachten in Auftrag gegeben, das Bundestagsabgeordneten mit Strafverfolgung in den USA droht, sollte Edward Snowden in den Bundestag eingeladen werden. Die Kosten der Gutachten werden durch eine IFG-Anfrage publik. Zur Anfrage

Juni: Anfang des Jahres kündigte der Bundesnachrichtendienst eine Transparenzkampagne an. Nachfragen zur Transparenz will er dann aber nicht beantworten. Mehr Infos / Zur Anfrage

Juli: Wir haben das #Zensurheberrecht besiegt! In einem Anerkennungsurteil bescheinigt uns das Landgericht Berlin, dass wir ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags veröffentlichen dürfen. Das Innenministerium hatte uns deswegen verklagt. Mehr Infos / Zur Anfrage

August: Mit welchen Lobbyisten treffen sich Minister und Staatssekretäre? Über das IFG lässt sich das herausfinden. Zur Anfrage

September: Laut Angela Merkel ist die volle Souveränität der deutschen Geheimdienste hergestellt, was sich an Verbalnoten mit Frankreich, Großbritannien und den USA ablesen lasse. Nach anfänglichem Mauern schickt das Bundeskanzleramt Teile der Verbalnoten. Zur Anfrage

Oktober: Anstatt seine Anfrage zu beantworten droht das Ahlener Jobcenter im Kreis Wahrendorf dem Antragssteller Timo H. mit Sanktionen. Nach öffentlichem Druck lenkte der Kreis aber ein und zeiht die Androhung zurück. Mehr Infos / Zur Anfrage

November: Hamburg ist deutschlandweit Vorbild in Sachen Transparenz. Nur die mittelbare Staatsverwaltung, also z.B. die Handelskammer, will da nicht mitmachen. Womöglich wird sie bald aber per Gerichtsbeschluss dazu gezwungen. Mehr Infos / Zur Anfrage

Dezember: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hatte einen Vertrag mit der Firma Vupen, die Informationen über Sicherheitslücken und Exploits verkauft. Damit konnten Sicherheitsbehörden die Lücken ausnutzen statt sie zu stopfen. Den Vertrag gibt das BSI auf Anfrage frei. Mehr Infos / Zur Anfrage

… und natürlich in diesem Jahr 1400 andere.

Wer davon noch nicht genug hat, trifft uns Ende des Monats beim 31c3. Als Höhepunkt Stefan Wehrmeyer auf der Main Stage am 29.12. um 20.30 Uhr: “IFG – Mit freundlichen Grüßen”

Um unser Portal 2015 ausbauen zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. Bitte unterstütze uns mit 20 oder 50 Euro hier. Dankeschön!

Lab for CITY

Bela Seeger - 9. Dezember 2014 in Featured, offene Daten, Open Knowledge Foundation, Open Transport

Am 21.11. starteten OKF DE und das Startup allryder die Eventreihe “Lab for Civic Innovation and TechnologY”. In Paneldiskussionen wurden Erfahrungen mit der Öffnung und Nutzung von Daten ausgetauscht.

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Datennutzer trafen auf Datenbereitsteller und tauschten sich zu Themen wie Urban Mobility und Civic Technology aus. Auf den Panels diskutierten Startup-Gründer, mit Mitgliedern der OKF Deutschland und Belgien, sowie Vertretern von Verkehrsbetrieben, der Europäischen Kommission und vielen anderen. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, den Austausch zwischen unterschiedlichen Stakeholdern aus den Bereichen Open Data, Civic Tech und Mobilität anzuregen und neue Impulse zu geben. Das nächste Lab for the City wird in Istanbul stattfinden.

Weitere Impressionen gibt es auf der allryder Website und auf Facebook.

Smarte Bürger – Verbraucherschutz in der digitalen Welt

Helene Hahn - 5. Dezember 2014 in Open Knowledge Foundation

Kampagne gestartet!

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Die digitale Welt spielt eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben – beruflich, persönlich, privat. Durch die Nutzung von sozialen Netzwerken, Websites und Smartphones werden wir zu Datennutzern und -verbrauchern.

Mit unserer Kampagne “Smarte Bürger – Verbraucherschutz in der digitalen Welt” wollen wir ein Bewusstsein dafür schaffen, welche Daten Bürgerinnen und Bürger wo hinterlassen und wie sie sich vor unerwünschter Datenweitergabe schützen können.

“Was ist deine geheime Identität im Netz?”

