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OKFestival 2014 Fringe Event: Arbeitsgruppe für die Öffnung von Wissenschaft und Forschung (Open Science)

Christian Heise - 9. Juli 2014 in offenes Wissen, Open Knowledge Foundation, Open Science

kickoff-open-science-de-2014Die Digitalisierung bietet der Wissenschaft vielfältige Chancen im Umgang mit Wissen und Information. Neue Verfahren des Austausches von Publikationen, Forschungsdaten, Programmcode und Lehrmaterialien über institutionelle, geographische und fachliche Grenzen hinweg haben auf Basis des Internets Eingang in Forschung und Lehre gefunden.

Um die Entwicklungen rund um die Öffnung von Wissenschaft und Forschung auch im deutsprachigen Raum zu fordern und zu fördern, findet am 16.7 ab 19 Uhr im Büro der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V im Rahmen des OKFestivals 2014 ein Kick-off-Meeting für eine deutschsprachige Open Science Arbeitsgruppe statt.

Ort des Fringe Events: OKF DE Office; Singerstraße 109; 10179 Berlin

Datum und Uhrzeit: 16.7.2014 ab 19 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten! Zu weiteren Informationen, dem Programm und zur Anmeldung geht es hier entlang.

Offene Lehr- und Lernmaterialien für digitale Geisteswissenschaften

Christian Heise - 3. Juli 2014 in offene Kultur, offenes Wissen, Open Knowledge Foundation

geisteswissenschaften-schulungsmaterialienIm Rahmen von DARIAH-DE (der deutsche Beitrag der europaweit agierenden Forschungsinfrastruktur “DARIAH-EU – Digital Research Infrastructure for the Arts and Humanities”) wurde in den letzten Monaten damit begonnen Schulungsmaterial zu Verfahren, zu Methoden und zu Themen der Digital Humanities (digitale Geisteswissenschaften) unter offenen Lizenzen (CC-BY) zur Verfügung zu stellen. Die Sammlung enthält sowohl Materialien, die im Rahmen von DARIAH-DE entwickelt und zusammengestellt wurden, sowie Schulungs- und Lehrmaterial von international forschenden und lehrenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.

Das gesamte Material ist verschlagwortet und kann einfach durchsucht und genutzt werden. Die daraus resultierende Sammlung befindet sich auf https://de.dariah.eu/schulungsmaterial. Die Sammlung soll in naher Zukunft weiter ausgebaut werden, um eine zentrale und umfassende Schulungsmaterial-Sammlung, die sich explizit auf eine Nachnutzung für digital Forschende und Lehrende ausrichtet, aufzubauen.

Wir freuen uns sehr, dass DARIAH-DE einen Beitrag zu Open Educational Ressources (freie Lehr- und Lernmaterialien) in Deutschland leistet und diese Materialien offen und frei zu Verfügung zu stellt. DARIAH-DE und seine Partner stärken auf diese Weise das innovative Feld der Digital Humanities und ermöglichen somit die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie anderer wissenschaftlicher Gruppen.

Falls auch Sie DH-Schulungsmaterial haben, das Sie selbst – beispielsweise für eine Lehrveranstaltung oder Workshops – entwickelt oder geschrieben haben und das Sie über das DARIAH-DE Portal anderen Forschenden und Lehrenden zur Weiterverbreitung, Nachnutzung oder auch zur Ergänzung und zum Ausbau zur Verfügung stellen möchten, senden Sie Bitte eine Mail an info@de.dariah.eu.

Disclamer: Die Open Knowledge Foundation e.V. ist Partner von DARIAH-DE und unterstützet das Forschungsprojekt DARIAH-DE bei der Kommunikation und Dissemination rund um Ausrichtung, Inhalte und Ergebnisse der digitalen Geisteswissenschaften (Digital Humanities).

