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Alle Videos der Open Knowledge Foundation auf der re:publica 2013

May 15, 2013 in Open Knowledge Foundation

Auch in diesem Jahr fand vom 6. bis 8. Mai fand in Berlin wieder die re:publica statt. Die wohl größte europäische Konferenz zu den Themen digitale Politik, Gesellschaft, Medien und Technologie hatte in diesem Jahr mit Open Data einen eigenen Schwerpunkt. Folgende Sessions fanden unter Beteiligung der Open Knowledge Foundation statt und sind nun als Video verfügbar:

Open Data – und was hat das mit mir zu tun?” mit Julia Kloiber, Stefan Wehrmeyer.

Opening Public Transport in Berlin” u.a. mit Julia Kloiber.

Open Data & Culture – Creating the Cultural Commons” mit Daniel Dietrich und Joris Pekel (OKF UK)

Investigatives Bloggen – Das Informationsfreiheitsgesetz richtig nutzen” u.a. mit Stefan Wehrmeyer. (leider nicht als Video verfügbar)

Weitere Videos zu den Sessions run um “Open Knowledge” findet man auch bei den Kollegen von OKF AT.

Tipp: Alle übrigen Session findet man in einer (von Michael Kreil) sehr schönen aufbereiteten Timetable hier.

Newsletter OKF DE April 2013

May 14, 2013 in Featured, Open Knowledge Foundation

Monatlicher Bericht über Aktivitäten und Projekte der Open Knowledge Foundation Deutschland.

Hier ist unser neu gestalteter Monatsbericht. Wer ihn noch nicht abonniert hat, kann das hier nachholen.

 

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Rückblick in den April

Der April war sehr ereignisreich für uns. Ein wichtiger Termin war der Launch des Offenen Haushalts von Berlin. Die Idee ist, die Ausgaben und Einnahmen der Verwaltung mithilfe der Software OpenSpending aufzubereiten und leicht zugänglich zu präsentieren. Wir hoffen, dass bald noch mehr Länder und Städte folgen.

Ein Schritt in die richtige Richtung war der erfolgreiche Workshop zu Möglichkeiten Offener Standard-Schnittstellen in Ratsinformationssystemen von Marian Steinbach (Offenes Köln). Offene Schnittstellen würden den Zugang und die Veröffentlichung behördlicher Dokumente wie z.B. parlamentarischer Eingaben über die Kreisgrenzen hinweg kostengünstig und einfach gestalten. Eine erste Version des OParl genannten Standards soll zum Juni dieses Jahres fertig sein. Bisher war die Resonanz von Anbietern und Nutzern erfreulich groß.

 

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OKF @ re:publica

Die letzte Woche über raubte uns die re:publica 2013 den Schlaf. Wir nutzen die “Internetmesse” (Quelle: Tagesschau), um OKF-Mitglieder und Freunde aus der ganzen Welt zu treffen. Unsere Vorträge thematisierten die Wichtigkeit offener Daten für den einzelnen Bürger, für Kulturschaffende und Kulturbewahrer und für investigativ arbeitende Journalisten.

Der Vortrag “Open Data – Was hat das mit mir zu tun” schaffte es bis in die Online-Ausgabe der Neuen Zürcher Zeitung. Einen detaillierten Rückblick mit den Links zu den restlichen Videos geben wir euch auf diesem Blog.

Am Mittwoch nutzen wir die re:publica zur Präsentation der Gewinner-Apps von Stadt Land Code. Die Veranstaltung war gut besucht, und wir konnten auch die Sponsoren vor Ort begrüßen. Wer die Projekte noch nicht kennt, findet hier eine Übersicht.

 

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Open Data 4 Kids

Auf der re:publica wurde neben Open Data viel über Kinder und Jugendliche geredet und fehlender netzpolitisch aktiver Nachwuchs beklagt. Wir freuen uns daher, in Kooperation mit Young Rewired State den deutschlandweit ersten Open Data-Hackday für unter 7-18-jährige Haecksen und Hacker organisieren zu dürfen. Unter dem Titel “Jugend hackt” wird er vom 7. – 8. September in Berlin stattfinden.

