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Code for München launcht „München Transparent”

Bela Seeger - 28. Januar 2015 in Featured, offene Daten, Open Knowledge Foundation, Transparenz

Nachdem letzte Woche politik-bei-uns.de das Licht der Welt erblickt hat, geht heute das Projekt „München Transparent“ an den Start, welches in dem Münchener OK Lab unseres Code for Germany Projektes entstand. Die unabhängige Plattform ermöglicht es Münchener BürgerInnen, schnell und einfach Einblicke in die Kommunalpolitik zu bekommen, indem normalerweise nur schwer zugängliche Daten aus dem Münchener Ratsinformationssystem übersichtlich und ansprechend aufbereitet werden.

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Insgesamt über 160.000 gescannte Dokumente umfasst die Datenbank derzeit, von Stadtratsanträgen über Beschlussvorlagen bis hin zum täglich erscheinenden Rathaus-Magazin „Rathausumschau“. So lässt sich erfahren, was eigentlich der Münchner Stadtrat gerade macht und welche Themen in den lokalen Stadtteilparlamenten oder den Bezirksausschüssen anstehen.

„München Transparent“ will jedoch nicht nur reine Daten liefern, sondern auch die Abläufe der Stadtpolitik erklären. Aus diesem Grund gibt es neben einem ausführlichen Glossar über wichtige Konzepte der Kommunalpolitik auch eine grundlegende Erklärung, welche Wege Stadtratsinitiativen nehmen, bevor sie schließlich zu konkreter Politik werden – um so das bekannte „Warum dauert das so lange?“ zumindest teilweise zu erklären. Dieser Bereich wird in Bälde noch ausgebaut.

Neben einem RSS-Feed und einer Kalenderanbindung haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit sich per per E-Mail benachrichtigen lassen, sobald es neue Dokumente gibt, die gewählten Suchkriterien entsprechen. Außerdem bietet die Seite Informationen über die gewählten Stadträtinnen und Stadträte, die Mitglieder der Bezirksausschüsse, Termine, Tagesordnungen und Protokolle von Sitzungen sowie eine Liste der Satzungen, die für die Stadt München gelten.

Die Software hinter „München Transparent“ ist Open Source (den Quellcode gibt es auf GitHub) und wurde von Tobias Hößl, Bernd Oswald und Konstantin Schütze im Rahmen des Münchner „OK Labs“ (codefor.de/muenchen) entwickelt, dem lokalen Ableger der von der Open Knowledge Foundation organisierten Treffpunkte für Open-Data-Interessierte aller Art. In naher Zukunft soll es außerdem eine Implementierung der OParl-API geben, die speziell für die Anbindung an Ratsinformationssysteme ausgelegt ist.

 

Wir suchen: Projektmanagerin (w/m) für DIGIWHIST – ein H2020 EU-Forschungsprojekt “The Digital Whistleblower. Fiscal Transparency, Risk Assessment and Impact of Good Governance Policies Assessed (DIGIWHIST)”

Daniel Dietrich - 27. Januar 2015 in Open Knowledge Foundation

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Festanstellung (50%), Gehalt nach Öffentlichem Dienst Berlin E13 Stufe 3, Projektlaufzeit drei Jahre, Bewerbungsfrist 15. Februar 2015

Die Open Knowledge Foundation Deutschland (e.V.) ist eine der führenden NGOs im Bereich Freies Wissen, Offene Daten und Transparenz in Deutschland. Viele unserer Projekte gelten als Pionierarbeiten, unsere Expertise wird von Regierungen, Anbietern wie Nutzern Offener Daten geschätzt und wir sind ein wichtiger Förderer der deutschen Open Data Community. Wir suchen idealerweise zum 1. März 2015 einen Projekmanager für unser H2020 EU-Forschungsprojekt „The Digital Whistleblower. Fiscal Transparency, Risk Assessment and Impact of Good Governance Policies Assessed (DIGIWHIST)”. Ziel von DIGIWHIST ist es, das öffentliche Auftragswesen transparenter und effizienter zu gestalten sowie Whistleblower bei der Korruptionsbekämpfung zu unterstützen. Unser Arbeitsschwerpunkt in diesem Projekt ist die Konzeption und Entwicklung von Transparenzwerkzeugen.

