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Effizienter Staat 2014: Offene Daten und transparentes Regierungshandeln in der Verwaltungsrealität

Christian Heise - April 4, 2014 in Deutschland, offene Daten, Open Knowledge Foundation, Positionen, Transparenz

effstaatIn dieser Zeit geht einiges durcheinander: Dr. Göttrik Wewer, Vize-Präsident E-Government bei der Deutschen Post, holt in einem kürzlich veröffentlichten Artikel zu einem Generalschlag gegen die “Transparenzbewegung” aus. Aber ist das alles wirklich so einfach? Besteht die Entwicklung rund um offene Daten und transparentes Regierungshandeln in Deutschland aktuell nur aus “Transparenzterror”, sowie aus “Konfrontation, Kontrolle und Konflikt”?

Ich glaube nicht! Ja, es geht zu langsam, ja, es gibt eine drastische Unterausstattung der Verwaltungen bei dem Thema und ja, es gibt auch manchmal unschöne Konfrontationen – aber was im Moment in Bezug auf Open Government Data wirklich in den deutschen Verwaltungsstuben passiert, konnte man viel besser auf dem Verwaltungskongress des Behördenspiegels “Effizienter Staat 2014” beobachten. Auf zwei Panels habe ich mit Vertretern von Verwaltungen auf Landkreis-, Länder- und Bundesebene darüber diskutiert, wo Behörden bei der Öffnung von Verwaltungswissen aktuell wirklich stehen. Und trotz einiger unterschiedlicher Auffassungen, zum Beispiel bei unserer Forderung nach “Offenheit als Standard” oder im genannten Abmahnfall – in einem waren sich alle einig: Es bewegt sich was, und das auch fernab von Konfrontation.

Besonders spannend war der Ansatz, von dem Andreas Schreiber, Informationsmanager des Landratsamts aus Ludwigslust-Parchim, auf dem Forum “Open Data – zwischen (zu) hohen Erwartungen und Verwaltungsrealität” zu berichten hatte: In dem zweitgrößten Landkreis Deutschlands ist die Verwaltung selber der größte Treiber und Nutzer für die Verwendung von Verwaltungsdaten. Und damit fahren sie sehr gut. Die Verwaltung schafft durch die Aufbereitung der eigenen Daten neue Möglichkeiten für Reporting und Controlling, Führungskräfte werden besser informiert und das Verwaltungswissen intern besser kommuniziert. Dass diese Verwaltungsdaten perspektivisch geöffnet werden, ist laut Schreiber ebenfalls geplant und wurde von Beginn an auch so kommuniziert. Der Widerstand in der eigenen Verwaltung hält sich dabei in Grenzen. Auch wenn es sich hierbei erstmal nur um einen ersten Schritt handelt, so ist ein Ansatz die Öffnung von Verwaltungsdatensätzen mit den Vorteilen der Verwendung der Verwaltungsdaten durch die Verwaltung selbst zu verknüpfen sicher sinnvoll.

Darüber hinaus wurden auch alle weiteren, aktuellen Entwicklungen auf dem Kongress von Zivilgesellschaft und Verwaltung positiv gewertet: Dazu gehören die Entwicklungen rund um die kommende Datenlizenz Deutschland 2.0, der Aktionsplan zur G8(7) Open Data Charta und der regelmäßige Austausch zwischen Verwaltung und Zivilgesellschaft (und der angestrebte Beitritt zur OGP). So darf man also auch weiterhin auf einen ambitionierten Open Data Aktionsplan der Bundesregierung hoffen.

Und um zumindest kurz auf Wewer zurückzukommen: Offene Daten sind sicher kein Allheilmittel. Das hat aber auch niemand behauptet. Offene Daten zu veröffentlichen, wird auch nicht einfach so und sofort zu einem massenhaften Ansturm von Interessierten führen. Offene Daten sind aber eine Möglichkeit, unsere Demokratie transparenter zu machen. Sie werden und sind Treibstoff für wirtschaftliche Unternehmungen und helfen der Verwaltung beim Übergang hin zu einem effizienten Staat. Diesbzüglich war man sich auf dem Verwaltungskongress in Berlin einig. Für das Verhältnis von Zivilgesellschaft und Verwaltung muss es deshalb weiter heißen: Gemeinsame Sache machen!