Unser Favorit der extra für diesen Tag befreiten Daten aus der Berliner Verwaltung ist die Sammlung aller Zootiere im Stadtgebiet. Wir hoffen auf viele kreative Anwendungen und Ideen! Wenn ihr Lust habt, uns bei “Jugend hackt” unterstützen, dann schreibt an info@okfn.de. Weitere Details zu “Jugend hackt” wird es bald auf unserer Homepage geben.

 

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Was wird spannend?

Die nächsten Monate werden spannend und ereignisreich. So können wir verraten, dass es am 15. Juni einen Hackday zum Thema Energiedaten geben wird. Er beginnt um 12 Uhr im Supermarkt Berlin (Anfahrt). Mehr Informationen gibt es bald auf unserer Seite. Ein weiterer Termin ist der Berliner Open Data Day, der am 24. Juni stattfinden wird. Am 17. September beginnt die diesjährige OKCon in Genf. Der Call for Papers läuft noch bis zum 24. Mai. Wir freuen uns, euch bei den Events zu treffen!

Für die anstehenden Projekte können wir in den nächsten Monaten auf Martin Koll, Student der Politik, Verwaltung und Soziologie zählen, der das Berliner Büro unterstützen wird. Weiterhin suchen wir einen Open Data-affinen Menschen für ein Techi-Praktikum. Meldet euch bei uns!

 

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Schon gesehen?

Regelmäßige Leser dieses Blogs werden den Beitrag von Stefan Baack gesehen haben. Er hat seine Masterarbeit über Selbstbild, Ziele und Praktiken der OKF geschrieben. Für uns stellt er seine ersten Forschungsergebnisse kurz und bündig vor. Ein guter Einstieg für Bekannte, die fragen, was die OKF macht.

Als neuestes Ergebnis unserer Kooperation mit dem VBB zur Öffnung der Berliner Verkehrsdaten dürfen wir euch VeeBeBe vorstellen. Die Seite stellt den Berliner Busverkehr übersichtlich und nutzerorientiert dar.

Die ungewöhnlichen Bilder für unseren Newsletter haben wir von der Public Domain Review, einem Projekt der OKF zur Sammlung von Bildern, Grafiken und Texten mit abgelaufenem Copyright. Viel Spaß beim Stöbern!

 

Open Data auf der re:publica 2013

May 13, 2013 in Featured, offene Daten

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In der letzten Woche fand in Berlin wieder die re:publica statt. Einen guten Überblick über alle aufgezeichneten Vorträge hat Michael Kreil hier erstellt.

Besonders den Montag bezeichneten wir intern als Open Data Day. Acht Vorträge handelten im weitesten Sinne von offene Daten und wurden von Aktivisten und OKF-Mitgliedern aus aller Welt gehalten. Besonders hinweisen möchten wir auf den Vortrag von Julia und Stefan -  “Open Data – Was hat das mit mir zu tun?”, indem sie auf alltägliche Anwendungsmöglichkeiten von Open Data eingegangen sind. Hier das Video:

 

 

Im Anschluss wurde das Thema Open Public Transport von verschiedenen Seiten beleuchtet. Einmal von Michael Kreil – “openPlanB – Stufe 2” und im Zuge einer Diskussionsrunde mit Beteiligung des VBB, des Berliner Senats und der OKF.

Für Kulturinteressierte ist der Vortrag von Joris Pekel über die OpenGLAM Initiative interessant. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, Museen, Archiven, Bibliotheken und Galerien zur Digitalisierung und Veröffentlichung ihrer Bestände zu bewegen.

In Gedenken an die Arbeit von Aaron Swartz diskutierten am Dienstag einige Netzgrößen die Notwendigkeit und Entwicklung von Open Access und Open Data in der Wissenschaft.

