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Kurz vor dem G7 Summit in Deutschland: Report kritisiert deutsche Implementierung von G8 (G7) Open Data Charter

Christian Heise - 18. März 2015 in Deutschland, Featured

g8-open-dataIm Juni 2013 unterzeichneten die G8-Mitgliedsstaaten, darunter auch Deutschland, die “Open Data Charter“. Die Unterzeichnerländer verpflichten sich damit unter anderem Haushaltsdaten, Unternehmensregister und andere Regierungsinformationen öffentlich zugänglich zu machen und sich gänzlich zur Offenheit zu bekennen, auch um “Transparenz und Innovation” zu fördern (unsere Empfehlungen aus 2014). Eine Implementierung der Prinzipien für offene Daten in die Politik der G8-Staaten sowie deren technischer Implikationen sollte bis 2015 abgeschlossen sein. Weiterlesen →

Open Science Sum-Up Februar

stefankasberger - 18. März 2015 in Featured, Open Science

Der letzte Monat im Rückblick

Einsichten in die Black Box von Förderungs-Reviews. Eine Simulation weist darauf hin dass bereits kleine Voreingenommenheiten zu gravierenden Unterschieden bei Förderquoten führen können. Es bleibt allerdings noch eine empirische Frage, ob und welche strukturellen Biases tatsächlich existieren.

Nur gucken, nicht anfassen? Im Zuge der Novellierung der Urheberrechts-Richtlinie sieht ein aktuell vorliegender Berichtsentwurf Ausnahmen für Text- und Data-Mining vor. Der Vorschlag von Julia Reda (pdf) begründet dies unter anderem mit der Reduktion von Rechtsunsicherheiten und Transaktionskosten. Dieser wird jedoch von anderer Seite schon wieder torpediert.

Eine Begegnung der Drittmittel-Art. Die Ford-Stiftung ist nach Gates, Packard, Open Society und Hewlett die nächste große Stiftung, die zukünftig Open Access fordert – in Form der Creative Commons BY-Lizenz. Der Einfluss von Privat-Stiftungen auf Forschung ist noch relativ klein aber stetig wachsend, und stellt neue Fragen an die Verteilung von Risiko und Kontrolle zwischen privat und öffentlich.

Bessere Orientierung auf dem Markt von Open Access-Zeitschriften. Quality Open Access Market (QOAM) bietet die Möglichkeit, wichtige Aspekte von Open Access Journals (z.B. Qualität und Kosten) zu bewerten. QOAM basiert auf den Beiträgen von Bibliotheken, Autorinnen und Journal-Redakteurinnen, und ist als Hilfe zur Selbsthilfe gedacht. Mit ausreichend Unterstützung und genug Nutzer*innen kann es eine qualitative Ergänzung zu quantitativen Metriken sein.

Open Access Publizieren mit “Paying it Forward”. Der Verlag der Universität von Kalifornien probiert ein neues Open Access-Finanzierungsmodell aus. Das Modell ist speziell an die Anforderungen von Universitätsverlagen angepasst, und beinhaltet Bezahlung für Reviewer*innen, Subventionen für bestimmte Forschungen und Artikelbearbeitungsgebühren von 875$.

Monographien und Open Access. Der Großteil der Open Access-Debatte geht oft an Monographien, und damit teilweise ganzen Disziplinen, vorbei. Ein Bericht des Higher Education Funding Council for England (pdf) befasst sich mit den Herausforderungen und Möglichkeiten der Umsetzung von Open Access bei Monographien.

Mehr Koordination und Zusammenarbeit zwischen Open Access Repositorien. Die Confederation of OA Repositories hat einen Fahrplan für Interoperabilität veröffentlicht. Dabei werden Probleme in den zwei Dimensionen Komplexität (niedrig – hoch) und Zeitraum (kurze Frist – lange Frist) kategorisiert und Lösungen diskutiert.

Im SciELO Netzwerk wurden mehr als 500.000 Artikel veröffentlicht. In seinen 17 Jahren Tätigkeit hat das mehrheitlich in Lateinamerika aktive Netzwerk vor allem Artikel aus den Bereichen Gesundheit, Humanwissenschaften, Biologie und Landwirtschaft unter Open Access veröffentlicht.

Ein Blick nach Vorne

FOSTER Events in Österreich. Von 12. bis 17. April findet die Generalversammlung der European Geosciences Union in Wien statt. Dabei wird es auch mehrere Präsentationen und Diskussionen zum Thema Open Science geben.