OK Festival 2014 – Das internationale Festival für offenes Wissen kommt nach Berlin

Gero Nagel - 17. Juni 2014 in Deutschland, offene Daten, offene Kultur, offenes Wissen, Open Knowledge Foundation, Termine

OKFestival Orga 2012

OKFestival Orga 2012

Die internationale Open-Community trifft sich zum Open Knowledge Festival in Berlin. Vom 15. bis 17. Juli wird in der Kulturbrauerei gelernt, gehackt, gemacht, diskutiert, erkundet und gefeiert. Offenes Wissen, offene Daten, offene Politik und eine offene Gesellschaft – dafür setzen sich Gruppen und Initiativen von Argentinien über Südafrika bis Japan ein. Sie alle treffen sich einmal jährlich, diesmal in Berlin.

Neben Keynotes, von renommierten Persönlichkeiten wie Neelie Kroes, der EU-Kommissarin für digitale Agenda, reicht das Programm von Themen wie dem verantwortungsbewussten Umgang mit offenen Daten über Talks und Workshops zu Tools und Themen der Community bis hin zu künstlerischen Themen wie der Produktion von Nahrungsmitteln aus Daten. Das Festival verspricht so groß und vielfältig zu werden wie noch nie.

Mit dem unFestival gibt es außerdem noch die Möglichkeit im Barcamp-Style eigene Ideen einzubringen.

Am Rande des OKFestivals gibt es eine Reihe von Veranstaltungen, wie der Hands-on Konferenz csv,conf zum Hacken, Coden und Daten Visualisieren. Die Reise nach Berlin lohnt sich!

Weitere Infos gibt es auf der englischen Website, Twitter: @OKFestival und Facebook. Tickets gibt es noch auf der Website.

Open Knowledge Foundation Deutschland gewinnt Editors Lab Hackday

Christian Heise - 20. Mai 2014 in Featured, Open Knowledge Foundation

okfn_global_editors_forum_faz_JPEGAuf dem Hackday in der Berliner F.A.Z.-Redaktion in Zusammenarbeit mit dem Global Editors Forum arbeiteten Journalisten, Designer und Programmierer aus ganz Deutschland am vergangenen Wochenende an innovativen Tools und Methoden rund um den Datenschutz. Am Ende entschied eine Jury und das Publikum über den besten Hack. Sowohl Jury als auch Publikum entschieden sich für ein Projekt vom Team der Open Knowledge Foundation Deutschland.

Das Projekt: “We used to read the newspaper, now the news reads us” stellt eindrucksvoll die Sammlung von Nutzerdaten auf Nachrichtenportalen dar. Dabei werden Seiten wie Facebook und Twitter häufig in den Medien für ihre datenbasierte Geschäftsmodelle kritisiert. Ironischerweise teilen diese sozialen Netzwerke das Nutzerverhalten mit weit weniger Werbenetzwerken als die durchschnittliche Nachrichtenseite. Zum Beispiel lauschen bei einem Besuch von Facebook weit weniger fremde Server mit, als bei einem Besuch von WELT ONLINE oder FAZ.net.

Zwanzig “Hackdays” gab es bereits. Das OKF DE Team wird als Gewinner zum Global Editors Network Summit 2014 nach Barcelona fliegen und am “Editors‘ Lab Hackathon Final” teilnehmen, um gegen die Gewinner aus den anderen Hackdays weltweit antreten.

WePromise.eu: Wir unterstützen die Kampagne für digitale Bürgerrechte zur Europawahl

Christian Heise - 15. Mai 2014 in Featured, Open Knowledge Foundation

wepromise_coverNie zuvor stand die Europäische Union vor so vielen Herausforderungen, von Themen wie dem Schutz der Netzneutralität und der Privatssphäre, der Urheberrechtsreform sowie der Überwachung aller europäischen Bürgerinnen und Bürger durch Staaten und Unternehmen. Heute laden wir euch zusammen mit über weiteren 36 weitere zivilgesellschaftlichen Organisationen aus ganz Europa ein, am europäischen Aktionstag der WePromise-Kampagne teilzunehmen und das kommende Europaparlament aufzufordern, Menschenrechte im digitalen Zeitalter zu verteidigen!