Zu Deinen Aufgaben gehören

  • Das administrative und koordinierende Tagesgeschäft im Management des geförderten EU-Forschungsprojektes
  • Die Kommunikation innerhalb des Konsortiums
  • Das Finanz- und Berichtsmanagement und seine Abwicklung
  • Die Entwicklung und Umsetzung des Projektplans
  • Die Unterstützung der Dissemination

Was wir bieten

  • Spielraum für Mitgestaltung beim Aufbau einer dynamischen und gut sichtbaren NGO
  • Ein junges und motiviertes Team, das sich auf Dich freut
  • Ein spannendes Arbeitsumfeld in Berlin, mit flexiblen Arbeitszeiten und netter Büroatmosphäre
  • Einbettung in das internationale OKF-Netzwerk
  • Möglichkeiten zur Weiterbildung und Teilnahme an Konferenzen

Was wir erwarten

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium (Master, MA oder Diplom)
  • Mindestens 2 Jahre Berufserfahrung, idealerweise im NGO-Umfeld
  • Identifikation mit unseren Vereinszielen
  • Präsenz im Berliner Büro und Lust auf Teamarbeit
  • Erfahrungen in Bezug auf Projekt- und Finanzmanagement
  • Sicheres Auftreten und hohe soziale und kommunikative Kompetenz
  • Eigenständige und strukturierte Arbeitsweise
  • Fähigkeit zu Priorisieren und Deadlines einzuhalten
  • Gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Wissenschaftliche Arbeitsweise sowie einschlägige Erfahrung mit Recherche und dem Verfassen von Texten und Dokumentationen (Englisch)
  • Keine Scheu, sich in unterschiedliche Online-Werkzeuge einzuarbeiten
  • Idealerweise Kenntnisse im Bereich digitale Transparenz und Korruptionsbekämpfung
  • Thematische Affinität zu Open Data, Transparenz, Whistleblowing, und verwandten Themenfeldern, sowie erste Arbeitserfahrungen in einem EU-Forschungsverbundprojekt ist ein Plus

Bitte schicke uns Deine Bewerbung (Anschreiben und Lebenslauf sowie die Kontaktdaten einer Referenzperson) bis zum 15. Februar 2015 an getinvolved@okfn.de und daniel.dietrich@okfn.org, der Dir auch für gern Rückfragen zur Verfügung steht. Die Interviews werden in der Woche vom 23.-27. Februar 2015 stattfinden.

Projektbeschreibung: “The central objective of DIGIWHIST is to combine the provision of data on public spending with actionable indicators and provide a whistleblower reporting channel that strengthens accountability and transparency of public administration. In particular, it aims at improving trust in governments and efficiency of public spending across Europe through the systematic collection, analysis, and broad dissemination of information on public procurement and on mechanisms that increase accountability of public officials in all EU and some neighbouring countries. Availability of such information can provide an effective tool to private actors such as NGOs, academia, and businesses to ensure that governments are accountable and transparent in their management of public resources, especially when an effective whistleblower reporting channel also underpins accountability.” See our press release.

Open Knowledge Foundation Germany awarded H2020 project to improve transparency in public spending and support whistleblowing

Daniel Dietrich - 27. Januar 2015 in Open Knowledge Foundation

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Horizon 2020 project DIGIWHIST to build a digital whistleblowing platform and help improve transparency in public spending

Berlin – 25.01.2014 – The tell-tale signs of public spending gone wrong are easy to spot. For example, an airport that is many years behind schedule and billions of Euro over budget, or a highway which leads to nowhere. What has been harder up to now is to how to shine a light on the problem and engage civil society in helping to curb it. The Open Knowledge Foundation Germany has just been awarded a new Horizon 2020 research project, DIGIWHIST, which aims to do just that.

The full project name is: The Digital Whistleblower:  Fiscal Transparency, Risk Assessment and Impact of Good Governance Policies Assessed (DIGIWHIST) and will run for 3 years (March 2015 – February 2018). Open Knowledge Foundation Germany is in charge of the development of digital transparency tools.  The total amount of the grant is 3,026,360 Euro.

The central objective of DIGIWHIST is to improve trust in governments and efficiency of public spending across Europe by empowering civil society, investigative journalists and civil servants with the information and tools they need to increase transparency in public spending and thus accountability of public officials in all EU and in some neighbouring countries.