Jahreskonferenz des Young European Associated Researchers (YEAR) Networks. Dieses Jahr ist das Thema der zweitägigen Konferenz Open Science in Horizon 2020. Die Konferenz in Helsinki/Espoo richtet sich an junge WissenschaftlerInnen, die ein praxisnahes Training für das Planen und Schreiben von europäischen Projektanträgen absolvieren möchten. Zudem gibt es die Gelegenheit für eine innovative Projektidee mit Open Science Ansätzen 5000€ zur Projektantragvorbereitung und einen europäischen Projektmanagementkurs zu gewinnen.

Eine neue Form der Interaktion mit dem Gesetz: Open Laws. Am 20. und 21. März findet in Salzburg ein Code Camp von Openlaws.eu statt. Ziel des Code Camps ist eine Einführung und erleichterter Start in die Nutzung der Plattform. Diese will rechtliche Informationen leichter zugänglich, organisierbar und mit anderen teilbar machen.

iKNOW Call for Papers. Für die iKnow-Konferenz von 21. bis 23. Oktober in Graz kann man auch Beiträge im Track Science 2.0 und Open Science einreichen. Übergreifendes Thema ist Cognitive Computing and Data-Driven Business. Frist für das Abstract ist der 27. April, für das Paper der 4. Mai.

Offen für Zusammenarbeit. Das ist das Motto der internationalen Open Access Week 2015, von 19.-25. Oktober. Dabei soll erkundet werden, wie auf dem Weg zu “Open by default” zwischen Stakeholdern vermittelt werden kann.

Update vom 25.03.: Revision der ersten Meldung zu Förderungsreviews. Der Inhalt der Studie wurde missverständlich wiedergegeben. Die Ergebnisse der durchgeführten Simulation weisen auf die Konsequenzen möglicher Voreingenommenheiten lediglich hin, es werden keine empirischen Ergebnisse zu Förderinstitutionen vorgestellt.

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Der monatliche Open Science Sum-Up fasst aktuelle Geschehnisse zu Open Science zusammen und gibt einen Ausblick auf nächste wichtige Ereignisse: Weltweit mit Schwerpunkt auf Österreich und Deutschland sowie zu openscienceASAP.

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Der Artikel wurde ursprünglich auf openscienceASAP.org veröffentlicht.

Den Open Government Data Aktionsplan mitgestalten!

Daniel Dietrich - 17. März 2015 in Featured, offene Daten

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OK, OK, dies ist vielleicht nicht das aller strahlendste Musterbeispiel für die Gestaltung wirklich offener inklusiver Prozesse, aber immerhin: Das Bundesministerium des Inneren hat mit Hilfe von D21 eine Platform aufgesetzt, um Meinungen und Feedback unterschiedlicher Stakeholder zur Umsetzung des Na­tio­na­len Ak­ti­ons­plans der Bundesregierung zur Um­set­zung der G8 Open-Da­ta-Char­ta einzuholen. Bis zum 03.04.2015 sind wir also alle aufgefordert hier sinnvolle Vorschläge zu machen und andere Vorschläge zu bewerten, wir rufen dazu auf sich hier aktiv zu beteiligen!

Bitte mitmachen! www.open-data-aktionsplan.de

Umsetzung der Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) in Deutschland

Daniel Dietrich - 6. März 2015 in Featured, Transparenz

Screen Shot 2015-03-06 at 17.58.44 Die Extractive Industries Transparency Initiative (EITI) ist eine internationale freiwillige Initiative zur Förderung der Transparenz von Einnahmen und Ausgaben im Rohstoffsektor.

Die Bundesregierung plant dieser Initiative beizutreten und hat durch das BMWi die GIZ zur Unterstützung beauftragt. Die GIZ hat hierbei die Rolle das deutsche EITI Sekretariat im Auftrag des BMWi aufzubauen und zu leiten. Das nationale EITI Sekretariat ist grundsätzlich unabhängig und agiert als koordinierende Hand für den Umsetzungsprozess sowie neutraler Unterstützer der drei Interessengruppen (Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Bundesregierung).

Nach der offiziellen Auftaktveranstaltung der EITI-Umsetzung in Deutschland (D-EITI), dem D-EITI-Transparenzgipfel, am 26. November 2014 in Berlin, findet nun am kommenden Dienstag, 10. März 2015 die konstituierende 1. Sitzung der Multi-Stakeholder-Gruppe (MGS) statt, die gemeinsam die Umsetzung der EITI in Deutschland begleiten soll. Zu den Aufgaben der MSG gehört zum einen Umfang und Detaillierungsgrad für D-EITI in einem Arbeitsplan zu definieren, Fortschritte und Hindernisse bei der Umsetzung in einem jährlichen Bericht zu dokumentieren, sowie eine öffentliche und offene Debatte anzuregen um daraus Vorschläge zur Verbesserung des Prozesses, sowie zur Ausweitung des Detaillierungsgrads und des Umfangs der EITI-Berichterstattung ableiten.

