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Apps for Europe sucht die besten #opendata Apps

Daniel Dietrich - 15. September 2014 in Featured, offene Daten

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Arbeitest Du an einer App, die offene Daten verwendet? Du möchtest Deine App in ein nachhaltiges Unternehmen weiterentwickeln? Apps for Europe hat einen Online-Wettbewerb gestartet, der die besten App-Entwickler dieses Erdteils finden soll. Wir suchen Apps, die folgendes sind:

  • Neu und nützlich
  • Einfach benutzbar
  • Darauf ausgerichtet, tragfähige Unternehmen und Dienstleistungen zu schaffen
  • Der Welt das Potenzial von offenen Daten zu zeigen

Du kannst Dich jetzt mit deiner App und deinem Geschäftsplan unter www.appsforeurope.eu/content/submit-your-application bewerben. Die Frist läuft am 31. Dezember 2014 ab. Du hast also nicht mehr so viel Zeit!

Apps for Europe

Was gibt es zu gewinnen?

Nimm am Wettbewerb teil und gewinne einen von 10 exklusiven Plätzen in der International Business Lounge auf Future Everything, einem führenden Innovations-, Kunst- und Technologie-Festival Europas am 26. und 27. Februar 2015 in Manchester.

Du bekommst die Chance, Deine App dem gesamten Publikum der Future Everything den ganzen Tag über zu präsentieren – zusammen mit den weiteren ausgezeichneten innovativen Apps aus ganz Europa. Aber damit nicht genug! Du erhältst auch die Möglichkeit, Deine App einer internationalen Gruppe von Investoren, Entscheidern aus Politik und Verwaltung sowie Firmen und Startups zu präsentieren. Diese ausgewählten Experten stehen mit ihren Fähigkeiten, Erfahrung, Kapazitäten und Kapital bereit Dich darin zu unterstützen, Deine App in ein erfolgreiches Unternehmen zu verwandeln.

Auf der Webseite von Apps for Europe findest Du weitere Informationen zur Online-Bewerbungen und der International Business Lounge der Future Everything 2015. Alle Online-Bewerbungen werden von unseren “Apps for Europe”-Partnern bewertet: Ein erfahrenes Netzwerk aus europäischen Firmen mit Kontakten, Expertise und dem gemeinsamen Ziel, offene Daten geschäftlich erfolgreich zu machen.

Warum machen wir das?

Apps for Europe möchte der Welt nicht nur die Wirkungsmacht offener Daten zeigen, sondern auch das wirtschaftliche Potenzial herauskehren. Wir fördern gemeinsam die Möglichkeiten offener Daten, indem wir Ihnen dabei helfen, Ihre Idee in ein erfolgreiches Unternehmen umzuwandeln, das sich in ganz Europa etablieren könnte.

Über Apps for Europe

Apps for Europe ist ein Unterstützernetzwerk mit dem Auftrag, datengetriebene Apps in tragfähige Unternehmen zu verwandeln. Weiter Informationen über unser Konsortium findest Du hier.

 

Das folgende Video gibt einen Eindruck über die glücklichen Gewinner der International Business Lounge der Future Everything 2014

Hier noch ein Videstatement zu Apps for Europe von Neelie Kroes, ehemalige Vizepräsidentin der Europäischen Kommission zuständig für die Digitale Agenda der Europäischen Union.

 

 

Hamburger Transparenzportal: “Ich habe einen sehr positiven ersten Eindruck”

Christian Heise - 15. September 2014 in Deutschland, Featured, offene Daten

hackmack-transparenz-hamburgAm 6. Oktober 2014 tritt nach zweijähriger Übergangszeit die zweite Stufe des Hamburgischen Transparenzgesetzes in Kraft. Danach müssen alle wichtigen Dokumente der Stadt, wie Verträge der Daseinsvorsorge über 100.000 EUR, Gutachten, Subventions- und Zuwendungsvergaben, Geodaten usw. von Amts wegen in einem über das Internet zugänglichen Informationsregister veröffentlich werden. Dieses Hamburger Transparenzgesetz ist in Deutschland ein bisher einmaliges Projekt.

Seit vergangenem Donnerstag können die Hamburger Bürgerinnen und Bürger alle Akten der Hamburger Verwaltung in einer öffentlichen Beta-Version des Hamburger Transparenzportals einsehen. Am 6. Oktober wird das Portal dann offiziell gelauncht.

Gregor Hackmack, 37, war eine der drei Vertrauenspersonen der Initiative zur Einführung des Transparenzgesetzes in Hamburg und damit maßgeblicher Treiber der Hamburger Initiative. Er ist Mitglied im Landesvorstand von Mehr Demokratie Hamburg und Mitgründer von abgeordnetenwatch.de. Wir haben ihn zum Launch der Beta interviewt.