Specifically, the project will create several interactive transparency tools intended for use by civil society, investigative journalists, and civil servants:

  • national procurement portals and mobile apps allowing users to do four key things:  1) making the database and documentation downloadable, 2) providing easy to use interactive analytic tools, and 3) making it possible for users to contribute data and 4) allowing for anonymous whistleblower reports and freedom of information requests;
  • a European transparency legislation observatory similar to the national procurement portals which allows users to access and understand existing legal frameworks related to public procurement;
  • an easy-to-use risk assessment software for public authorities, which will be based on the indicators developed by DIGIWHIST, to assess corruption risks in their public procurement procedures.

Returning to the example of the airport, an investigative journalist who would like to understand more about the airport project could visit the DIGIWHIST platform and look up the public body overseeing the construction or a construction firm involved in the process. The information on the platform would include whether the public body has complied with public procurement laws, or whether the firm’s tendering behaviour has posed a corruption risk. This journalist could then file a report with the appropriate government agency to get more information on the project or even file a whistleblowing report if they have evidence of corrupt actions.

“Our research has proved that only the combination of engaged civic actors plus legislative instruments work in fighting corruption,” says Professor Mungiu-Pippidi, chair of the European Research Centre for Anti-Corruption and State Building Research. “For example, Freedom of Information Acts (FOIAs) are more effective when civil society is empowered to use them and hold governments accountable for corrupt actions.”

“To effectively fight corruption, we need to support the whole transparency spectrum: from open data, access to information, whistle-blower protection and active support for whistleblowers to freedom of expression and freedom of the press”, says Daniel Dietrich, Chairman of the Open Knowledge Foundation Germany. “We are proud to be part of the WIGIWHIST project and looking forward developing outcomes that have real impact.”

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Offenes Ratsinformationssystem 2.0 macht Politik vor Ort transparenter

Bela Seeger - 15. Januar 2015 in Featured, Open Knowledge Foundation, Transparenz

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Gibt es anstehende Baumaßnamen in meiner direkten Umgebung? Warum wird der Spielplatz geschlossen, und wohin fließen eigentlich die Gewinne der Stadttochter?

Zwar sind die Antworten auf solche und ähnliche Fragen oftmals in lokalen Systemen der Verwaltung gespeichert, doch der Zugang für Bürger gestaltet sich äußerst schwierig. Alternative Ratssysteme bieten einen neuen Zugang zu diesen Informationen und sorgen für mehr Transparenz in Städten, machen Politik sichtbarer und Mitbestimmung leichter.

Screenshot

Politik-Bei-Uns.de

Wie das funktionieren kann, zeigen seit 2012 eindrucksvoll die Projekte “Offenes Köln” bzw. “OpenRuhr:RIS”. Nun hat der gemeinnützige Verein Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. diese Projekte zusammengeführt und gemeinsam mit ehrenamtlichen Entwicklern eine neue Plattform aufgebaut, die es allen Bürgerinnen und Bürgern ermöglichen soll, schnell und einfach auf alle kommunalpolitische Daten ihrer Städte zuzugreifen.

Unter dem Slogan “Politik Bei Uns” kann unter zunächst auf die drei bereits integrierten Informationen der Städte Bochum, Köln, Moers zugegriffen und diese durchsucht werden. Für den Ausbau der Plattform sind ab sofort alle interessierten Bürgerinnen und Bürger gefragt: Macht Vorschläge! Welcher Ort oder welche Features sollen als nächstes kommen? Und natürlich freuen wir uns über die Mithilfe von Entwicklern, welche neue Features und weitere Städte umsetzen wollen.

P.S. Alle Daten und Informationen sind selbstverständlich auch über eine JSON-Schnittstelle auf Basis von OParl abrufbar. Wir freuen uns auf spannende Idenn und Einsatzmöglichkeiten – meldet diese gern an info@okfn.de, wir nehmen sie dann bei “Politik bei uns” auf.