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Vom 8.-18. Dezember 2014 findet ein interaktiver Stadt-Parcours statt, den wir konzipiert, gestaltet und technisch umgesetzt haben: An fünf zu durchlaufenden Station (Startpunkt am Zoo Palast, Berlin) werden typische Situationen unseres digitalen Alltags nachgespielt. Themen der Stationen sind u.a. soziale Netzwerke, Ortung, Mobile Banking, eCommerce und Profiling.

»Was ist deine geheime Identität im Netz?« Finde es heraus beim Stadt-Parcours vom 8. – 18. Dezember 2014!

“Smarte Bürger – Verbraucherschutz in der digitalen Welt” ist eine Informationskampagne der der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, der Open Knowledge Foundation Deutschland und der Technologiestiftung Berlin.

Winteraktion: Ganz Deutschland bei FragDenStaat

Arne Semsrott - 2. Dezember 2014 in Featured, Open Knowledge Foundation

Frohe Weihnachten! Pünktlich zum Start des Weihnachtstrubels schaltet FragDenStaat.de an jedem Adventssonntag ein neues Bundesland auf der Plattform frei. Seit dem 1. Advent lassen sich die 161 Behörden Bremens über das IFG auf FragDenStaat anfragen. Und mit ein bisschen Glück haben die NutzerInnen zu Weihnachten ein paar schöne Infos unter dem Weihnachtsbaum.

Zu FragDenStaat.de/Bremen

Das geht jetzt so weiter bis Weihnachten: An den nächsten Adventssonntagen schalten wir nacheinander weitere Bundesländer frei. Aber das ist noch nicht alles: In unserem Adventskalender eröffnen wir jeden Tag Bürgerinnen und Bürgern von drei neuen bayerischen Kommunen die Anfragemöglichkeit über FragDenStaat. 65 bayerische Kommunen haben eine Informatonsfreiheitssatzung.

Zur Übersicht der bayerischen Kommunen

Das alles kostet Geld. Deswegen möchten wir Sie bitten, uns zu Weihnachten eine Spende zukommen zu lassen. Damit wollen wir dann im nächsten Jahr u.a. unseren täglichen Support finanzieren, eventuelle Klagen finanzieren, eine größere Kampagne zur Informationsfreiheit starten und den Blog zu einem richtigen Online-Magazin ausbauen.

Jeder Euro hilft uns dabei. Dankeschön!

Veröffentlichung Open Definition 2.0 & deutsche Übersetzung

Christian Heise - 21. Oktober 2014 in offene Daten, Open Knowledge Foundation

open-definition-deBereits vor knapp zwei Wochen wurde die zweite Version der Open Definition veröffentlicht. Sie definiert die Grundprinzipien für Open Data/Open Content und ist unsere Grundlage für Offenheit bei Open Data und offenen Inhalten aller Art jenseits von Open-Source-Software. Seit 7. Oktober ist sie in der überarbeiteten Version 2.0 verfügbar.

Ziel der Open Definition war und ist es rechtliche Probleme auf Grund der Verwendung falscher oder nicht kompatibler Open-Lizenzen präventiv zu verhindern und OpenWashing zu vermeiden. Mit der Überarbeitung der Lizenz und der Webseite wurde auch die Daten-Deutschland-Lizenz 2.0 als kompatible Lizenz mit aufgenommen (wie bereits angekündigt).

Auch wenn es bereits Kritikpunkte an der neuen Version der Defintition gibt, bitten Christian Hauschke und Adrian Pohl um Hilfe bei Übersetzung der Version 2.0 in die deutsche Sprache. Dabei sollen die eventuellen Schwächen in der Definition nicht Aufgabe der Übersetzung sein. Wir unterstützen diesen Aufruf. Bei der Übersetzung kann im Pad unter https://pad.okfn.org/p/OpenDefinitionde mitgeholfen werden.

Kampagne für offene Parlamente im Rahmen der Global Legislative Openness Week

Christian Heise - 17. September 2014 in Deutschland, Featured, Open Knowledge Foundation, Positionen

Glow_openparliament-okf-deAm Montag, haben wir zusammen mit einer Gruppe von 108 zivilgesellschaftlichen Organisationen aus der ganzen Welt eine weltweite Kampagne für mehr Offenheit von Parlementen und deren Arbeit gestartet. Initiiert wurde die “Global Legislative Openness Week” von der US-amerikanischen NGO Sunlight Foundation. In der Kampagne geht es vor allem darum die Bedeutung von Transparenz und Rechenschaftspflicht für die Gesetzgeber herauszustellen und um die Forderung an die Parlamente neuen Technologien zu nutzen um Informationen über ihre Arbeit offen und frei für alle Bürgerinnen und Bürger zu veröffentlichen.