Update 5.4.14: In einer vorherigen Version dieses Beitrags konnte man scheinbar den Eindruck gewinnen, dass ich Claus Arndt von der Stadt Moers durch eine Äußerung in seinem Beitrag für gov20.de in den Kontext von Dr. Gottrick Wewer stellen wollte. Da das nicht meine Absicht war, habe ich den Teil ersatzlos entfernt. Außerdem habe ich nochmal klarer formuliert, dass es sich bei der Entwicklung im Landkreis Ludwigslust-Parchim noch nicht um offene Daten handelt. Der Ansatz bleibt aber weiterhin sehr interessant. Es wäre sicher mal spannend zu erfahren, ob zusätzlich zu den überall genannten 40 Milliarden Euro wirtschaftliches Potenzial durch die Zweitverwertung von Verwaltungsdaten, die Einspaarmöglichkeiten durch die Öffnung von Daten für die Verwaltung selber nicht mindestens ein ebenso interessanter Treiber für Open (Government) Data sein kann.

Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon

Helene Hahn - März 26, 2014 in Featured, offene Kultur, offenes Wissen, Open Knowledge Foundation

Kennt ihr gute Apps, Dienste oder Visualisierungen mit offenen Kulturdaten? Nein? Gemeinsam mit euch wollen wir das ändern und laden zu Coding da Vinci, dem ersten deutschen Kultur-Hackathon nach Berlin ein!

Coding da Vinci möchte aus ganz Deutschland kulturbegeisterte Entwickler-, Designer- und Gamer/innen mit Kulturinstitutionen zusammenbringen, um gemeinsam nachhaltige Anwendungen, Visualisierungen und Apps mit offenen Kulturdaten zu entwickeln. Ziel ist es, das Potenzial der digitalen Kulturschätze aufzuzeigen und auch Daten im Kulturbereich offen zugänglich und nachnutzbar zu machen.

Unter dem Motto “Let them play with your toys!” (Jo Pugh, National Archives UK) läuft der Kultur-Hackathon 10 Wochen, vom 26./27. April bis 5./6. Juli 2014. Alle Daten findet ihr demnächst ausführlich vorgestellt und zum Downloaden auf unserer Webseite.

Damit ihr gut in Berlin ankommt, vergeben wir Stipendien für Reise und Unterkunft. Also einfach anmelden!

Institutionen, die ihre Daten öffnen

Berlinische Galerie I Ethnologisches Museum Berlin I Museum für Naturkunde Berlin I Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz I Stadtmuseum Berlin I Zentral- und Landesbibliothek Berlin I Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin

Über die API der Deutschen Digitalen Bibliothek stehen euch weitere Daten zur Verfügung.

Für interessierte Institutionen bietet Coding da Vinci die Chance, einen neuen Blick auf den eigenen Bestand zu werfen und sich auch mit anderen Institutionen zu vernetzen.

Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon ist ein Gemeinschaftprojekt von der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Servicestelle Digitalisierung Berlin, der Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland.

Softwareentwickler/in gesucht

Fiona Krakenbuerger - März 10, 2014 in Featured, Open Knowledge Foundation

In eigener Sache: Wir suchen einen erfahrenen Softwareentwickler oder eine erfahrene Softwareentwicklerin für die projektbezogene Zusammenarbeit auf Honorarbasis. Weitersagen, teilen oder gleich bewerben!