Christian Heise: Was hälst du von dem jetzt veröffentlichten Transparenzportal?

Gregor Hackmack: Es ist übersichtlich und leicht bedienbar. Ich habe einen sehr positiven ersten Eindruck und finde es wirklich klasse, dass die Hamburgische Verwaltung einen Monat vor Zeitplan fertig geworden ist und auch der Kostenrahmen eingehalten wurde. Bei IT-Projekten ist das keine Selbstverständlichkeit

Heise: Wie, keine Kritik?

Hackmack: Kritik wird sich maximal dann ergeben, wenn wichtige Inhalte fehlen. Aber auch diesbezüglich habe ich einen guten ersten Eindruck. So sind z.B. die Verträge zur Elbphilharmonie leicht auffindbar. Ich gehe davon aus, dass ab dem 6. Oktober 2014 alle gesetzlich vorgeschriebenen Informationen im Transparenzportal auffindbar sein werden. Jetzt gratuliere ich erst einmal unserer Hamburgischen Verwaltung zum erfolgreichen Start und sage Danke!

Heise: Was sind Informationen, die dich besonders interessieren?

Hackmack: Ich persönlich habe ein Herz für Bäume und finde es super, dass jeder Baum im Straßenbereich Hamburgs auf einer Übersichtskarte im Transparenzportal auffindbar ist. Aber auch Spielplätze, Verkehrskameras oder Behindertenparkplätze sind einfach auffindbar. Auch Bebauungspläne sind jetzt einfach und kostenlos für jedermann zugänglich.

Heise: Hast du schon was spannendes gefunden? Wenn ja, was?

Hackmack: Brisanter als die Hamburger Bäume sind wohl die Gehälter der Chefs von öffentlichen Unternehmen in Hamburg. So verdient der HHLA-Chef (Chef des Hamburger Hafens) über eine Million Euro pro Jahr, fast sechs mal soviel wie unser Bürgermeister Olaf Scholz.

Heise: Welche Auswirkung erhoffst du dir von dem Transparenzportal?

Hackmack: In Bezug auf die Gehältertransparenz könnte der Effekt mehr Mäßigung sein. Dadurch, dass auch Verträge wie der zur Elbphilharmonie veröffentlicht werden, wird Korruption im Ansatz bekämpft. Seit Neuverhandlung und Veröffentlichung der Elbphilharmonieverträge scheint die Baustelle auch wieder zu laufen.

Heise: Wie geht es weiter? Was muss noch getan werden?

Hackmack: Wir müssen jetzt darauf achten, dass wirklich alle Behörden, öffentliche Unternehmen und Körperschaften des öffentlichen Rechts ihren gesetzlichen Transparenzpflichten nachkommen und im Transparenzportal veröffentlichen. Die Handelskammer Hamburg z.B. weigert sich bislang noch obwohl sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts ist. Aber auch da sind wir dran.

Heise: Möchtest du noch was loswerden?

Hackmack: Ich finde es unglaublich, wieviel eine kleine Gruppe von engagierten Menschen in so kurzer Zeit positiv verändern kann. Im Sommer 2011 waren wir weniger als Dutzend Engagierte und haben einfach mal ein Transparenzgesetz geschrieben – übrigens mit Hilfe eines Wikis. Wir haben dann ein Bündnis geformt und Unterschriften gesammelt. Heute nur drei Jahre später ist das Transparenzgesetz komplett umgesetzt.

Heise: Vielen Dank!

Lesetipp: Im April 2014 ist sein erster Buch “Demokratie einfach machen – ein Update für die Politik” im Verlag der Körberstiftung erschienen.

Veranstaltungstipp: Podiumsdiskussion anlässlich der Live-Schaltung des Informationsregisters am 06. Oktober 2014, 19:00 – 21:00 Uhr, betahaus Hamburg, Eifflerstraße 43, 22769 Hamburg. Mehr Informationen zur Veranstaltung hier.

Award für herausragende Projekte in den digitalen Geistes- und Kulturwissenschaften

Christian Heise - 11. September 2014 in Deutschland, Featured, offenes Wissen

dh-award-logoAb sofort und bis zum Einsendeschluss am 1.Dezember 2014 schreiben wir zusammen mit DARIAH-DE einen Digital Humanities Award aus.

Im Rahmen des Awards sollen innovative Beiträge und Forschungsvorhaben von mit digitalen Ressourcen und/oder digitalen Methoden arbeitenden Studierenden und NachwuchswissenschaftlerInnen der Geistes- und Kulturwissenschaften, der Informatik und den Informationswissenschaften ausgezeichnet werden.

Verliehen werden die Preise im März 2015 im Rahmen des DH Summits (Nähere Infos zum Event folgen in Kürze auf dem DHd-Blog). Insgesamt werden Preise im Gesamtwert von 1.800 Euro vergeben.