Einige Open Data-Aktivisten versuchten den anwesenden Journalisten und Bloggern konkrete Ideen und Werkzeuge an die Hand zu geben, damit diese in Zukunft mehr im Bereich Datenjournalismus arbeiten. Spannende Projekte, die Open Data bereits nutzen, stellten Stephanie Hankey und Marek Tuszynski von Projekt tacticaltech in ihrem Talk “Investigation 2.0” vor. Den Vortrag solltet ihr unbedingt gesehen haben. Wie Online Journalismus in Zukunft aussehen kann zeigten Friedrich und Annabel – “News you can`t print”.

Im Talk “Datenbefreiung selbstgemacht” lernten die Anwesenden aktuelle Tools zur Datenauswertung kennen. Im Workshop-Bereich stellten wir das Informationsfreiheitsportal fragdenstaat.de und seine Möglichkeiten für investigative Blogger vor. Wir hoffen einige neue Nutzerinnen begeistert zu haben. Der Vortrag wurde nicht aufgezeichnet.

Berlin Open Data Day 2013

May 2, 2013 in Featured, Termine

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Das Aktionsbündnis “Open Data Berlin” kündigt für den 24. Juni 2013 den nächsten Berlin Open Data Day (BODDy13) an.

 

Wann: 24. Juni 2013 ab 10:00 bis 17.30 Uhr mit anschließendem Get-together

Wo: Fraunhofer-Institut FOKUS Kaiserin-Augusta-Allee 31 10589 Berlin

 

Das diesjährige Motto lautet: Offene Daten – Berlin – Deutschland – Europa. Neben interessanten Vorträgen gibt es wieder Workshops zu praktischen Themen wie Verkehrsdaten oder Geodaten. Das EU-Projekt “OpenCities” als Partner des BODDy13 führt einen offenen Projektworkshop durch. Die Werkschau wird demonstrieren, was alles mit offenen Daten möglich ist. Gemeinsam mit dem INFOradio des rbb wird das Motto des BODDy in einem “Zukunftsgespräch” diskutiert. Im Anschluss daran freuen wir uns, Sie bei Fingerfood und Getränken zu einem Get-together begrüßen zu dürfen.

Weitergehende Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier. Sichern Sie sich schon jetzt Ihren Platz in einem der Workshops und melden Sie sich unter www.amiando.com/ zum BODDy13 an.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Berliner Haushaltsvisualisierung

April 29, 2013 in Deutschland, Featured, Open Knowledge Foundation

Am 18. April hat die Berliner Senatsverwaltung für Finanzen ihre neue Webseite vorgestellt. Im Rahmen des Relaunches haben wir für die Senatsverwaltung den aktuellen Doppelhaushalt der Stadt Berlin (2012/2013) visualisiert (Link).

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Die zugrunde liegenden Haushaltsdaten befinden sich im Datenportal der Stadt Berlin. Die Visualisierung basiert auf der bekannten Software OpenSpending, die die Open Knowledge Foundation gebaut hat. Der Sourcecode zur Berliner Haushaltsvisualisierung ist auf GitHub abrufbar.

Übrigens: Von den Städten Köln, Gießen und Göttingen gibt es ebenfalls Haushaltsvisualisierungen, die auf OpenSpending basieren.

Praktiken, Ziele und Selbstbild der Open Knowledge Foundation

April 15, 2013 in Featured, Open Knowledge Foundation

In welchem Verhältnis stehen Praktiken, Ziele und Selbstbild der Open Knowledge Foundation Deutschland? Dieser Frage gehe ich derzeit in meiner Masterarbeit nach und möchte die aktuellen Ergebnisse hier vorstellen. Vorweg sei betont, dass die Arbeit noch nicht fertig ist – über Feedback würde ich mich freuen!