 

Wir bieten Dir:

  • Die Möglichkeit, Dich aktiv in die Konzeption und Durchführung von Projekten einzubringen
  • Raum für eigene Ideen und eigenverantwortliches Arbeiten
  • Zusammenarbeit mit einem interdisziplinären Team, das sich gegenseitig unterstützt
  • Ein spannendes Arbeitsumfeld mit flexiblen Arbeitszeiten
  • Einblick in vielseitige Themen und Projekte rund um offene Daten und freies Wissen

 

Wichtig für uns ist:

  • Du möchtest die Welt ein kleines Stückchen besser machen und teilst unsere Ziele
  • Selbstmotiviert, mit der Fähigkeit zu priorisieren und Deadlines einzuhalten
  • Teamfähigkeit und eigenständige Arbeitsweise
  • Kenntnisse Programmiersprachen (Python, JavaScript)
  • Kenntnisse Versionskontrollsysteme (Git)
  • Kenntnisse UX & UI (HTML5, CSS 3)
  • Kenntnisse Jekyll/GitHub-Pages und CMS (WordPress, Drupal)
  • Einschlägige Projekt- und Berufserfahrung
  • Plus: Du hast dich bereits mit der OKF code base vertraut gemacht (CKAN, Openspending, etc)

 

Zu den Aufgaben gehören:

  • Konzeption und Projektmanagement von Softwareprojekten
  • Umsetzung von Programmcode, UX & UI
  • regelmässiges Reporting über die Aktivitäten an Vorstand und Projektpartner

 

Wenn du Interesse hast, schick uns deine Bewerbung per E-Mail an getinvolved@okfn.de

 

Konsultation zur Bereitstellung offener Daten in Bremen

Fiona Krakenbuerger - März 10, 2014 in Featured, Open Knowledge Foundation

© Edu Martinez, Creative Commons 2.0

© Edu Martinez, Creative Commons 2.0

Das Institut für Informationsmanagement Bremen (ifib) führt eine vierwöchige Online-Konsultation über die Bereitstellung Offener Daten durch die Bremische Verwaltung durch. Das Angebot soll damit um die Expertise und Wünsche der Bürger und Bürgerinnen ergänzt werden.

Das Ziel ist, die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage zu schmälern, das Institut möchte also jene Datensätze zur Verfügung stellen, die tatsächlich gewünscht werden. Die Konsultation wird dafür genutzt, das Profil der Nachfrage zu schärfen, damit entsprechend gehandelt werden kann.

Die Konsultation knüpft inhaltlich zwar an bereits veröffentliche Dokumente der Bremischen Verwaltung an, jedoch können die Teilnehmenden auch kommunizieren, welche Dokumente noch hinzugefügt werden sollten. Die Einreichungen werden nach der ersten Phase auf rechtliche Zulässigkeit und technische Machbarkeit geprüft, in der zweiten Phase wird über die Einreichungen und ihre Priorität entschieden.

Wie schon die Konsultation der EU zur Zukunft des Urheberrechts sind solche Initiativen sehr begrüßenswert und sollten auf jeden Fall genutzt werden. Es können alle Interessierten an der Konsultation teilnehmen. Deswegen: Macht mit, bis zum 06. April ist Zeit – eine Registrierung ist nicht erforderlich.

Mehr Informationen gibt es hier auf dem Weblog des Instituts von Herbert Kubicek.

Hallo, Code for Germany

Julia Kloiber - Februar 27, 2014 in Featured, offene Daten, Open Knowledge Foundation

Code for Germany Pünktlich zum international Open Data Day am Samstag haben wir ein neues Projekt gestartet: Code for Germany. Unser Ziel ist es, in verschiedenen deutschen Städten Teams von Entwicklern und Designern zusammenzubringen, die praktisch an Open Data- und Civic Tech-Projekten arbeiten. Diese “OK Labs” werden sich regelmäßig treffen, um Projekte mit lokalem Bezug voranzutreiben.

Wir richten uns besonders an diese Gruppen, weil wir glauben, dass es wichtig ist, den Nutzen von Daten und den Bedarf nach weiteren Veröffentlichungen praktisch – anstatt nur in Gesprächskreisen theoretisch – aufzuzeigen. Uns ist auch klar, dass OKF in Deutschland bisher hauptsächlich in Berlin stattgefunden hat – das soll sich mit Code for Germany jetzt grundlegend ändern.

Als starken Partner haben wir Code for America, die ihre ‘Brigades’ mittlerweile in 50 Städten in den USA und vielen anderen Ländern vorantreiben. Sie beraten uns beim Aufbau des Netzwerks und stellen uns ihre Materialien, Erfahrungen und ihre Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Finanziell unterstützt wird das Projekt durch Google.