Bewerbungsberechtigt sind B.A.- und M.A.-Studierende, die aktuell an ihrer Abschussarbeit schreiben (bzw. an Projekten wie folgt aufgelistet) oder NachwuchswissenschaftlerInnen, die diese in den letzten 12 Monaten abgegeben haben/aktuell an wissenschaftlichen Einzel- oder Gruppen (Abschluss-)projekten, Softwareprojekten, Tools, Studien oder (Infrastruktur-)Konzepten arbeiten.

Bewerben können sich auch Studierende mit eigenen DH-Projekten. Die Bewerbung von (studentischen) Gruppen ist erwünscht. Zugelassen sind alle wissenschaftlichen Arbeiten, die an Universitäten im deutschsprachigen Raum erstellt werden bzw. wurden.

Bei Fragen finden Sie weitere Informationen hier oder wenden Sie sich an: dh-award@de.dariah.eu

Disclamer: Die Open Knowledge Foundation e.V. ist Partner von DARIAH-DE und unterstützet das Forschungsprojekt DARIAH-DE bei der Kommunikation und Dissemination rund um Ausrichtung, Inhalte und Ergebnisse der digitalen Geisteswissenschaften (Digital Humanities).

Jetzt anmelden: Konferenz zu offenen Bildungsmaterialien im September 2014 in Berlin (#OER14de)

Christian Heise - 24. August 2014 in Deutschland, Featured, offenes Wissen, Termine

OERde14_grau_breitObwohl im Koalitionsvertrag erwähnt, wurde das Thema offene und freie Bildungsmaterialien (OER) leider (wie vieles andere im Bereich Bildung und Wissenschaft) im Rahmen der kürzlich veröffentlichten Digitalen Agenda von der Politik komplett ignoriert. Um das zu ändern und die Wirklichkeit der offenen und freien Bildungsmaterialien in Deutschland zu diskutieren, veranstaltet Wikimedia Deutschland mit der “#OERde14 – Die Zukunft Freier Bildungsmaterialien” am 12. und 13. September 2014 bereits das zweite Mal die größte Konferenz zu freien Bildungsmaterialien im deutschsprachigen Raum. Förderin der Konferenz ist die Bundeszentrale für politische Bildung. Schirmherrin ist die Deutsche UNESCO Kommission. Die Open Konwledge Foundation Deutschland e.V. unterstützt die Konferenz.

Die #OERde14 ist eine Kombination aus Fachkonferenz und Barcamp und bietet den Teilnehmenden damit viel Raum für Vernetzung und Austausch. Inhaltlich geht es einerseits um die konkrete Erstellung von Bildungsmaterialien und andererseits um die Implementierung von OER in das deutsche Bildungssystem. Dabei sollen auch Erfahrungen aus anderen Ländern einfließen: Was funktioniert anderswo, was funktioniert nicht und was ließe sich davon auf Deutschland übertragen? Welche Voraussetzunggen muss die Politik schaffen? Und allem voran natürlich die Frage: Welche Implikationen hat OER auf die Bildung?

Die wichtigesten Informationen zu Konferenz im Überblick:

Titel: OERde14 – Die Zukunft Freier Bildungsmaterialien
Zeit: Freitag, 12. September und Samstag, 13. September 2014
Ort: Urania, An der Urania 17, 10787 Berlin
Programm: http://www.wikimedia.de/wiki/OERde14
Anmeldung: http://wmde.org/OERde14-Anmeldung
Teilnahmegebühr: 50,- €, ermäßigt 30,- €
Twitter: #OERde14
Kontakt: oer@wikimedia.de
Presseakkreditierung: www.wikimedia.de/OERde14

Alle in OER involvierte Gruppen werden zusammenkommen und diskutieren: Akteure aus Schule, Hochschule und Bildungsarbeit, Entscheidungstragende aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft, Medien und Verlage sowie alle weiteren an OER Interessierten.

Darunter: Dirk van Damme (Leiter des CERI  – Centre for Educational Research and Innovation – der OECD), der sich damit beschäftigt, wie Bildung in der Zukunft funktioniert. Führende OER­Aktivisten aus den USA (Nicole Allen, SPARC), Polen (Dr. Alek Tarkowsk, Centrum Cyfrowe Projekt:Polska) und Großbritannien (Lorna M Campbell, Centre for Education Technology, Interoperability and Standards) srpechen auf der Konferenz. Der Berliner Staatssekretär Mark Rackles diskutiert darüber, dass Berlin als erstes Bundesland OER zum Teil des Schulunterrichts machen wird. Aber auch einer der bekanntesten OER­Kritiker Deutschlands nimmt an der Konferenz teil: Dr. David Klett (Klett­Verlag).

Weitere Informationen zur diesjährigen Konferenz finden Sie unter www.wikimedia.de/OERde14.