 

2014: Das Jahr in 12 IFG-Anfragen

Arne Semsrott - 19. Dezember 2014 in Featured, Open Knowledge Foundation

Dieses Jahr war viel los auf FragDenStaat. In diesem Rückblick führen wir noch einmal durch die Höhen und Tiefen von 2014 mit einer Anfrage pro Monat.
Januar: Die Berliner Polizei hat klammheimlich eine Vorratsdatenbank für Veranstaltungen erstellt, in der u.a. die Daten von Demo-Anmeldern für drei Jahre gespeichert werden. Die Ausgestaltung der Datenbank wird durch eine IFG-Anfrage deutlich. Mehr Infos / Zur Anfrage
Februar: Wie viel kosten die Give-Aways im Bundestag? Eine Antwort der Bundestagsverwaltung aus dem Februar gibt Auskunft.
Zur Anfrage

März: Die Berliner Verkehrsbetriebe hatten im Zuge von Cross-Border-Leasing-Geschäften Verträge u.a. mit der Investmentbank JP Morgan geschlossen. Offenlegen will sie Dokumente dazu aber nicht, eine endgültige Antwort steht immer noch aus. Trotzdem schließt die BVG in jeder Mail: “Wir hoffen, Sie auch künftig als unseren Kunden begrüßen zu können. Zur Anfrage

April: Bei einer öffentlichen Sitzung des Innenausschusses in der Hamburger Bürgerschaft zeigte die Polizei ein Video, auf dem Ausschreitungen im Zusammenhang mit einer Demonstration zu sehen waren. Bei der IFG-Anfrage auf Herausgabe des Videos sperrt sich die Polizei aber plötzlich. Erst nach Vermittlung durch den Datenschutzbeauftragten und einem halben Jahr Wartezeit gibt sie nach. Zur Anfrage

Mai: Die Bundesregierung hat zwei Gutachten in Auftrag gegeben, das Bundestagsabgeordneten mit Strafverfolgung in den USA droht, sollte Edward Snowden in den Bundestag eingeladen werden. Die Kosten der Gutachten werden durch eine IFG-Anfrage publik. Zur Anfrage

Juni: Anfang des Jahres kündigte der Bundesnachrichtendienst eine Transparenzkampagne an. Nachfragen zur Transparenz will er dann aber nicht beantworten. Mehr Infos / Zur Anfrage

Juli: Wir haben das #Zensurheberrecht besiegt! In einem Anerkennungsurteil bescheinigt uns das Landgericht Berlin, dass wir ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags veröffentlichen dürfen. Das Innenministerium hatte uns deswegen verklagt. Mehr Infos / Zur Anfrage

August: Mit welchen Lobbyisten treffen sich Minister und Staatssekretäre? Über das IFG lässt sich das herausfinden. Zur Anfrage

September: Laut Angela Merkel ist die volle Souveränität der deutschen Geheimdienste hergestellt, was sich an Verbalnoten mit Frankreich, Großbritannien und den USA ablesen lasse. Nach anfänglichem Mauern schickt das Bundeskanzleramt Teile der Verbalnoten. Zur Anfrage

Oktober: Anstatt seine Anfrage zu beantworten droht das Ahlener Jobcenter im Kreis Wahrendorf dem Antragssteller Timo H. mit Sanktionen. Nach öffentlichem Druck lenkte der Kreis aber ein und zeiht die Androhung zurück. Mehr Infos / Zur Anfrage

November: Hamburg ist deutschlandweit Vorbild in Sachen Transparenz. Nur die mittelbare Staatsverwaltung, also z.B. die Handelskammer, will da nicht mitmachen. Womöglich wird sie bald aber per Gerichtsbeschluss dazu gezwungen. Mehr Infos / Zur Anfrage

Dezember: Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hatte einen Vertrag mit der Firma Vupen, die Informationen über Sicherheitslücken und Exploits verkauft. Damit konnten Sicherheitsbehörden die Lücken ausnutzen statt sie zu stopfen. Den Vertrag gibt das BSI auf Anfrage frei. Mehr Infos / Zur Anfrage

… und natürlich in diesem Jahr 1400 andere.

Wer davon noch nicht genug hat, trifft uns Ende des Monats beim 31c3. Als Höhepunkt Stefan Wehrmeyer auf der Main Stage am 29.12. um 20.30 Uhr: “IFG – Mit freundlichen Grüßen”

Um unser Portal 2015 ausbauen zu können, sind wir auf Spenden angewiesen. Bitte unterstütze uns mit 20 oder 50 Euro hier. Dankeschön!