Neben den zivilgesellschaftlichen Akteuren finden sich unter den Unterstützern der Kampagne auch Mitglieder des Europäischen Parlaments, die Speaker’s Digital Democracy Commission aus den UK und die brasilianischen Abgeordnetenkammer.

Im Mittelpunkt der Aktion steht ein öffentlicher Brief, in dem die Mitglieder des Bundestags aufgefordert werden sich dafür einzusetzen, dass alle Infromationen und Dokumente des Parlaments proaktiv und in offenen und strukturierten Formaten kostenlos der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Diese und weitere Grundsätze sind in der Erklärung zur Parlamentarischen Offenheit verankert, die seit ihrer Veröffentlichung im September 2012, ein neues Problembewusstsein für die Offenheit und Transparenz in Parlamenten schaffen will.

Die Erklärung zur parlamentarischen Offenheit versteht unter einer “standardmäßigen Offenheit”:

  1. Die proaktive Veröffentlichung von Informationen und Daten;
  2. in offenen und strukturierten Formaten;
  3. bei kostenlosem Zugang.

Information als Grundlage für Partizipation

Bisher tut sich der Bundestag bzw. die Bundestagsverwaltung schwer mit der Öffnung von Informationen aus dem Parlament und behindert diese gelegentlich ganz. Wir glauben aber, dass endlich die Zeit für Parlamente gekommen ist, um in ihrer Rolle als vom und für das Volk gewählte Vertreter, auf neue Technologien zu setzen und diese für mehr Transparenz zu nutzen. Darüber hinaus hätte diese Offenheit und Trasparenz auch viele Vorteile für die Parlamentarier und deren Arbeit hat: So würde eine strukturierte Veröffentlichung der Abgeordnetenerklärungen zum Beispiel helfen, das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten besser verständlich zu machen – und das ist nur eines von vielen Beispielen.

Den Standard endlich auf offen setzen

Wir wollen mit unserer Unterstützung für diese Kampagne die Mitglieder des Bundestags ermutigen, endlich die Erklärung zur Parlamentarischen Offenheit zu unterzeichnen und die daraus resultierenden Maßnahmen in die Tat umzusetzen.

Jugend hackt – ein Wochenende lang hacken, basteln und programmieren mit 120 Jugendlichen

Fiona Krakenbuerger - 15. September 2014 in Open Knowledge Foundation

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Foto: Leonard Wolf

Berlin, 15.09.2014 – Am vergangenen Wochenende fand zum zweiten Mal “Jugend hackt” statt, eine Veranstaltung der Open Knowledge Foundation in Kooperation mit “Young Rewired State” aus Großbritannien und der Agentur für Medienbildung “Mediale Pfade”. Ein Wochenende lang kamen 120 Jugendliche aus ganz Deutschland im Jugendhaus Königstadt in Berlin zusammen, um gemeinsam mit Gleichgesinnten an Softwareprojekten rund um die Themen Überwachung, Bildung, Gesundheit, Gesellschaft, Freizeit und Umwelt zu arbeiten.

In insgesamt 27 Projekten haben die 12 bis 18-Jährigen demonstriert, dass sie nicht nur gut mit Computern umgehen können, sondern auch einen wachen und kritischen Blick auf die Gesellschaft haben. Ein großer Teil der Projekte drehte sich um gesellschaftlich und politisch relevante Themen.

Das Team “Aweareness” beispielsweise hat mithilfe eines 3D-Druckers ein Armband angefertigt, das vibriert, sobald Überwachungskameras in der Nähe sind. Eine andere Projektgruppe hat eine intelligente Pillenbox entworfen, die ältere Menschen an die Einnahme ihrer Medikamente per App erinnert und die korrekte Dosis automatisch ausgibt. Von der Projektgruppe “Pet Finder” stammt die gleichnamige Webanwendung, die das Wiederfinden verlorener Haustiere ermöglicht. Mit den Worten “wir haben uns überlegt, wir wollen die Welt verbessern” eröffneten die Erfinder der Recycling-App “Dein Müll” ihre Projektpräsentation und zeigten, wie die App dabei hilft, Mülleimer in der Nähe zu finden.

Auch die spannende und lange Diskussion am Freitagabend, die sich an den Vortrag über Hackerethik von Frank Rieger, Sprecher des Chaos Computer Clubs, anschloss, zeigte, dass die Jugendlichen sich Fragen über Politik und Gesellschaft stellen.

Frank Rieger: “Jugend hackt ist eine Sorte Veranstaltung, von der es viel zu wenig gibt. Talentierten, interessierten Jugendlichen zu helfen, die Technologie und die Welt zu verstehen und zu verbessern macht großen Spass und gibt Hoffnung für die nächsten Generationen.”