Creative-Commons Lizenztextlesung auf der alle Fragen rund um freie Lizenzen gestellt werden können

Christian Heise - 19. August 2014 in Featured, offenes Wissen, Termine

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Foto von Jöran Muuß-Merholz unter CC BY 3.0 DE.

#pb21, ein Projekt der Bundeszentrale für politische Bildung, veranstaltet am 2. September 2014 in Kooperation mit Creative Commons Deutschland eine Lesung der Lizenztexte von Creative-Commons in Berlin. Die Veranstaltung wird im Livestream übertragen und soll helfen offene Fragen zum Einsatz von den freien Lizenzen zu klären.

In der Ankündigung zur der Veranstaltung heißt es dazu weiter:

Bei der ersten CC-Lizenztextlesung können alle Fragen rund um die freien Lizenzen gestellt werden. Zwei kompetenten Juristen beantworten sie. Wir lesen die Lizenzen vor, Absatz für Absatz – und zwar den entscheidenden Legalcode. Immer wenn jemand aus dem Publikum etwas nicht versteht oder eine Nachfrage hat, sagt er/ sie das. Dann müssen die Juristen die Frage klären. Die Eckdaten
  • eine Veranstaltung von pb21.de in Kooperation mit Creative Commons Deutschland, hosted by Wikimedia Deutschland e.V.
  • Dienstag, 2.9.2014, Beginn: 19.00 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr
  • Geschäftsstelle Wikimedia Deutschland e.V., Tempelhofer Ufer 23, Berlin (U Möckernbrücke)
  • Eintritt frei, Voranmeldungen hilfreich

Weitere Hinweise zur Anmeldung und Informationen gibt es bei auf der Webseite der Veranstalter.

Ziel (bisher) verfehlt: Digitale Agenda bleibt weit hinter den Koalitonsvereinbarungen zurück

Christian Heise - 13. August 2014 in Deutschland, Featured

digitale_agendaMit der “Digitalen Agenda” will die Bundesregierung die Digitalisierung und den damit verbundenen “gesellschaftlichen Wandel” fördern, dafür rechtliche Rahmenbedingungen schaffen und den Prozess aktiv begleiten. Der vor kurzem veröffentlichte Entwurf dieser Agenda lässt allerdings nichts gutes ahnen: Entgegen der Ankündigung entsteht die Digitale Agenda bisher allein an “Beamtenschreibtischen in den Ministerien” und ohne jegliche Einbeziehung der Zivilgesellschaft oder anderer Gruppen. Darüber hinaus fällt die Sie bisher an vielen Stellen weit hinter das zurück, was der Koalitionsvertrag ursprünglich mal klar definiert hat.

Kritik kommt auch von den Verbänden. Sie beschreiben das vorliegende Papier als “ernüchternt” (BVDW) und bemängeln das Ausklammern des Themas Verbraucherschutz (VZBV). Die unkonkreten Ankündigungen sowie die fehlende Mittelzuschreibung, unter anderem beim Breitbandausbau (VATM/BITKOM/etc.), zeugen eher von “Aktionismus statt digitalem Masterplan” (eco Verband). Doch selbst aus der Politik kommt Kritik: Staatssekretär Dr. Wilfried Bernhardt, Beauftragter der Sächsischen Staatsregierung für IT und zugleich Mitglied des IT-Planungsrates, hinterfragte die Agenda gänzlich und riet dazu “den Entwurf der Digitalen Agenda vor einer Beschlussfassung grundlegend zu überarbeiten”.

Die Nichteinbeziehung der Zivilgesellschaft, anderer gesellschaftlicher Gruppen sowie der Länder in den Erstellungsprozess der Agenda sowie die fehlende Ankündigung, der Open Government Partnership (OGP) beizutreten, ist bisher ein klares Versäumnis und steht dem Ziel, das “diese digitale Agenda nicht allein an Beamtenschreibtischen in den Ministerien entsteht” diametral gegenüber. Unklar bleibt auch, warum der Entwurf in allen seinen bisherigen Versionen die umfassende Einbeziehung der konkreten Handlungsempfehlungen der auch aus allen Bereichen der Zivilgesellschaft besetzten “Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft” ignoriert.

Die aktuellen Entwicklungen im Rahmen der digitalen Agenda bergen somit trotz dem Bekenntnis den “Multi-Stakeholder-Prozessen eine besondere Bedeutung zu kommen zu lassen, in denen Akteure aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Staat und Zivilgesellschaft im Rahmen ihrer jeweiligen Verantwortlichkeiten transparent zusammenwirken” (Entwurf der Digitalen Agenda vom 22.7.2014) die Gefahr, dass sich die Bundesregierung das Vertrauen der Zivilgesellschaft gänzlich verspielt. Deshalb braucht es auch in der digitalen Agenda neben konkreten Maßnahmen im Bereich innovativer Staat eben auch ein klares Bekenntnis zu Open Government (zum Beispiel mit einem Beitritt zur OGP), denn “eine aktive, dauerhafte politische Unterstützung des Themas auf hoher Ebene ist ebenfalls unumgänglich”.