Passend zum Thema der Arbeit zunächst ein Überblick in Form einer Datenvisualisierung:

Mindmap Praktiken, Ziele und Selbstbild OKF Im Zentrum steht das übergreifende Ziel der OKF: Die Verbreitung eines bestimmten Offenheitsprinzips durch den Aufbau offener Infrastrukturen. Nach diesem Prinzip bedeutet Offenheit, dass keine technischen oder rechtlichen Einschränkungen die Schaffung, Nutzung, Weiterverarbeitung und Weiterverbreitung von Wissen durch jedermann für jegliche Zwecke behindern. Allgemein lassen sich eine Reihe von Praktiken zum Aufbau offener Infrastrukturen ausmachen, die wiederum dem Erreichen eines bestimmten Sets von Zielen dienen. Zu den Praktiken gehören:

  • Offenheit definieren: Die Bedeutung von Offenheit kann je nach Kontext variieren, weshalb eine genaue Definition benötigt wird. Die von der OKF erstellte Open Definition definiert das o.g. Offenheitsprinzip detailliert in technischer und rechtlicher Hinsicht. Hinzu kommen Richtlinien für die Bereitstellung von Wissen, wie die zehn Prinzipien zum Öffnen von Regierungsinformationen der Sunlight Foundation oder das Fünf-Sterne-Modell von Tim Berners-Lee.
  • Offene Infrastrukturen implementieren: Die Implementierung des Offenheitsprinzips, also die Erstellung, Aufbereitung und Bereitstellung von Wissen in einer Form, die den definierten Kriterien entspricht. Das kann zum einen ganz offiziell durch Auftragsarbeiten für Behörden geschehen, ist aber eher die Ausnahme. Wichtiger ist der Aufbau unabhängiger, alternativer Infrastrukturen, die ohne offizielle Unterstützung durch Behörden entwickelt werden und die Vorteile offenen Wissens demonstrieren sollen, z.B. offenerhaushalt.de. Darüber hinaus werden vor allem auf internationaler Ebene auch technische Standards für die Implementierung offener Infrastrukturen entwickelt, z.B. die Datenverwaltungssoftware CKAN.
  • Offenes Wissen nutzbar machen: Meint das Entwickeln von Werkzeugen, die das bereitgestellte Wissen zugänglich und nutzbar machen, bspw. in Form von interaktiven Datenvisualisierungen. Eine besondere Bedeutung nimmt in diesem Zusammenhang die Förderung von (Daten-)Intermediären ein, die diese Aufgabe übernehmen. Einerseits fördert man die Entstehung neuer Intermediäre, bspw. indem man eine Community aus ‘Gesellschaftshackern’ aufbaut (siehe unten); andererseits geht es vor allem darum, dass Journalismus stärker ‘datengetrieben’ und ‘offen’ sein soll.
  • Lobbyarbeit/PR betreiben: Geschieht klassischerweise durch Kontaktpflege zu Behörden und dem Besuchen bzw. Veranstalten von Konferenzen. Hinzu kommt ein Unterstützernetzwerk, welches hilft, Botschaften innerhalb der im weitesten Sinne netzpolischen Szene in Deutschland zu verbreiten (bspw. auf netzpolitik.org).

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OKF DE Tätigkeitsbericht März 2013

April 14, 2013 in Featured, Open Knowledge Foundation

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Monatlicher Bericht über Aktivitäten und Projekte der Open Knowledge Foundation Deutschland.

Das wohl wichtigste Ereignis im März 2013 war unser erster Retreat. Team und Vorstand haben sich ein Wochenende Zeit genommen, um über die OKF DE, unsere Ziele, Schwerpunkt und Fokus unserer Arbeit, sowie über unseren Handlungsansatz und unsere Arbeitsweise und Struktur zu reden. Wir haben sicherlich nicht alle Probleme gelöst. Wichtig ist aber, dass wir alle einen besseren Überblick über laufende Aktivitäten und ein besseres Verständnis für die Herausforderungen gewonnen haben. So haben wir wichtige Fragen Aufgeworfen und konkrete Aufgaben zu deren Beantwortung verteilt. Wir sind zuversichtlich, gemeinsam ein gutes Stück weiter gekommen zu sein.

Neben der Arbeit an laufenden Projekten bemühen wir uns derzeit um drei große neue Projekte. Eines davon ist Young Rewired State (YRS) Berlin und wir freuen uns es heute ankündigen zu können. Mehr dazu auf der YRS Webseite.

Gemeinsam organisieren Open Knowledge Foundation Deutschland und YRS den ersten ersten Young Rewired State Hackday in Deutschland. Young Rewired State ist ein Netzwerk aus jungen Software-Entwicklern die sich einmal im Jahr zu einem großen Hackday treffen und Anwendungen aus den offenen Daten ihrer Stadt bauen.