Die Projektideen sind selbstständig von den Jugendlichen erarbeitet und umgesetzt worden. Für Fragen standen den Teilnehmerinnen und Teilnehmer das ganze Wochenende über erwachsene Mentorinnen und Mentoren ehrenamtlich zur Seite.

Die Gesamtliste aller Projekte ist hier einsehbar:

http://hacks.youngrewiredstate.org/events/jugendhackt

Fotos der Veranstaltung stehen hier unter Angabe des Fotografen Leonard Wolf frei zur Verfügung: https://www.flickr.com/photos/okfde/sets/72157647142442819/

Pressekontakt:

Maria Reimer, Projektleiterin

maria.reimer@okfn.org

Fiona Krakenbürger, Projektassistentin

+49 177 8212920

An alle Unterstützer: Danke, dass ihr Jugend hackt möglich macht!

Helene Hahn - 13. August 2014 in Open Knowledge Foundation

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Eigentlich wollte ja niemand wieder weg – Abschiedfoto nach Jugend hackt 2013

Für die zweite Ausgabe von Jugend hackt vom 12.-14. September 2014 werden aus allen Bundesländern insgesamt 120 Jugendliche nach Berlin kommen! Die Eventvorbereitungen laufen auf Hochtouren, und dazu machen uns die freiwilligen Mentor/innen mit ihrer Lust auf die Zusammenarbeit mit den Junghacker/innen noch mehr Vorfreude, als wir sowieso schon haben.

Das Event ist aber auch für Interessierte offen: Wir laden alle Neugierigen herzlich zur öffentlichen Projektpräsentation am Sonntag, den 14.9 ab 11.30 Uhr ins Jugendhaus Königsstadt ein. Die Teilnahme ist kostenlos, wir freuen uns aber über eine kleine Eintrittsspende.

Da Jugend hackt aber ohne finanzielle Unterstützung nicht denkbar wäre, möchten wir an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, unsere Partner vorzustellen:

Die BSR ist eines der führenden Entsorgungsunternehmen Europas. Mit rund 5.300 Beschäftigten ist die BSR der größte kommunale Entsorger Deutschlands, ein wichtiger Arbeitgeber Berlins und auch ein vorbildliches Ausbildungsunternehmen. In insgesamt acht Berufen und drei Dualen Studiengängen – darunter auch Informatikkaufleute und das Studium der Wirtschaftsinformatik – bietet die BSR jungen Menschen eine fundierte Ausbildung.

Capgemini ist eine globale IT- und Managementberatung mit weltweit rund 130.000 Mitarbeitern. Allein in Deutschland arbeiten mehrere Tausend Menschen tagtäglich, um unseren Kunden die besten Lösungen für ihre IT-Systeme, Prozesse und das Management zu bieten.

Das Ziel von Google ist es, die Informationen der Welt zu organisieren und für alle zu jeder Zeit zugänglich und nutzbar zu machen.

iteratec ist der Software- und IT-Dienstleister mit der höchsten Kompetenzdichte und aktuell 200 Mitarbeitern an sechs Standorten. Das Aufgabenspektrum reicht von der Entwicklung der IT-Strategie über technologische und methodische Beratung bis hin zur individuellen Programmierung von kompletten Softwaresystemen. iteratec ist ausgezeichnet – z.B. mit 5 Sternen bei „Hamburgs beste Arbeitgeber“ und auf kununu als Top-Arbeitgeber mit einer der besten Work-Life-Balances in Deutschland.

Der Jugend-Demokratiefonds Berlin setzt sich mit dem Förderprogramm „STARK gemacht!“ für demokratische Strukturen sowie Partizipation ein und unterstützt Jugend hackt finanziell schon im zweiten Jahr.

Die kreuzwerker gestalten und begleiten IT-Prozesse mit viel Leidenschaft. Sie betreuen alle Phasen der Software-Entwicklung, leisten klassisches IT-Consulting, Architektur- und Technologieberatung, bieten DevOps und Testing und übernehmen die Projekt- und Entwicklungsleitung. Sie sind zertifizierte Scrum Master und Product Owner, Atlassian Experts-, Magnolia- und Amazon Web Services Partner.

Die mabb ist die gemeinsame Medienanstalt der Länder Berlin und Brandenburg. Sie fördert die Vielfalt im privaten Rundfunk und wirkt an der Entwicklung der audiovisuellen Medien in der Region Berlin-Brandenburg mit. Neben Regulierungs- und Förderungsaufgaben erfüllt die mabb zunehmend Informations- und Moderationsaufgaben. Als neutrale Institution mit öffentlichem Auftrag ist sie unabhängiger Berater für Akteure aus Politik und Wirtschaft.