Es bleibt auch abzuwarten (und zu hoffen), inwiefern das Regierungsprogramm „Digitale Verwaltung 2020“ sowie der “Nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der G8-Open-Data-Charta” (unsere Empfehlungen dazu) als Anhänge zu der Digitalen Agenda die Themen Open Knowledge und Open Government/Data umfassender adressieren als die Agenda das bisher tut und ob das die deutschen “Bundesbehörden (wirklich) zu Vorreitern bei der Bereitstellung offener Daten in Deutschland” macht.

Der aktuelle Entwurf der Digitalen Agenda verfehlt bisher seine Ziele in vielerlei Hinsicht, besonders aber in den Punkten Beteiligung, Kohärenz und Konkretheit. Es bleibt zu hoffen, dass die Forderungen nach einer grundlegenden Überarbeitung unter Einbeziehung der Zivilgesellschaft sowie anderer Gruppen und den klaren Ankündigungen aus dem Koalitionsvertrag bei der Beschlussfassung vorraussichtlich am 20.8.2014 im Bundeskabinett nicht unberücksichtigt bleiben.

Auf netzpolitik.org finden Sie die aktuellste Vorabveröffentlichung des Entwurfs der “Digitalen Agenda” der Bundesregierung.

Disclamer: Der Beitrag erschien in abgewandelter Form zuerst auf der Webseite des Arbeitskreis Open Government Partnership Deutschland, deren Mitglied die Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. ist.

Open Science Sum-Up Juli

stefankasberger - 12. August 2014 in Featured, Open Science

Der monatliche Open Science Sum-Up fasst aktuelle Geschehnisse zu Open Science zusammen und gibt einen Ausblick auf nächste wichtige Ereignisse: Weltweit mit Schwerpunkt auf Österreich und Deutschland sowie zu openscienceASAP.

Das letzte Monat im Rückblick

Die Rolle von Open Access in der Wissensgesellschaft. In einem Videointerview diskutiert John Willinsky die transformativen Möglichkeiten von Open Access.

Ist das schon Big Data? Auf Figshare wurde ein Datensatz von knapp 50GB geteilt. In diesem Fall handelt es sich um Bildmaterial aus dem Zellbiologie-Bereich.

Extra Lizenzen für nicht-menschliche Leser. Die International Association of Scientific, Technical & Medical Publishers stm hat ein Lizenzmodell vorgestellt, welches explizite Erweiterungen für Text- und Data Mining enthält.

Die Qual der Wahl: Welcher Pre-Print Server? Wer vor der Frage steht, auf welchen Pre-Print Server der neue Artikel hochgeladen werden soll, findet vielleicht einen Erfahrungsbericht zu arXiv, bioRxiv, PeerJ, and figshare hilfreich.

Open Access führt zu mehr Zitationen. In einer Studie zum Hybrid-Journal Nature Communications wurden Open Access-Artikel doppelt so oft gelesen, und erhielten im Median 4 Zitationen mehr (11 statt 7). Den Datensatz zur Studie gibt es auf Figshare.

Die Grenzen von Peer Review. Nature hat zwei Artikel zurückgezogen, nachdem sich diese als fehlerhaft und nicht reproduzierbar erwiesen haben. Dies ist aber kein Einzelfall, und möglicherweise Symptom eines schlecht laufenden Review-Systems.

Ab jetzt wird genau nachgerechnet: Statistiken werden gesondert reviewed. Diesen Schritt hat u.a. auch Science gemacht. So soll die Reproduzierbarkeit und Verlässlichkeit von Ergebnissen besser gewährleistet werden.

Peer Review neu denken – und umsetzen. Mit dieser Frage haben sich TeilnehmerInnen eines Sense About Science-Workshops in London auseinandergesetzt, und hat dazu viele Ansätze diskutiert.

Von 15.-17. Juli fand das Open Knowledge Festival 2014 in Berlin statt (#OKFest14). Die Keynotes hielten unter anderem Neelie Kroes (EU-Kommission) und Patrick Alley (Global Witness) – Link zum Stream hier. Im Programm fanden sich auch einige Open Science Sessions, zu denen es eine Zusammenfassung gibt. Das Open Knowledge Festival war gleichzeitig auch Bühne für das erste Treffen der neugegründeten Open Science Gruppe für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Mozilla Science Labs hat in 22 Städten weltweit Sprints veranstaltet. Was dabei Tolles herauskam ist hier nachzulesen – dazu gehören Lehr- und Lernmaterialien rund um Daten, Werkzeuge für den Unterricht, und Werkzeuge rund um Wissenschaft.