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Review DH Summit 2015: Tagung zu Digitalen Geisteswissenschaften (DH)

Christian Heise - 6. März 2015 in Deutschland, Featured, Open Knowledge Foundation

Bild von @MKerzel

Bild von @MKerzel

Digitale Geisteswissenschaften oder auch „Digital Humanities“ (DH) – dieser Begriff umfasst den systematischen Ausbau digitaler Sammlungen und Objekte sowie die Entwicklung computergestützter Auswertungs- und Nutzungsverfahren für die geistes- und kulturwissenschaftliche Forschung und Lehre.

Zentrales Thema des diesjährigen DH Summits 2015 am 3. und 4. März 2015 in Berlin war die zukünftige Entwicklung von digitalen Forschungsinfrastrukturen für die Geistes- und Kulturwissenschaften. Rund 300 Experten aus Wissenschaft und Politik waren der Einladung der beiden Forschungsinfrastrukturprojekte „Digital Research Infrastructures for the Arts and Humanities“ (DARIAH-DE) und „TextGrid – Virtuelle Forschungsumgebung für die Geisteswissenschaften“ gefolgt.

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International Open Data Day in Deutschland

khansonia - 26. Februar 2015 in Featured

ODD 2015 im Rückblick

Am vergangenen Samstag war International Open Data Day. Rund um den Globus gab es Events zum Thema Offene Daten.

In Deutschland haben die OK Labs von Code for Germany wieder teilgenommen und Hackathons und Workshops in ihren Städten veranstaltet. Leipzig, Münster, München, Köln, Heilbronn (in Mannheim), Berlin und Ulm haben mitgemacht. Open-Data-Begeisterte in Frankfurt, Jena, Magdeburg und Karlsruhe haben darüber hinaus den Open Data Day genutzt, um neue OK Labs zu launchen!

Die Community hat gehackt, diskutiert, neue Mitglieder begrüßt und zahlreiche Projekte entwickelt. Hier gibts einen Überblick über die Open-Data-Day-Treffen deutschlandweit.

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Open Science Sum-Up Januar

stefankasberger - 25. Februar 2015 in Featured, Open Science

Der letzte Monat im Rückblick

Der letzte Monat im Rückblick

Die geplante Fusion von Springer und Macmillan würde ein Verlagshaus mit € 1,5 Mrd. Umsatz schaffen. Die Mutterkonzerne BC Partners und Holtzbrinck sehen dies als “strategische Transaktion um langfristiges Wachstum zu sichern.” Die ökonomischen Eigenheiten von Oligopolmärkten sind klar, es stellt sich viel mehr die Frage: Was ist das wirkliche Produkt, was ist der Mehrwert der noch generiert wird, welches Problem wird von solchen Konstrukten noch sinnvoll gelöst? Diese Fragen werden umso wichtiger, je stärker auch die Open Access-Veröffentlichungswelt von wenigen zentralen Akteuren dominiert wird.

Der Weg zu Open Science Commons. Das ambitionierte und umfangreiche Projekt “European Grid Infrastructures” erhält grünes Licht von der Europäischen Kommission. Ziel ist vereinfachter Zugang zu gemeinsamen Infrastrukturen, Technologien und wissenschaftlichem Wissen.

Gleichzeitig zwackt die Europäische Kommission Forschungsgelder von Horizon 2020 ab. Umgelenkt werden die Gelder in einen neuen “Investment Plan for Europe“.

Die OANA-Arbeitsgruppen haben ihre Arbeit abgeschlossen und die Ergebnisse liegen vor. Mit dem Auftrag, konkrete Empfehlungen zur Umsetzung von Open Access auszuarbeiten, gingen 5 Arbeitsgruppen an den Start. Die Ergebnisse wurden am 21. Januar in Wien vorgestellt.

Die DFG macht Open Access verbindlich. Für das neue Förderprogramm “Infrastruktur für elektronische Publikationen und digitale Wissenschaftskommunikation” gilt, dass die “in den Projekten erstellten Inhalte und alle aus Projekten resultierende Publikationen […] grundsätzlich über das Internet für alle Nutzer und Nutzerinnen weltweit frei verfügbar” sind.

Transparenz öffentlicher Institutionen muss in der Schweiz per Crowdfunding hergestellt werden. Das Projekt von Christian Gutknecht soll Akteneinsicht in die Finanzlage der Hochschulbibliotheken herstellen.