Der O’Reilly Verlag bietet spannende Literatur für Bastler, Hacker, Nerds & Geeks und setzt sich mit uns gemeinsam für die Nachwuchsförderung ein. Das Team von O’Reilly engagiert sich schon seit vielen Jahren insbesondere an IT-Veranstaltungen und -Wettbewerben für Schüler und junge Erwachsene. Mit dem Thema “Frauen in der IT” stellt das Team außerdem im oreillyblog verschiedene Zugänge zur technischen Welt insbesondere für Frauen dar.

Projekt Zukunft – angesiedelt bei der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung – ist die Berliner Landesinitiative zur Förderung des Wachstumsfeldes IKT, Medien, Kreativwirtschaft. Das Projekt Zukunft erarbeitet Strategien für den Standort, baut Plattformen auf, initiiert Netzwerke, organisiert den Austausch mit den Unternehmen, entwickelt neue Förderinstrumente, erstellt Studien und realisiert innovative Projekte für Wirtschaft und Gesellschaft.

Vielfalt, Chancengleichheit und lokale Entwicklung befördern und so dazu beitragen, das Gemeinwesen und dessen Zusammenhalt nachhaltig zu stärken – darin sieht die Stiftung Pfefferwerk ihre Aufgabe. Schwerpunktmäßig setzt sie ihre Ressourcen dafür ein, dass neue Arbeitsplätze entstehen und/oder die Chancen Benachteiligter auf einen Einstieg in das Erwerbsleben verbessert werden.

Die Technologiestiftung Berlin steht für Innovation und Technologieentwicklung in der Hauptstadtregion. Sie fördert die Wissenschaft und unterstützt die Wirtschaft. Schwerpunkte der Arbeit sind Strategieentwicklung, Bildung und Wissenschaftskommunikation.

Es ist das Ziel von Wikimedia Deutschland, dass die Idee des Freien Wissens Teil unseres Alltags wird. Wir wollen, dass kollaboratives Lernen mit frei nutzbaren Inhalten in Klassenräumen und Hörsälen selbstverständlich wird. Wir wollen, dass diese Art zu arbeiten kein gesellschaftliches Nischenthema bleibt. Wir überzeugen Museen, Wissenschafts- und andere Kulturinstitutionen davon, ihre Inhalte als Vorreiter freizugeben. Wir fordern sichere gesetzliche Rahmenbedingungen, sodass Projekte wie Wikipedia auch in Zukunft entstehen können.

zigzag ist eine international tätige Designagentur mit dem Schwerpunkt User Interface Design. Neben User Research, Interaction und Visual Design spielt die Prototyp- und Software-Entwicklung für die in Stuttgart ansässige Agentur eine immer wichtigere Rolle. Um auch den Nachwuchs fürs kreative Programmieren zu begeistern, unterstützt zigzag Jugend hackt und schickt acht junge Programmiertalente aus dem Südwesten nach Berlin.

120 Jugendliche, 25 Mentor/innen und das Orgateam von Jugend hackt danken allen Sponsoren und Spendern ganz herzlich für ihre Unterstützung!

Wer ebenso wie wir und unsere Partner daran interessiert ist, den Programmiernachwuchs in Deutschland zu fördern und Interessierte für Informatik und Technologie in einem außerschulischen Rahmen zu begeistern, darf uns jederzeit kontaktieren. Wir freuen uns über Ihre E-Mail!

 

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OKFestival 2014 Fringe Event: Arbeitsgruppe für die Öffnung von Wissenschaft und Forschung (Open Science)

Christian Heise - 9. Juli 2014 in offenes Wissen, Open Knowledge Foundation, Open Science

kickoff-open-science-de-2014Die Digitalisierung bietet der Wissenschaft vielfältige Chancen im Umgang mit Wissen und Information. Neue Verfahren des Austausches von Publikationen, Forschungsdaten, Programmcode und Lehrmaterialien über institutionelle, geographische und fachliche Grenzen hinweg haben auf Basis des Internets Eingang in Forschung und Lehre gefunden.

Um die Entwicklungen rund um die Öffnung von Wissenschaft und Forschung auch im deutsprachigen Raum zu fordern und zu fördern, findet am 16.7 ab 19 Uhr im Büro der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V im Rahmen des OKFestivals 2014 ein Kick-off-Meeting für eine deutschsprachige Open Science Arbeitsgruppe statt.

Ort des Fringe Events: OKF DE Office; Singerstraße 109; 10179 Berlin

Datum und Uhrzeit: 16.7.2014 ab 19 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten! Zu weiteren Informationen, dem Programm und zur Anmeldung geht es hier entlang.

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