Ein Blick nach Vorne

Vom 3. Juli bis 30. September laufen die Konsultationen der EU-Kommission zum Thema Science 2.0. Es ist möglich, als Einzelperson, Organisation oder öffentliche Institution Beiträge einzureichen. Die Kommission will herausfinden, wie hoch das Verständnis für den stattfindenden Wandel ist, welche Chancen und Herausforderungen wahrgenommen werden und was die Implikationen für Policy-Macher sind.

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Der Artikel wurde ursprünglich auf openscienceASAP.org veröffentlicht.

Fünf Fellowships für (digitale) GeisteswissenschaftlerInnen. Ausschreibung läuft bis zum 30.09.14!

Christian Heise - 30. Juli 2014 in Featured, Open Science

DH-DARIAH-FellowshipIm Rahmen der DH-Nachwuchsförderung sollen über die Ausschreibung von fünf DARIAH-DE Fellowships innovative sowie individuelle Ansätze und Projekte in den digitalen Geisteswissenschaften gefördert werden.

Das Programm richtet sich an DoktorandInnen/PostDocs aus den Feldern den Geistes- und Kulturwissenschaften, den Informationswissenschaften oder der Informatik, die sich im Rahmen ihrer Qualifikationsarbeiten mit einem Digital Humanities-Forschungsthema beschäftigen. Dabei soll besonders die Anfangskonzeption der Qualifikationsrbeit oder die Abschlussphase unterstützt werden.

Die insgesamt fünf geförderten Personen forschen in einem Zeitraum von drei bis sechs Monaten in Forschungsfeldern der Digital Humanities, mit Unterstützung aus den Forschungsclustern des DARIAH-Programms. Die durchgeführte Forschung und deren Fortentwicklung, eine Vernetzung verschiedener geistes- und kulturwissenschaftlicher Fachdisziplinen, die Förderung des Austausches von Ressourcen, Methoden bzw. Forschungsdaten und Erfahrungen durch den Aufbau einer digitalen Forschungsinfrastruktur sollte in den Forschungsvorhaben eine besondere Rolle spielen.

Die BewerberInnen sollten ein eigenständiges Forschungsprojekt einreichen, das an einen der folgenden Forschungsschwerpunkte von DARIAH-DE anknüpfungsfähig ist:

  • Wissenschaftliche Begleitforschung
  • elektronische Infrastrukturen
  • Wissenschaftliche Sammlungen
  • Big Data in den Geisteswissenschaften
  • Fachwissenschaftliche Annotationen

Über die Auswahl der Fellows entscheidet bis 30. November 2014 eine Jury, die sich aus Vertretern des Exekutivkomitees sowie wissenschaftlichen Beiräte von DARIAH-DE und aus Experten aus den Feldern Open Science und Open Data zusammensetzt.

Die erfolgreichen Bewerber erhalten für den beantragten Zeitraum (3 bis 6 Monate) eine 50% TV-L E13 Anstellung. Neben der kontinuierlichen Fortführung der Qualifikationsarbeit ist eine aktive Teilnahme an den Aktivitäten des Clusters sowie der Plattform DARIAH-DE und den DARIAH-DE Veranstaltungen erwünscht. Nach Ende der Fellowships sind die erreichten Ziele in einem Bericht (max. 5 Seiten) zu dokumentieren.

Jetzt bis 30.09.14 bewerben! Mehr Informationen finden Sie hier oder via Mail an: fellowship@de.dariah.eu.

Disclamer: Die Open Knowledge Foundation e.V. ist Partner von DARIAH-DE und unterstützet das Forschungsprojekt DARIAH-DE bei der Kommunikation und Dissemination rund um Ausrichtung, Inhalte und Ergebnisse der digitalen Geisteswissenschaften (Digital Humanities).

OpenGLAM Workshop Review

Helene Hahn - 28. Juli 2014 in Deutschland, Featured, offene Kultur

CC-BY Open Knowledge Foundation De

Über 60 OpenGLAM Interessierte und bereits Aktive aus unterschiedlichen Ländern trafen sich am 15. Juli zum OpenGLAM Workshop, um von gegenseitigen Erfahrungen zu lernen und gemeinsam mit internationalen OpenGLAM-Aktiven und Kulturinstitutionen über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten bei der Öffnung von Kulturdaten zu diskutieren.