Investigative, offene Datensätze für die brisanten Fragen. Eine Reihe von Projekten sammelt Informationen zu globalen Unternehmens- und Politikvernetzungen (LittleSis), Konzernen (opencorporates), oder Ölverträgen (OpenOil).

Open Data leichter erkennen. In Österreich startet das Projekt “Open Data Inside“. Mit einem Abzeichen wird die Nutzung von Open Data erkennbar gemacht. Ziel ist, den wirtschaftlichen Mehrwert und Nutzen für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen und zu fördern.

Mit Fragen und Antworten Open Science besser erklären. Auf der Fragen-Antworten-Platform stackexchange ist der Vorschlag einer Subseite zu “Open Science” nun in die “Commitment”-Phase eingetreten. Es geht jetzt darum ausreichend Unterstützer*innen zu finden um diese zu starten.

Offen und gleichzeitig übersichtlich. SPARC Europe hat eine Visualisierungshilfe veröffentlich mit der Offenheit der eigenen Forschung und Lehrinhalte dargestellt werden kann. Das Netzdiagramm deckt Aspekte wie Policies, Repositorien oder Verbreitung und Archivierung ab.

Ein Blick nach Vorne

Konferenz und Unkonferenz zu Science 2.0. Die zweite International Science 2.0 Konferenz findet am 25. und 26. März in Hamburg statt. Diskutiert wird im Kontext etablierter Themen rund um Citizen Science, Open Access, Big Data und (Alt-)Metrics. Besprochen werden auch die Ergebnisse der Konsultationen zu “Science 2.0: Science in Transition” und am Vortag gibt es ein Barcamp.

Am 21. Februar schwappt eine Welle von Open Data einmal rund um die Welt. Der globale Open Data Day bietet eine gute Gelegenheit sich international zusammenzusetzen, den Nutzen von Open Data sichtbar zu machen und neue Ideen zu entwickeln.

Citizen Science wird immer mehr zum Thema in Österreich. Die Österreichische Citizen Science Konferenz am 26. Februar soll dazu die wichtigsten Akteur*innen vernetzen und eine Plattform bieten um sich kennenzulernen und Informationen auszutauschen.

Der Call for Papers der Wikimania 2015 in Mexiko City ist offen. Bis 28. Februar können noch Beiträge zu den verschiedenen Tracks (u.a. WikiCulture & Community, Legal & Free Culture, GLAM & Outreach) eingereicht werden. Wer sich die weite Anreise nicht leisten kann, es gibt auch ein Scholarship Programm.

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3. Internationale Open Data Konferenz – 28. – 29. Mai 2015 in Ottawa, Kanada

Daniel Dietrich - 18. Februar 2015 in Featured, offene Daten

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Mitmachen und das Programm gestalten!

Die 3. Internationale Open Data Konferenz (IODC) wird am 28. und 29. Mai 2015 in Ottawa stattfinden. Die Konferenz bringt Experten aus der ganzen Welt zusammen, um eine Bestandsaufnahme sowie eine Aussicht auf die rasche Entwicklung der globalen Open Data Community zu geben.

Die Veranstalter laden dazu ein, das Programm mitzugestalten.

Die globale offene Open Data Bewegung ist seit der 2. Internationalen Open Government Data Konferenz in Washington im Jahr 2012 weiter gewachsen. Es ist Zeit, die Koordinierung zwischen Initiativen auf verschiedenen Regierungsebenen, zu unterschiedlichen Themen, Regionen und Sektoren zu stärken.

Zur Unterstützung der Konferenz-Agenda rufen die Veranstalter in einer globalen Offenen Aufforderung dazu auf, Programminhalte beizusteuern. Dieser „Open Call“ wist noch bis 20. Februar 2015 offen. Also nichts wie los. Mitmachen!

Weitere Informationen findet ihr auf der Website: OpenDataCon.org. Die Teilnahme an der Konferenz ist kostenlos. Hier gehts zur Registrierung.

DH Summit 2015 am 3. bis 4. März 2015 – noch wenige Plätze vorhanden

Christian Heise - 16. Februar 2015 in Deutschland, Featured

In den digitalen Geisteswissenschaften entwickeln sich neue Ansätze für Forschung, Lehre und offene Forschungsdaten. Vom 03.-04. März findet im Berliner Harnack-Haus der Digital Humanities Summit 2015 statt. Das Event wird von den Forschungsinfrastrukturen DARIAH-DE und Textgrid organisiert, mit Unterstützung der Open Knowledge Foundation. Die Tagung richtet sich an alle, die sich für Digital Humanities interessieren.