Wie kann man mitmachen? Die Pilotstädte für Code for Germany sind Hamburg, Berlin, Münster, Ulm, Heilbronn, Köln und Bremen – hier gibt es bereits ein Team, dass sich in Zukunft regelmäßig treffen wird. Nachdem wir so einige Erfahrungen gesammelt haben, wollen wir im Sommer eine zweite Gruppe von Labs starten. Egal wo ihr wohnt, ihr solltet euch jetzt bereits auf der Projektseite anmelden.

Bundesrepublik Deutschland mahnt die Open Knowledge Foundation ab

Christian Heise - Januar 22, 2014 in Deutschland, Featured, Open Knowledge Foundation

fds_bmi_abmahnungDas Bundesministerium des Innern (BMI) hat das Informationsfreiheitsportal FragDenStaat.de der gemeinnützigen Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. wegen der Veröffentlichung einer Stellungnahme abgemahnt, die zuvor vom BMI nach dem Informationsfreiheitsgesetz herausgegeben wurde. Mit diesem Schritt versucht die Bundesregierung das Urheberrecht zu nutzen, um die Berichterstattung über ein brisantes Dokument einzuschränken.

In der fraglichen Stellungnahme raten die Hausjuristen des Innenministeriums bei der Änderung des Europawahlgesetzes von einer Prozenthürde ab, da diese nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom November 2011 verfassungswidrig sei. Entgegen dieser Stellungnahme beschloss der Bundestag im Juni 2013 eine 3%-Hürde für die Europawahl, die im Mai 2014 stattfindet. Die Veröffentlichung dieses Widerspruchs zwischen interner Rechtsauffassung und politischem Handeln möchte das Innenministerium nicht veröffentlicht sehen.

Weitere Informationen auf: https://fragdenstaat.de/presse/2014-01-21-bmi-mahnt-fragdenstaat-ab/

Aktivitäten und Projekte im Dezember 2013

Helene Hahn - Januar 13, 2014 in Featured, Monatsrückblick, Open Knowledge Foundation

Monatlicher Bericht über Aktivitäten und Projekte der Open Knowledge Foundation Deutschland.

wir hoffen, ihr seid alle gut ins neue Jahr gestartet! 2014 verspricht spannend zu werden: Das Open Knowledge Festival ist zu Gast in Deutschland und wir haben einige neue Projekte in der Pipeline.

Aktuelle Neuigkeiten und Informationen zu unserer Arbeit bekommt ihr wie immer auf Twitter und im Newsletter.

 

Rückblick in den Dezember

CC-BY-SA, BlinkenArea.org

CC-BY-SA, BlinkenArea.org

Im Dezember haben wir an neuen Projekten für 2014 gefeilt und werden Euch diese bald verkünden!

Spannend war auch der 30. Chaos Communication Congress des CCC! Diese Beiträge möchten wir Euch empfehlen: Stefan Wehrmeyer – Erkenntnisse aus Informationsfreiheitsanfragen – Hacks, Bugs, Workarounds, Friedrich Lindenberg – Nerds in the News und Leonhard Dobusch – Recht auf Remix.

 

Frag den Staat

Im Dezember starteten wir eine Spenden-Kampagne auf FragDenStaat.de, um Aktionen rund um das Thema Informationsfreiheit 2014 finanzieren zu können. Dabei ist schon ein kleiner Beitrag zusammen gekommen, um ein Video rund um das Thema Informationsfreiheit produzieren zu können – vielen Dank dafür! Die Kampagne läuft weiter! Ziel ist es, den Betrieb und weiteren Ausbau von Frag den Staat zu finanzieren.

An dieser Stelle nochmals der Verweis auf den Vortrag von Stefan Wehrmeyer zu den interessantesten Anfragen aus dem letzten Jahr beim 30C3.