Die Idee von WePromise ist einfach: Kandidierende versprechen, sich in der kommenden Legislaturperiode für die WePromise-Charta mit zehn Prinzipien für „digitale Bürgerrechte“ einzusetzen. Diese beinhaltet Punkte zur Urheberrechtsreform, Netzneutralität, Transparenz und Datenschutz. Im Gegenzug versprechen Bürgerinnen und Bürger, wählen zu gehen – und diejenigen zu wählen, die die netzpolitische Charta unterstützen. Über 340 Kandidierende aus 24 Mitgliedstaaten haben bereits die Charta unterzeichnet. Der Schutz der Netzneutralität und die Bereitstellung von freien und offenen IT-Infrastrukturen sowie offenen Daten sind auch Ziele der Open Knowldege Foundation Deutschland. Darüber hinaus wollen wir mit der Unterstützung für die Kampagne die Wählenden in Europa ansprechen und verdeutlichen, warum es wichtig ist an der kommenden Europawahl am 25. Mai teilzunehmen. Deshalb unterstützen wir offiziell die Initiative WePromise.eu.

Wir finden, die EU muss konkrete Maßnahmen ergreifen, um die Netzneutralität wirklich zu schützen und digitale Bürgerrechte zu stärken. Dazu gehören unter anderem das Verbot jeglicher Diskrimination von Diensten, ein wirklich offener Umgang mit Verwaltungsdaten und die gesetzliche Verankerung von Netzneutralität. Wenn auch ihr eure digitalen Grundrechte schützen wollt, könnt ihr auf http://www.wepromise.eu/de die Petition unterzeichnen und damit die digitalen Bürgerrechte in Europa stärken.

Gastbeitrag: Erfahrungen zweier Kommunen mit dem City Census

Marcus Dapp - 13. Mai 2014 in Deutschland, offene Daten, Open Knowledge Foundation, Positionen, Transparenz

Der folgende, eingeladene Gastbeitrag stammt von Claus Arndt, Referent des Bürgermeisters für E-Government und neue Medien der Stadt Moers und Christian Geiger, dem Beauftragten für Grundsatzfragen ulm 2.0 der Stadt Ulm. Sie schildern darin ihre Erfahrungen mit dem Open Data City Census Deutschland. Wir danken den Autoren für Ihren Debattenbeitrag, der ungekürzt wiedergegeben wird.

Rahmen

Der Open Data City Census hat direkt nach seinem Start für eine hohe Aufmerksamkeit in interessierten Verwaltungen gesorgt. Gerade in den wenigen Open Data-Kommunen in Deutschland versprach die ansprechend gestylte Website die Aussicht auf mehr Aufmerksamkeit für das Thema bei gleichzeitigem Nachweis der bestehenden Defizite. Hier witterte man Rückhalt für die bisherige Tun und sich Ansporn holen für neue Aktivitäten und frischen Wind: Denn wer findet sich schon gerne mit 0 Punkten in einem öffentlichen Ranking wieder…? Das Ranking ist eine klasse Idee, doch einige Fragen blieben leider beim City-Census-Ranking der Open Knowledge Foundation offen, die wir Euch nicht vorenthalten wollen: Spiegelt das Ranking das wider, was es widerspiegeln sollte? Kann oder soll die Art und Weise der Dateneingabe standardisiert werden? Wie kann die Korrektheit der Daten sichergestellt werden? Welche Lesart des Rankings und der eingegebenen Daten ist die Richtige?

Kritik

Ausgehend von den aufgezeigten Rahmenbedingungen haben sich verschiedene kritische Punkte an dem Ranking gezeigt, welche kurz dargelegt werden sollen:

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Coding da Vinci – Kultur-Hackathon geht in die erste Runde

Helene Hahn - 7. Mai 2014 in Deutschland, Featured, offene Kultur, Open Knowledge Foundation

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“Alles so schön Kultur hier…” schreibt Julian Kücklich an die Papierrolle, an der er den Hackathon grafisch mitverfolgt. Kein Wunder, denn mit viel Kaffee und Mate ging unser Kultur-Hackathon Coding da Vinci am 26./27. April in die erste Runde. Teilnehmer/innen stellten sich der Challenge, aus 20 offenen Datensets Projekte für den Kulturbereich zu entwickeln.