Während des Workshops stellen sich verschiedene Projekte vor, die bereits mit offenen Kulturdaten arbeiten:

*Lieke Ploeger, Open Knowledge, gab eine Einführung in offene Kulturdaten, Slides

*Joris Pekel, Europeana, stellte den Datenöffnungsprozess des Rijksmuseums dar Slides

*Stephan Bartholmei, Deutsche Digitale Bibliothek, lies die Teilnehmer an seinen Erfahrungen (insb. Hindernissen) bei der Öffnung von Kulturdaten teilhaben Slides

*Lydia Pintscher, Wikimedia DE, berichtete über das Datenverbesserungstool Wikidata Slides

*Helene Hahn, Open Knowledge Foundation Deutschland, lies Coding da Vinci, den ersten Hackathon mit Kulturdaten Review passieren Slides

*Daniel Mietchen, Museum für Naturkunde Berlin, stellte GLAM-Wiki-Kooperationen in der Wissenschaft vor

CC-BY Open Knowledge Foundation De

Ziel des Workshops war es auch, eine OpenGLAM Arbeitsgruppe in Deutschland zu gründen. Mit Tipps und Best Practices für den Start versorgten uns die OpenGLAM Arbeitsgruppen aus der Schweiz und Finnland:

*Beat Estermann, OpenGLAM Arbeitsgruppe Schweiz, Slides

*Sanna Marttila, OpenGLAM Arbeitsgruppe Finnland, Slides

 

CC-BY-SA Julian Kücklich, Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon

Kultur-gut gemeinsam stärken!

Alle OpenGLAM-Interessierten, bereits Aktive und Vertreter von Kulturinstitutionen sind herzlich eingeladen, die OpenGLAM-Arbeitsgruppe mitzugestalten. Wir freuen uns über Ideen, Austausch und eine gute Zusammenarbeit.

Bitte tragt Euch in dieses doodle ein, um am ersten Treffen teilzunehmen (google hangout).

Agenda: 1.) Bestimmung der 3 Themen, auf die wir uns zunächst konzentrieren wollen. 2.) Einigung über unsere „Arbeitsphilosophie” und unsere Kommunikationskanäle 3.) Entwicklung der ersten konkreten Projekte und Aktivitäten (Vorschläge z.B. OpenGLAM Benchmark Survey, Opendata Masterclasses)

Alle Stichpunkte aus dem Workshop sind in diesem Dokumentgesammelt.

Um miteinander beim Aufbau der OpenGLAM-Arbeitsgruppe im Gespräch zu bleiben und nächste Schritte zu planen, haben wir eine OpenGLAM-de Mailingliste aufgesetzt.

Daneben werden Termine, Protokolle und Ergebnisse der gemeinsamen Treffen, interessante Links und Veranstaltungshinweise zu offenen Kulturdaten in Deutschland auf der Mailingliste gepostet.

OKFestival 2014: Berliner Sommerluft und offenes Wissen

Christian Heise - 25. Juli 2014 in Featured

OKFestival-2014

Photo by Marieke Guy under CC BY 2.0

Vom 15. bis 17. Juli 2014 fand auf dem Gelände der Berliner Kulturbrauerei das diesjährige OKFestival 2014 statt. Dabei machte nicht nur das gute Wetter das etwas andere Festival zu einer großartigen Veranstaltung. Über drei Tage trafen an jeder Ecke der ehemaligen Brauerei kleine Gruppen zusammen, um fleißig Ideen und Visionen zu offenem Wissen zu diskutieren oder gleich vor Ort in die Tat umzusetzen. Von Graffiti-Wänden zu “linked Budgets”, von der Zerstörung von Druckern bis hin zu einem sozialen Vertrag für offene Daten – viele Veranstaltungen, Workshops und Keynotes zu allen Themen rund um Offenheit konnten hier besucht werden. Einziges Problem: Man konnte leider nicht an fünf Orten gleichzeitig sein!

Was war: Viel Austausch, großartige Keynotes & Workshops, Launchevent Code for Germany, Kickoff Open Glam & Open Science AGs uvm.

Um trotz der Kürze des OKFestivals von nur knapp drei Tagen möglichst viel Austausch zu haben, gab es in diesem Jahr eine ganze Reihe von Zusatzveranstaltungen vor und nach dem eigentlichen Event. Beispielsweise wurden die Arbeitsgruppen Open Science (Mailingliste) und OpenGLAM (Mailingliste) in Deutschland gegründet – wer mitmachen will, kann sich via Mailingliste melden.

Schon am Montagabend, kurz vor dem offiziellen Start des OKFestivals 2014, fand der Launch von Code for Germany in der Kulturbrauerei statt. Gemeinsam mit Partnern und Unterstützern aus aller Welt wurde das Programm der anwesenden Presse, Politik und Community vorgestellt.

Am Dienstagabend begann dann der offizielle Teil des OKFestivals. Erstaunliche Menschen aus der ganzen Welt wurden zu den School of Data Fellows ernannt, die mit der Zivilgesellschaft und Journalisten in ihren Regionen arbeiten werden, um die Vorteile von offenen Daten in die Realität zu bringen. Ebenfalls am Dienstag trafen sich Wissenschaftlerinnen und Aktivisten ausLändern wie Indonesien, Indien, Brasilien, Nigeria, Kenya, um ihre Forschungsprojekte zur Wirkung von offenem Wissen vorzustellen und zu diskutieren.