Für den Hackday suchen wir Kinder und Jugendliche von 7 bis 18 Jahre die in ihrer Freizeit gerne Code schreiben. Alle sind willkommen – egal, ob ihr erste HTML-Kenntnisse besitzt oder bereits komplexe Software in verschiedenen Sprachen programmieren könnt. Ziel von YRS ist es jugendliche Software-Entwickler zu vernetzen und sie dabei zu unterstützen ihre Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Am 7. und 8. September 2013 laden wir 50 Jugendliche aus Berlin ein, Werkzeuge und Anwendungen zu entwickeln, die offene Daten ihrere Stadt (Kriminalitätsdaten, Verkehrsdaten usw.) nutzbar machen, um die Welt ein kleines bisschen besser zu machen. Dabei werdet ihr von erfahrenen Entwicklern als Mentoren unterstützt. Zusammen wollen wir mehr und besser coden lernen und vor allem viel Spaß haben.

Damit wir unsere Arbeit weiterhin gut machen können, sind wir auf Deine Hilfe angewiesen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten uns zu unterstützen: Sei es durch aktive Mitarbeit in unseren Projekten oder durch eine Spende! Wir freuen uns über Fragen, Anregungen und Kritik and info@okfn.de. Im folgenden nun die Übersicht unserer Aktivitäten im März 2013. Read the rest of this entry →

Save the date: Konferenz Zugang gestalten! 28./29. November 2013

April 12, 2013 in Featured, Termine

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Save the date: 28./29. November 2013: Konferenz „Zugang gestalten! Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe“ im Jüdischen Museum in Berlin. Der Diskurs geht weiter!

Nachdem in den vergangenen beiden Jahren das Ob und das Wie der Digitalisierung des Kulturellen Erbes diskutiert wurde, stellt die Konferenz “Zugang gestalten! – Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe” in diesem Jahr die Frage nach dem Warum. Im Rahmen der dritten Konferenz der Reihe soll eine Rückbesinnung auf die zentralen Werte der Gedächtnisinstitutionen im Vordergrund stehen. In diesem Zusammenhang wird die Frage erörtert werden, welche Aufgaben die Museen, Archive und Bibliotheken mit öffentlicher Mitteln erfüllen sollen und wie sie dieser Verantwortung auch in der Digitalen Welt gerecht werden können.

In Kürze stellen wir Ihnen hier detaillierte Informationen zur Konferenz in diesem Jahr zur Verfügung.

Auf der erneut stattfindenden Konferenz werden die Chancen, Hindernisse und Rahmenbedingungen des Zugangs zum kulturellen Erbe und zu den Beständen von Museen, Archiven und Bibliotheken in der digitalen Welt erörtert. Dabei wird das Selbstverständnis kultureller Einrichtungen und Initiativen, ihre Aufgaben und Funktionen in einem geänderten Umfeld im Vordergrund stehen. Was ergibt sich daraus für die rechtlichen Rahmenbedingungen, wo und inwieweit sollen sie den geänderten Verhältnissen angepasst werden? Die Konferenz, die vom Jüdischen Museum, dem Internet&Gesellschaft Collaboratory, iRights Lab Kultur, Wikimedia Deutschland und der Open Knowledge Foundation Deutschland vorbereitet wird, führt den schon in den Konferenzen der vergangenen beiden Jahre geführten Diskurs über kulturelles Erbe in der digitalen Welt fort.

Mehr zum Konzept der Konferenzreihe können Sie hier erfahren. Hier finden Sie die Dokumentation der Veranstaltungen in den Jahren 2011 und 2012.

Studie zur Offenheit der Parlamente in Deutschland, Österreich und der Schweiz

April 8, 2013 in Featured, offene Daten

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Im folgenden Gastbeitrag stellt Markus Schmidt, die Studie “Opening Parlament in Deutschland, Österreich und der Schweiz” vor, im Rahmen einer Vorlesung “Digitale Nachhaltigkeit in der Wissensgesellschaft”.