Lab for CITY

Bela Seeger - 9. Dezember 2014 in Featured, offene Daten, Open Knowledge Foundation, Open Transport

Am 21.11. starteten OKF DE und das Startup allryder die Eventreihe “Lab for Civic Innovation and TechnologY”. In Paneldiskussionen wurden Erfahrungen mit der Öffnung und Nutzung von Daten ausgetauscht.

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Datennutzer trafen auf Datenbereitsteller und tauschten sich zu Themen wie Urban Mobility und Civic Technology aus. Auf den Panels diskutierten Startup-Gründer, mit Mitgliedern der OKF Deutschland und Belgien, sowie Vertretern von Verkehrsbetrieben, der Europäischen Kommission und vielen anderen. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, den Austausch zwischen unterschiedlichen Stakeholdern aus den Bereichen Open Data, Civic Tech und Mobilität anzuregen und neue Impulse zu geben. Das nächste Lab for the City wird in Istanbul stattfinden.

Weitere Impressionen gibt es auf der allryder Website und auf Facebook.

Smarte Bürger – Verbraucherschutz in der digitalen Welt

Helene Hahn - 5. Dezember 2014 in Open Knowledge Foundation

Kampagne gestartet!

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Die digitale Welt spielt eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben – beruflich, persönlich, privat. Durch die Nutzung von sozialen Netzwerken, Websites und Smartphones werden wir zu Datennutzern und -verbrauchern.

Mit unserer Kampagne “Smarte Bürger – Verbraucherschutz in der digitalen Welt” wollen wir ein Bewusstsein dafür schaffen, welche Daten Bürgerinnen und Bürger wo hinterlassen und wie sie sich vor unerwünschter Datenweitergabe schützen können.

“Was ist deine geheime Identität im Netz?”

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Vom 8.-18. Dezember 2014 findet ein interaktiver Stadt-Parcours statt, den wir konzipiert, gestaltet und technisch umgesetzt haben: An fünf zu durchlaufenden Station (Startpunkt am Zoo Palast, Berlin) werden typische Situationen unseres digitalen Alltags nachgespielt. Themen der Stationen sind u.a. soziale Netzwerke, Ortung, Mobile Banking, eCommerce und Profiling.

»Was ist deine geheime Identität im Netz?« Finde es heraus beim Stadt-Parcours vom 8. – 18. Dezember 2014!

“Smarte Bürger – Verbraucherschutz in der digitalen Welt” ist eine Informationskampagne der der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz, der Open Knowledge Foundation Deutschland und der Technologiestiftung Berlin.

Winteraktion: Ganz Deutschland bei FragDenStaat

Arne Semsrott - 2. Dezember 2014 in Featured, Open Knowledge Foundation

Frohe Weihnachten! Pünktlich zum Start des Weihnachtstrubels schaltet FragDenStaat.de an jedem Adventssonntag ein neues Bundesland auf der Plattform frei. Seit dem 1. Advent lassen sich die 161 Behörden Bremens über das IFG auf FragDenStaat anfragen. Und mit ein bisschen Glück haben die NutzerInnen zu Weihnachten ein paar schöne Infos unter dem Weihnachtsbaum.

Zu FragDenStaat.de/Bremen

Das geht jetzt so weiter bis Weihnachten: An den nächsten Adventssonntagen schalten wir nacheinander weitere Bundesländer frei. Aber das ist noch nicht alles: In unserem Adventskalender eröffnen wir jeden Tag Bürgerinnen und Bürgern von drei neuen bayerischen Kommunen die Anfragemöglichkeit über FragDenStaat. 65 bayerische Kommunen haben eine Informatonsfreiheitssatzung.

Zur Übersicht der bayerischen Kommunen

Das alles kostet Geld. Deswegen möchten wir Sie bitten, uns zu Weihnachten eine Spende zukommen zu lassen. Damit wollen wir dann im nächsten Jahr u.a. unseren täglichen Support finanzieren, eventuelle Klagen finanzieren, eine größere Kampagne zur Informationsfreiheit starten und den Blog zu einem richtigen Online-Magazin ausbauen.

Jeder Euro hilft uns dabei. Dankeschön!