Am Mittwoch hörten wir inspirierende Keynotes von Patrick Alley, Gründer der NGO Global Witness, der eindrucksvoll von der Notwendigkeit berichtete Finanztransaktionsdaten zu veröffentlichen, um Korruption weltweit aufzudecken. Diese Keynote stand stellvertretend für eines der großen Themen des OKFestivals, das in einer Vielzahl von Sessions („Power, politics, inclusion and voice“ oder „Can open data go wrong?“) ausgiebig diskutiert wurde: Relevanz und Wirkung von Offenem Wissen.

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Photo by Marieke Guy under CC BY 2.0

Der Donnerstag begann mit einer Keynote von Neelie Kroes, bis November noch Vize Präsidentin der Europäischen Kommission, über die Bemühungen der EU für die Öffnung von Wissen und Verwaltungsdaten. Im Anschluss demonstrierte Eric Hysen von Google (einer der Hauptsponsoren des OKFestivals) in seiner Keynote u.a. die Möglichkeiten von Open Data. Er gab ausserdem einen Überblick über den Stand der Offenheit von Datan weltweit und forderte mit “Open is not enough, data should also be structured, licensed and updated” dazu auf, nicht nur Daten zu veröffentlichen, sondern auch die Nachnutzung zu ermöglichen und zu fördern. In weiteren Workshops am Nachmittag wurde zusammen an den Themen Überwachung, Open Design, Story finding & story-telling und vielem mehr gemeinsam gearbeitet.

Wie schon auf früheren “Open” Veranstaltungen wurde auch auf dem OKFestival 2014 wieder deutlich, dass Offenheit und Open Data kein Luxus der reichen Länder ist, sondern schon heute konkret zu Verbesserung von Politik und Gesellschaft in ganz unterschiedlichen Ländern beiträgt. Auch die Keynotes von Beatriz Busaniche, Gründerin der Wikimedia Argentinien und von der genialen Ory Okolloh, Aktivistin, Rechtsanwälting und Bloggerin aus Kenia zeigten deutlich, dass Open Data weltweit relevant ist. In den vielen Workshops während des OKFestivals hatten die Teilnehmer dann die Gelegenheit, von einander zu lernen und nach neuen Wegen zu suchen, damit offenes Wissen tatsächlich zu Veränderungen für die Bürger führt. Der diesjährige Fokus auf besonders partizipative Veranstaltungsformate förderte diesen Austausch.

Das OKFestival war aber auch von Innehalten und Nachdenken über die eigene Vorgehensweise geprägt. In vielen Gesprächen wurde über die starke Rolle und partikularen Interessen der beteiligten Firmen und Sponsoren debattiert. Dennoch hielt das die vielen Teilnehmer nicht davon ab, auf dem OKFestival auch die Herausforderungen um die teils mangelhafte Verfügbarkeit von Offenem Wissen gleich aktiv anzugehen: In Flashhacks, z.B. vom Projekt OpenCorporates, ein Register für offene Unternehmensdaten, wurde durch konkrete Aktionen während des Festivals Daten und Informationen geöffnet.

Was wird: Die Debatte um den Erfolg von Open Knowledge, Kritik an Offenheit und noch mehr Austausch

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Photo by Marieke Guy under CC BY 2.0

Das Open Knowledge Festival 2014 bot mit Bereichen wie offenes Design, offene Entwicklungshilfe, offene Hardware und offene Wissenschaften u.a. (insgesamt 16 Bereiche) eine große Themenbreite, in denen es Bestrebungen gibt, offenes Wissen zu teilen. Mehr Themen und Köpfe, das bedeutet jedoch auch, dass mehr unterschiedliche Interessen und Meinungen auf eine Linie zu bringen sind. Dass dies in den kommenden Jahren gelingt, ist für den weiteren Erfolg der Open Knowledge-Bewegung von großer Bedeutung. Denn ihre potenziellen Gegenspieler, die aus so unterschiedlichen Ecken wie Wissenschaft, Politik und Wirtschaft kommen können, verfügen erfahrungsgemäß über die größeren Ressourcen und vor allem andere Intentionen. Schon auf dem nächste Open Knowledge Festival 2015 könnte sich entscheiden, ob die Bewegung den eigenen kurzfristigen Erfolg auch langfristig meistern und weiterhin gestalten kann. Dazu muss Sie sich auch noch stärker und umfassender mit der Kritik an Openness in den unterschiedlichsten Bereichen befassen und diese selber mitgestalten.

Alle Veranstaltungen, Workshops und Keynotes gibt es auch in der Zusammenfassung auf dem Blog des OKFestivals 2014.

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