Für das Veranstaltungsprogramm konnten hochkarätige Vertreter aus den Digital Humanities gewonnen werden. So werden die Keynotesprecher Prof. Thaller, Universität zu Köln und Dr. Fendt, Massachusetts Institute of Technology eine Bestandsaufnahme bzw. Notwendigkeiten und Bedingungen der Digital Humanities präsentieren. Geplant sind zudem zwei Panels zu den Perspektiven aus Sicht der Wissenschaft, Infrastruktureinrichtungen und Förderinstitutionen sowie Pro- und Contrapositionen zum Thema Zukunft mit Tradition in den Geisteswissenschaften. Am 3. März wird Saskia Esken, Mitglied des deutschen Bundestags, eine Keynote zum Thema Digitales Publizieren, Open Access und Open Data halten.

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Die Anmeldung und alle Informationen rund um das Veranstaltungsprogramm gibt es auf der Webseite www.dhsummit2015.de.

Hintergrund: Die BMBF-geförderten Projekte DARIAH-DE und TextGrid tragen dazu bei, europaweit state-of-the-art Aktivitäten der Digitalen Geisteswissenschaften zu bündeln und zu vernetzen. Die Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. ist Partner von DARIAH-DE und unterstützt das Netzwerk bei der Dissemination.

Kulturgut digital nutzbar machen

Helene Hahn - 12. Februar 2015 in Deutschland, Featured, offene Kultur, Termine

Mit Coding da Vinci bereits 325 000 Mediendateien befreit

Coding da Vinci steht für digitale Kulturprojekte, die aus offenen Daten spartenübergreifender Kulturinstitutionen bestehen und von allen frei genutzt werden können. Beim größten deutschen Kultur-Hackathon haben im letzten Jahr 16 Museen, Bibliotheken und Archive 325.000 Mediendateien aus ihren Beständen unter eine offene Lizenz gestellt und so für alle zugänglich gemacht.

Daraus haben 150 Entwickler/innen und Designer/innen in ihrer Freizeit 17 Anwendungen entwickelt. Diese fünf Projekte wurden von der Jury ausgezeichnet:

Alt Berlin – holt historische Stadtansichten aufs Tablet beim Stadtspaziergang
Cyberbeetle – bringt einen Atlaskäfer zum Tanzen
Verbrannte und Verbannte – holt von den Nazis verbotene Autor/innen aus dem Vergessen ins Licht
Ethno Band – lädt deine Freunde ein, mit Dir gemeinsam Musik zu machen
zzZwitscherwecker: Verlangt schon morgens alles von Dir. Rate den Vogel der dich weckt, wenn Du weiterschlafen willst.

Coding da Vinci – Rückblick 2014

Coding da Vinci wird es auch dieses Jahr geben!

Coding da Vinci vernetzt die Kultur- und Technikwelt miteinander und setzt sich dafür ein, dass Digitalisate von Kulturinstitutionen für alle frei zugänglich und nutzbar sind.

Wir wollen mit unserer Arbeit das technische Potenzial digitaler Kulturdaten entdecken und sind auf der Suche nach datengebenden Kulturinstitutionen sowie ideellen und finanziellen Unterstützer/innen.
Vormerken solltet ihr euch diese Termine (in Berlin):

24./25. April – Auftaktveranstaltung
5. Juli – Projektpräsentation & Preisverleihung

Die Anmeldung für Teilnehmer/innen wird demnächst auf unserer Webseite codingdavinci.de eröffnet.

“Ready to Go”-Daten – Crowdfunding-Kampagne gestartet!

2014 wurden 17 digitale Kulturprojekte von 150 engagierten Teilnehmer/innen des Hackathons umgesetzt. Doch die Bearbeitung der Datensets vor der Nutzung in einer Anwendung erfordert viel Zeit, die dann in der Umsetzung von kreativen Ideen und Projekten fehlt.

Helft uns, den Teilnehmer/innen von Coding da Vinci mehr Zeit für das Umsetzen ihrer Ideen zu geben und die notwendige Datenaufarbeitung so weit wie möglich abzunehmen!

Unterstützt aktiv den Kultur-Hackathon Coding da Vinci mit einem kleinen Beitrag innerhalb unserer Crowdfunding-Kampagne bei Startnext.

“Mit deiner Hilfe sorgst du dafür, dass die Daten ready to go sind!” (Stephan Bartholmei)

Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek, der Open Knowledge Foundation Deutschland, der Servicestelle Digitalisierung Berlin und Wikimedia Deutschland.

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