Veröffentlichung Open Definition 2.0 & deutsche Übersetzung

Christian Heise - 21. Oktober 2014 in offene Daten, Open Knowledge Foundation

open-definition-deBereits vor knapp zwei Wochen wurde die zweite Version der Open Definition veröffentlicht. Sie definiert die Grundprinzipien für Open Data/Open Content und ist unsere Grundlage für Offenheit bei Open Data und offenen Inhalten aller Art jenseits von Open-Source-Software. Seit 7. Oktober ist sie in der überarbeiteten Version 2.0 verfügbar.

Ziel der Open Definition war und ist es rechtliche Probleme auf Grund der Verwendung falscher oder nicht kompatibler Open-Lizenzen präventiv zu verhindern und OpenWashing zu vermeiden. Mit der Überarbeitung der Lizenz und der Webseite wurde auch die Daten-Deutschland-Lizenz 2.0 als kompatible Lizenz mit aufgenommen (wie bereits angekündigt).

Auch wenn es bereits Kritikpunkte an der neuen Version der Defintition gibt, bitten Christian Hauschke und Adrian Pohl um Hilfe bei Übersetzung der Version 2.0 in die deutsche Sprache. Dabei sollen die eventuellen Schwächen in der Definition nicht Aufgabe der Übersetzung sein. Wir unterstützen diesen Aufruf. Bei der Übersetzung kann im Pad unter https://pad.okfn.org/p/OpenDefinitionde mitgeholfen werden.

Kampagne für offene Parlamente im Rahmen der Global Legislative Openness Week

Christian Heise - 17. September 2014 in Deutschland, Featured, Open Knowledge Foundation, Positionen

Glow_openparliament-okf-deAm Montag, haben wir zusammen mit einer Gruppe von 108 zivilgesellschaftlichen Organisationen aus der ganzen Welt eine weltweite Kampagne für mehr Offenheit von Parlementen und deren Arbeit gestartet. Initiiert wurde die “Global Legislative Openness Week” von der US-amerikanischen NGO Sunlight Foundation. In der Kampagne geht es vor allem darum die Bedeutung von Transparenz und Rechenschaftspflicht für die Gesetzgeber herauszustellen und um die Forderung an die Parlamente neuen Technologien zu nutzen um Informationen über ihre Arbeit offen und frei für alle Bürgerinnen und Bürger zu veröffentlichen.

Neben den zivilgesellschaftlichen Akteuren finden sich unter den Unterstützern der Kampagne auch Mitglieder des Europäischen Parlaments, die Speaker’s Digital Democracy Commission aus den UK und die brasilianischen Abgeordnetenkammer.

Im Mittelpunkt der Aktion steht ein öffentlicher Brief, in dem die Mitglieder des Bundestags aufgefordert werden sich dafür einzusetzen, dass alle Infromationen und Dokumente des Parlaments proaktiv und in offenen und strukturierten Formaten kostenlos der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Diese und weitere Grundsätze sind in der Erklärung zur Parlamentarischen Offenheit verankert, die seit ihrer Veröffentlichung im September 2012, ein neues Problembewusstsein für die Offenheit und Transparenz in Parlamenten schaffen will.

Die Erklärung zur parlamentarischen Offenheit versteht unter einer “standardmäßigen Offenheit”:

  1. Die proaktive Veröffentlichung von Informationen und Daten;
  2. in offenen und strukturierten Formaten;
  3. bei kostenlosem Zugang.

Information als Grundlage für Partizipation

Bisher tut sich der Bundestag bzw. die Bundestagsverwaltung schwer mit der Öffnung von Informationen aus dem Parlament und behindert diese gelegentlich ganz. Wir glauben aber, dass endlich die Zeit für Parlamente gekommen ist, um in ihrer Rolle als vom und für das Volk gewählte Vertreter, auf neue Technologien zu setzen und diese für mehr Transparenz zu nutzen. Darüber hinaus hätte diese Offenheit und Trasparenz auch viele Vorteile für die Parlamentarier und deren Arbeit hat: So würde eine strukturierte Veröffentlichung der Abgeordnetenerklärungen zum Beispiel helfen, das Abstimmungsverhalten der Abgeordneten besser verständlich zu machen – und das ist nur eines von vielen Beispielen.

Den Standard endlich auf offen setzen

Wir wollen mit unserer Unterstützung für diese Kampagne die Mitglieder des Bundestags ermutigen, endlich die Erklärung zur Parlamentarischen Offenheit zu unterzeichnen und die daraus resultierenden Maßnahmen in die Tat umzusetzen.

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