Seit ihrer Veröffentlichung im September 2012, möchte die “Erklärung zur Parlamentarischen Offenheit“, ein neues Problembewusstsein für die Offenheit und Transparenz in Parlamenten schaffen. Die Deklaration wird von zahlreichen Parliamentary Monitoring Organizations (PMOs) weltweit unterstützt und liegt jetzt auch in einer Deutschen Übersetzung vor.

Während des Kurses “Digitale Nachhaltigkeit” an der ETH Zürich mit Marcus Dapp habe ich die ersten Kammern der nationalen Parlamente in Deutschland, Österreich und der Schweiz, den Bundestag sowie den Österreichischen und Schweizer Nationalrat untersucht. Ziel der Untersuchung war es, die Forderungen von Opening Parliament mit den aktuellen Stand in den Parlamenten zu vergleichen.

In diesen Ländern ist der Lebensstandard hoch und die technische Entwicklung fortgeschritten. Deswegen war in der Untersuchung vor allem der Zugang zu Informationen und ihre technische Realisierung von Interesse.

Der technische Stand der Internetauftritte der Parlamente ist zufriedenstellend. Abgesehen von der verschlüsselten Übertragung der Daten, welche nur beim Deutschen Bundestag möglich ist, sind alle Seiten gut strukturiert und zugänglich.

Ein Problem der verfügbaren Informationen: Einige Daten sind nur in proprietären Formaten verfügbar, welches ein Hindernis beim Abrufen sein kann. Nur PDF ist in allen drei Parlementen vorhanden. Leider kann aber gerade PDF nicht von Maschinen ausgelesen und weiterverarbeitet werden. Warum Formate wie PDF grundsätzlich nicht für offene Regierungsdaten geeignet sind, hat die Sunlight Foundation anschaulich zusammengefasst. Keines stellt Multimediainhalte in offenen Formaten zur Verfügung.

Außerdem ist auch das Ergebnis in Bezug auf Open Data schwach. Nur der Nationalrat Schweiz stellt offiziell Informationen im XML-Format zur Verfügung. Aber diese Dateien beinhalten nur allgemeine Statistiken zur Verfügung. Sinnvolle Daten für die parlamentarische Überwachung fehlen.

Wie geht es weiter? Die Enquete Kommission des Deutschen Bundestages endete ohne ein nennenswertes Ergebnis. The Frage, ob sich eine neue Sensibilität bei den Parlamentariern in Bezug auf Opening Parliament entwickelt hat, wird sich in den kommenden Jahren zeigen. Im Schweizer Nationalrat gibt es eine überparlamentarische Gruppe, welche viele der Ziele von Opening Parliament verfolgt. Aktuell kann meine keine Entwicklung im Österreichischen Nationalrat erkennen, während die Regierung eine aktive Rolle bei der Verbreitung von Open Government Data spielt.

Die komplette Studie kann hier heruntergeladen werden. Sie steht unter einer Creative Commons Namensnennung 3.0 Schweiz Lizenz.

Apps and the City: App Präsentation & Daten Workshop

April 4, 2013 in Featured, Open Knowledge Foundation

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Mit einer umfassenden Vorstellung von prototypischen Apps, die im Rahmen des von der Open Knowledge Foundation Deutschland in Kooperation mit dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) durchgeführten Apps and the City Projekts in Berlin entwickelt wurden, fand nun am 22. März 2013 die erste öffentliche Zwischenpräsentation in den Räumlichkeiten des VBB statt.

Nachdem sich bereits im Dezember letzten Jahres über 100 Entwickler, Designer und Forscher sowie Web-Worker und Gründer während des gut elfstündigen Apps and the City Hackdays mit den vom VBB veröffentlichten, offenen Transportdaten für Berlin und Brandenburg auseinandersetzten, ging es bei diesem Follow-Up insbesondere darum, entstandene Projektideen und erste umfangreichere Prototypen vorzustellen sowie gemachte Erfahrungen im Umgang sowohl mit den GTFS-Daten als auch mit der Echtzeitdaten-API auszutauschen.

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