150 Teilnehmer/innen und 11 Kulturinstitutionen aus ganz Deutschland hatten die Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen und anschließend gemeinsam Projektideen zu entwickeln.

Drahten, hacken, tüfteln

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Insgesamt wurden 24 Projektideen entwickelt. Beispielsweise programmiert Kati einen Cyberbeetle basierend auf den Daten der Insekten des Museums für Naturkunde Berlin. Flo, Noa und Ruperta schaffen mit dem Projekt “Poetic Relief” einen neuen Zugang zu jüdischen Grabinschriften des Steinheim-Instituts, während Kai, Dierck und Frederike mit der Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums arbeiten und den Werken und Autoren einen frischen “Data-Look” verpassen.

Alle Projektideen können im Hackdash mitverfolgt werden – und wer Lust bekommen hat, selbst mit den Daten der Institutionen zu arbeiten, sollte sich bei uns melden!

Apps 4 Europe Business Lounge

Damit aus einer Projektidee mehr werden kann, haben wir eine @Apps4EU Business Lounge angeboten. Entwickler/innen von datengetriebenen Anwendungen wurden dabei beraten, wie sie ihre Ideen und Prototypen weiterentwickeln und ggf. in Startups verwandeln können. Am 26./27. April standen den Teilnehmer/innen erfahrene Mentoren zur Seite, die Feedback und Zugang zu Netzwerken, Erstellung von Business-Modellen und Beratung in Bezug auf den Medien-Sektor angeboten haben und Kontakte zu eventuellen, zukünftigen Partnern und der Berliner Startup-Szene vermittelt haben.

Wie geht’s weiter?

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In den nächsten 10 Wochen werden die Teams ihre Projekte weiterführen. Danach treffen wir uns am 5. Juli zum BBQ und am 6. Juli zur öffentlichen Projektpräsentation und Preisverleihung in Berlin. Fotos gibt es hier!

Bis zur Preisverleihung kann man sich auch weiterhin Unterstützung durch die Mentoren der Business Lounge holen. Am besten an info [at] okfn.de wenden. Darüber hinaus sind die Teilnehmer/innen eingeladen, sich mit ihren Apps und ihrem Business Plan bei der nächsten europaweiten Business Lounge von Apps for Europe 2015 zu bewerben.

Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon ist ein Gemeinschaftprojekt von der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Servicestelle Digitalisierung Berlin, der Open Knowledge Foundation Deutschland (Projektleitung) und Wikimedia Deutschland.

Pressemeldungen:

Deutschlandradio Kultur

rbb Kulturradio

Open Source.com

Netzpolitik

Bundeszentrale für politische Bildung

 

Effizienter Staat 2014: Offene Daten und transparentes Regierungshandeln in der Verwaltungsrealität

Christian Heise - 4. April 2014 in Deutschland, offene Daten, Open Knowledge Foundation, Positionen, Transparenz

effstaatIn dieser Zeit geht einiges durcheinander: Dr. Göttrik Wewer, Vize-Präsident E-Government bei der Deutschen Post, holt in einem kürzlich veröffentlichten Artikel zu einem Generalschlag gegen die “Transparenzbewegung” aus. Aber ist das alles wirklich so einfach? Besteht die Entwicklung rund um offene Daten und transparentes Regierungshandeln in Deutschland aktuell nur aus “Transparenzterror”, sowie aus “Konfrontation, Kontrolle und Konflikt”?