In diesem Jahr wird das Bundesland Rheinland-Pfalz an den Start gehen und wir hoffen auf neue Informationsfreiheits- bzw. Transparenzgesetze in Niedersachsen und Baden-Württemberg. Außerdem wollen wir einige neue praktische Features einführen, die FragDenStaat.de zu einem noch effektiverem Informationsfreiheits-Werkzeug machen.

 

Jugend hackt

Die Veranstaltung Jugend hackt hat nicht nur die Jugendlichen, die Mentoren und uns selbst begeistert. Das Projekt bekommt auch die Aufmerksamkeit und das Interesse von weiteren Bildungsorganisationen und -initiativen. So haben wir im Herbst beim Multimediapreis für Kinder und Jugendliche mb21 in Dresden, bei der Internationalen Demokratiekonferenz in Leipzig und bei Forum der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur in Mainz das Projekt vorgestellt.

Wir freuen uns, dass Jugend hackt bekannter wird, und hoffen, auch für die Veranstaltung in diesem Jahr genügend Förderer und Sponsoren zu finden. Übrigens munkelt man, dass der Termin für 2014 bald festgelegt wird!

Dieser Verteiler hält euch über alle Neuigkeiten zu Jugend hackt auf dem Laufenden.

 

Was wird spannend?

Am 22. Februar ist wieder internationaler Open Data Day und wir sind natürlich wieder mit dabei! In Kooperation mit der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales planen wir einen Hackday mit entsprechenden Daten. Freut Euch auf mehr Infos! Wie ihr mitmachen könnt, erfahrt ihr hier.

Interessante Veranstaltungen erwarten Euch auch im Januar: Hacks and Hackers meetup (15.1) ein, Netzkultur – Freunde des Internets (18.1), Einbruch der Dunkelheit – eine Konferenz über die Selbstermächtigung in Zeiten digitaler Kontrolle (25./26.1), Unlocking Sources – The First World War online & Europeana Conference (30./31.1).

 

Schon gesehen?

Open Culture – News aus Norwegen: Die Nationalbibliothek digitalisiert ihren gesamten (!) Bestand. Darunter auch Copyright-Werke. Freie Werke werden via Download zur Verfügung gestellt.

Unsere Top 10 der Greatest Hits des Jahres 2013 findet ihr im Blog, außerdem geht es hier zum Open Data Jahresrückblick.

Einen guten Überblick über wichtige netzpolitische Themen findet ihr bei iRights oder der Digitalen Gesellschaft.

 

Willst du unseren Monatsrückblick regelmäßig erhalten? Dann abonniere unseren Newsletter.

 

International Open Data Day 2014

Julia Kloiber - Januar 6, 2014 in Featured, Open Knowledge Foundation, Termine

OpenDataHackathonDay KopieEs ist wieder soweit, wie in jedem Jahr wird es auch 2014 wieder einen internationalen Open Data Hackathon geben. Am 22. Februar wird auf Events rund um den Globus mit offenen Daten gearbeitet. Ziel ist es die Bekanntheit von Open Data zu steigern, weitere Daten zu öffnen und zu zeigen, welches Potenzial in offenen Daten steckt.

Open Data Day Berlin

Open Data Day Berlin 2013 @Zeit

Im letzten Jahr war Deutschland mit Veranstaltungen in über 8 Städten gut vertreten. Das soll auch dieses Jahr so sein deshalb rufen wir euch auf Events in eurer Stadt zu veranstalten! Der Open Data Day ist Community Event, das heißt, jeder ist willkommen mitzumachen und eine Veranstaltung zu organisieren. Egal ob großer Hackday oder kleine Stammtischrunde, Ziel ist es so viele Leute wie möglich zu versammeln, Spaß zu haben, sich auszutauschen, zu experimentieren und Anwendungen und Visualisierungen rund um offene Daten zu bauen.

Open Data Day Cologne

Open Data Day Cologne 2013


Mehr Infos zum wie, was und warum findet ihr auf der offiziellen Open Data Day Seite.
Geplante Events findet ihr hier.
Anregungen für Schwerpunkte und Datensätze findet ihr u.a. im Open Data Census.

Konferenz „Zugang gestalten” Livestream

Julia Kloiber - November 28, 2013 in offene Kultur, Open Knowledge Foundation

zugang_gestalten Heute und morgen findet im Jüdischen Museum Berlin die Konferenz „Zugang gestalten! – „Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe” statt. Wir von der Open Knowledge Foundation Deutschland sind natürlich auch mit dabei. Soeben haben drei Teilnehmer von „Jugend hackt” ihr Projekt „Plate Collect” vorgestellt. Mehr spannenden Sessions zum Thema kulturelles Erbe, den Aufgaben des Staates und den Einfluss neuer Techniologien kann man entweder vor Ort oder über den Live Straem verfolgen.

App nach Litauen

Maria Schröder - November 13, 2013 in Featured, offenes Wissen, Open Knowledge Foundation

Dies ist ein Gastbeitrag von Finn, Daniel und Niklas, deren App PlateCollect bei Jugend hackt gewonnen hat.

Nach Jugend hackt dachten wir, das sind Finn Gaida (16), Daniel Petri (16) und Niklas Riekenbrauck (17), überhaupt nicht daran, uns in nächster Zeit einmal wieder zu sehen. Wir klärten zwar untereinander ab, unser Projekt „PlateCollect“ – eine iPhone-App zum Auffinden von Stolpersteinen und zur Erweiterung der Informationen mit Hilfe von Open Data – weiterzuführen. Jedoch war uns nicht bewusst, auf wie viel Interesse wir damit stießen.

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Bildquelle: eu2013.lt

Emma Mulqueeny, Gründerin von „Young Rewired State“, sprach uns an, ihre Organisation auf der “ICT 2013 – Create, Grow, Connect” zu repräsentieren. Jene Konferenz der Europäischen Kommission fand vom 06. bis zum 08. November 2013 in Vilnius (Litauen) statt.

Die Anreise geschah bereits am 05. November. Da wir alle aus verschiendenen Städten kommen, trafen wir uns erst gegen Abend in der Universität von Litauen. In dieser wurden wir ein wenig herumgeführt und lernten das Social Media-Team kennen. Am späten Abend fand noch ein Dinner statt, welcher von der Präsidentschaft von Litauen veranstaltet wurde.

Der folgende Tag war regnerisch, was für Litauen typisch ist. Nach kurzer Anreise zum Messegelände Litexpo gab es eine Eröffnungsveranstaltung in dem riesigen Plenarsaal. Es sprachen unter anderem die Präsidentin von Litauen Dalia Grybauskaitė, die Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission Neelie Kroes, Eben Upton (Gründer der Raspberry Pi Foundation) und auch unsere “Chefin” Emma Mulqueeny. Im Anschluss daran präsentierten wir unser Projekt durch einen Vortrag in der Student’s Corner. An unserem Stand konnten sich Interessierte noch ein besseres Bild von unserer App machen. Vorbei kamen zum Beispiel Eben Upton, der BBC-Korrespondent Rory Cellan-Jones und Dainius Pavalkis (Litauischer Minister für Bildung und Wissenschaft).

Am 07. November besuchte Neelie Kroes die Student’s Corner. In einem Privatgespräch stellten wir ihr noch einmal unser Projekt vor. Sie zeigte sich sichtlich beeindruckt. Auch der Directorate General for Communications Networks, Content and Technology Robert Madelin wollte bei einem Dinner für alle Teilnehmer des “ICT2013 Student Outreach”-Programms mehr über unser Projekt erfahren. Ein weiteres Highlight an diesem Tag war der Vortrag von Shane Curran, einem 13-Jährigen Unternehmer.

Am letzten Tag der Konferenz fand nicht mehr viel statt. Wir verabschiedeten uns noch bei einigen Organisatoren und bedankten uns für die tolle Einladung.

Diese Konferenz bestärkte uns vor allem in der Weiterentwicklung von PlateCollect. Über die Tage hinweg haben wir noch viele Neues kennen gelernt. Ein großes Dankeschön geht noch einmal an die Organisatoren von Jugend hackt und den Veranstaltern Young Rewired State und Open Knowlegde Foundation Deutschland.

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