Ich glaube nicht! Ja, es geht zu langsam, ja, es gibt eine drastische Unterausstattung der Verwaltungen bei dem Thema und ja, es gibt auch manchmal unschöne Konfrontationen – aber was im Moment in Bezug auf Open Government Data wirklich in den deutschen Verwaltungsstuben passiert, konnte man viel besser auf dem Verwaltungskongress des Behördenspiegels “Effizienter Staat 2014” beobachten. Auf zwei Panels habe ich mit Vertretern von Verwaltungen auf Landkreis-, Länder- und Bundesebene darüber diskutiert, wo Behörden bei der Öffnung von Verwaltungswissen aktuell wirklich stehen. Und trotz einiger unterschiedlicher Auffassungen, zum Beispiel bei unserer Forderung nach “Offenheit als Standard” oder im genannten Abmahnfall – in einem waren sich alle einig: Es bewegt sich was, und das auch fernab von Konfrontation.

Besonders spannend war der Ansatz, von dem Andreas Schreiber, Informationsmanager des Landratsamts aus Ludwigslust-Parchim, auf dem Forum “Open Data – zwischen (zu) hohen Erwartungen und Verwaltungsrealität” zu berichten hatte: In dem zweitgrößten Landkreis Deutschlands ist die Verwaltung selber der größte Treiber und Nutzer für die Verwendung von Verwaltungsdaten. Und damit fahren sie sehr gut. Die Verwaltung schafft durch die Aufbereitung der eigenen Daten neue Möglichkeiten für Reporting und Controlling, Führungskräfte werden besser informiert und das Verwaltungswissen intern besser kommuniziert. Dass diese Verwaltungsdaten perspektivisch geöffnet werden, ist laut Schreiber ebenfalls geplant und wurde von Beginn an auch so kommuniziert. Der Widerstand in der eigenen Verwaltung hält sich dabei in Grenzen. Auch wenn es sich hierbei erstmal nur um einen ersten Schritt handelt, so ist ein Ansatz die Öffnung von Verwaltungsdatensätzen mit den Vorteilen der Verwendung der Verwaltungsdaten durch die Verwaltung selbst zu verknüpfen sicher sinnvoll.

Darüber hinaus wurden auch alle weiteren, aktuellen Entwicklungen auf dem Kongress von Zivilgesellschaft und Verwaltung positiv gewertet: Dazu gehören die Entwicklungen rund um die kommende Datenlizenz Deutschland 2.0, der Aktionsplan zur G8(7) Open Data Charta und der regelmäßige Austausch zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft (und der angestrebte Beitritt zur OGP). So darf man also auch weiterhin auf einen ambitionierten Open Data Aktionsplan der Bundesregierung hoffen.

Und um zumindest kurz auf Wewer zurückzukommen: Offene Daten sind sicher kein Allheilmittel. Das hat aber auch niemand behauptet. Offene Daten zu veröffentlichen, wird auch nicht einfach so und sofort zu einem massenhaften Ansturm von Interessierten führen. Offene Daten sind aber eine Möglichkeit, unsere Demokratie transparenter zu machen. Sie werden und sind Treibstoff für wirtschaftliche Unternehmungen und helfen der Verwaltung beim Übergang hin zu einem effizienten Staat. Diesbzüglich war man sich auf dem Verwaltungskongress in Berlin einig. Für das Verhältnis von Zivilgesellschaft und Verwaltung muss es deshalb weiter heißen: Gemeinsame Sache machen!

Update 5.4.14: In einer vorherigen Version dieses Beitrags konnte man scheinbar den Eindruck gewinnen, dass ich Claus Arndt von der Stadt Moers durch eine Äußerung in seinem Beitrag für gov20.de in den Kontext von Dr. Gottrick Wewer stellen wollte. Da das nicht meine Absicht war, habe ich den Teil ersatzlos entfernt. Außerdem habe ich nochmal klarer formuliert, dass es sich bei der Entwicklung im Landkreis Ludwigslust-Parchim noch nicht um offene Daten handelt. Der Ansatz bleibt aber weiterhin sehr interessant. Es wäre sicher mal spannend zu erfahren, ob zusätzlich zu den überall genannten 40 Milliarden Euro wirtschaftliches Potenzial durch die Zweitverwertung von Verwaltungsdaten, die Einspaarmöglichkeiten durch die Öffnung von Daten für die Verwaltung selber nicht mindestens ein ebenso interessanter Treiber für Open (Government) Data sein kann.

Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon

Helene Hahn - 26. März 2014 in Featured, offene Kultur, offenes Wissen, Open Knowledge Foundation

Kennt ihr gute Apps, Dienste oder Visualisierungen mit offenen Kulturdaten? Nein? Gemeinsam mit euch wollen wir das ändern und laden zu Coding da Vinci, dem ersten deutschen Kultur-Hackathon nach Berlin ein!

Coding da Vinci möchte aus ganz Deutschland kulturbegeisterte Entwickler-, Designer- und Gamer/innen mit Kulturinstitutionen zusammenbringen, um gemeinsam nachhaltige Anwendungen, Visualisierungen und Apps mit offenen Kulturdaten zu entwickeln. Ziel ist es, das Potenzial der digitalen Kulturschätze aufzuzeigen und auch Daten im Kulturbereich offen zugänglich und nachnutzbar zu machen.

Unter dem Motto “Let them play with your toys!” (Jo Pugh, National Archives UK) läuft der Kultur-Hackathon 10 Wochen, vom 26./27. April bis 5./6. Juli 2014. Alle Daten findet ihr demnächst ausführlich vorgestellt und zum Downloaden auf unserer Webseite.

Damit ihr gut in Berlin ankommt, vergeben wir Stipendien für Reise und Unterkunft. Also einfach anmelden!

Institutionen, die ihre Daten öffnen

Berlinische Galerie I Ethnologisches Museum Berlin I Museum für Naturkunde Berlin I Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz I Stadtmuseum Berlin I Zentral- und Landesbibliothek Berlin I Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin

Über die API der Deutschen Digitalen Bibliothek stehen euch weitere Daten zur Verfügung.

Für interessierte Institutionen bietet Coding da Vinci die Chance, einen neuen Blick auf den eigenen Bestand zu werfen und sich auch mit anderen Institutionen zu vernetzen.

Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon ist ein Gemeinschaftprojekt von der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Servicestelle Digitalisierung Berlin, der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland.

Softwareentwickler/in gesucht

Fiona Krakenbuerger - 10. März 2014 in Featured, Open Knowledge Foundation

In eigener Sache: Wir suchen einen erfahrenen Softwareentwickler oder eine erfahrene Softwareentwicklerin für die projektbezogene Zusammenarbeit auf Honorarbasis. Weitersagen, teilen oder gleich bewerben!

 

Wir bieten Dir:

  • Die Möglichkeit, Dich aktiv in die Konzeption und Durchführung von Projekten einzubringen
  • Raum für eigene Ideen und eigenverantwortliches Arbeiten
  • Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Team, das sich gegenseitig unterstützt
  • Ein spannendes Arbeitsumfeld mit flexiblen Arbeitszeiten
  • Einblick in vielseitige Themen und Projekte rund um offene Daten und freies Wissen

 

Wichtig für uns ist:

  • Du möchtest die Welt ein kleines Stückchen besser machen und teilst unsere Ziele
  • Selbstmotiviert, mit der Fähigkeit zu priorisieren und Deadlines einzuhalten
  • Teamfähigkeit und eigenständige Arbeitsweise
  • Kenntnisse Programmiersprachen (Python, JavaScript)
  • Kenntnisse Versionskontrollsysteme (Git)
  • Kenntnisse UX & UI (HTML5, CSS 3)
  • Kenntnisse Jekyll/GitHub-Pages und CMS (WordPress, Drupal)
  • Einschlägige Projekt- und Berufserfahrung
  • Plus: Du hast dich bereits mit der OKF code base vertraut gemacht (CKAN, Openspending, etc)

 

Zu den Aufgaben gehören:

  • Konzeption und Projektmanagement von Softwareprojekten
  • Umsetzung von Programmcode, UX & UI
  • regelmässiges Reporting über die Aktivitäten an Vorstand und Projektpartner

 

Wenn du Interesse hast, schick uns deine Bewerbung per E-Mail an getinvolved@okfn.de

 

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