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Wir wollen wissen, welche Daten ihr braucht!

November 24, 2011 in offene Daten

Liebe Leute,

wir haben im Rahmen des “Apps für Deutschland” -Wettbewerbs mehrfach Nachfragen von einzelnen Entwicklern nach sehr konkreten Datensätzen erhalten: “Ich arbeite an einer App XY und möchte die Daten von Behörde YZ dafür nutzen, leider scheinen die nicht als offene Daten zur Verfügung zu stehen. Hat jemand einen Rat?”

Bisher konnten wir leider bei diesen Fragen nicht wirklich weiterhelfen. Klar, das BMI hat als Schirmherr des Apps4DE eine Anfrage an einige Behörden (vor allem Bundesbehörden) gestellt, die auch teilweise zur Veröffentlichung von sehr interessanten Daten geführt hat. Siehe dazu die wachsende Anzahl von Datensätzen auf www.offenedaten.de

Aber das reicht einfach noch nicht! Deshalb schlage ich vor, dass wir eine gezielte Aktion starten:

Wir ermitteln in der Community den Bedarf nach konkreten Datensätzen und schreiben dann im Namen der Community und der Organisatoren des Wettbewerbs Briefe/Mails an die entsprechenden Behörden um nochmals auf den Wettbewerb und die Freigabe der Daten hinzuweisen.

In diesem Sinne: Wir wollen wissen, welche Daten ihr braucht!

Dazu haben wir ein Formular eingerichtet, bitte seit möglichst konkret und präzise! Allgemeinplätze, wie “alle Daten sollten allen zugänglich sein”, bringen uns an diesem Punkt nicht weiter. Es geht darum noch ein paar Schätze zu bergen:

 

[button size="large" align="center" link="https://docs.google.com/spreadsheet/viewform?formkey=dDVwN1drTEV2ZnFPaGxMWm9KZ2k2eUE6MQ#gid=0" color="magenta"]Zum Formular[/button]

 

Bitte mitmachen und weiter verteilen! und auf Twitter den Hashtag #apps4de nutzen.

Pressemitteilung: Urheberrecht für das 21. Jahrhundert schaffen!

November 24, 2011 in Positionen

In ihrem gemeinsamen Positionspapier “Was zu tun wäre: ein Urheberrecht für das 21. Jahrhundert” fordern Wikimedia Deutschland e.V., Digitale Gesellschaft e.V. und Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. die Urheber und die Politik zu einem Dialog mit den Nutzern digitaler Werke auf. Anlass der Veröffentlichung des Positionspapiers ist eine Rede der für die Digitale Agenda zuständigen EU-Kommissarin Neelie Kroes, die festgestellt hatte, dass “Copyright” von einem begrüßenswerten Recht zu einem Hasswort für die Nutzer geworden sei.

“Wir sind der Meinung, dass Kommissarin Kroes leider Recht hat”, stellt Jan Engelmann, Bereichsleiter Politik und Gesellschaft bei Wikimedia Deutschland fest. “Das liegt daran, dass das Urheberrecht in seiner heutigen Form nur noch scheitern kann und dringendst reformbedürftig ist.” Überlange Schutzfristen führten dazu, dass zu viele Werke unnötig der Allgemeinheit vorenthalten würden, manche analoge Prinzipien wie der Erschöpfungsgrundsatz seien im 21. Jahrhundert nicht mehr zeitgemäß.

Das Urheberrecht sei unverständlich und komplex geworden, überfordere Nutzer und Politiker gleichermaßen. “Was niemand versteht, ist zum Scheitern verurteilt. In seiner derzeitigen Form führt das Urheberrecht zu Exklusion und künstlicher Verknappung statt die Produktion von kulturellen Werken zu fördern und Teilhabe an der Wissensgesellschaft zu ermöglichen”, sagt Daniel Dietrich von der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.

Die Verfasser des Positionspapiers fordern die Politik auf, das Urheberrecht von Grund auf neu zu denken und rufen zum Dialog zwischen Urhebern und Nutzern auf. “Wenn wir das Urheberrecht nicht in absehbarer Zeit neu gestalten und der Zeit anpassen, wird es sich nicht mehr mit verhältnismäßigen Mitteln durchsetzen lassen und an der zunehmenden Inakzeptanz scheitern. Das wäre schlecht für Urheber und Nutzer gleichermaßen”, erklärt Lavinia Steiner, Vorstand des Digitale Gesellschaft e.V.

 

[button size="large" align="center" link="http://wiki.okfn.de/Positionen/Urheberrecht" color="magenta"]Zum Positionspapier[/button]

 

Für Rückfragen stehen Ihnen zur Verfügung:

Jan Engelmann, Wikimedia Deutschland e.V., jan.engelmann@wikimedia.de Tel: 030-219158260

Daniel Dietrich, Open Knowledge Foundation Deutschland e.V., info@okfn.de Tel: 0171-1006855

Lavinia Steiner, Digitale Gesellschaft e.V., presse@digitalegesellschaft.de

PDF dieser Pressemitteilung: Urheberrecht – PM Gemeinsames Positionspapier – Wikimedia Deutschland, Digitale Gesellschaft, Open Knowledge Foundation Deutschland

Offene Geodaten Berlin: Wir fangen dann schon mal an…

November 21, 2011 in Open Knowledge Foundation

Wir begrüßen die Initiative des neuen Berliner Senats:

Die Koalition wird die Open-Data-Initiative des Landes fortsetzen und ausbauen. Dazu setzt sie sich für eine Prüfung der weitgehenden Offenlegung von öffentlichen Daten (z. B. Geoinformationsdaten) unter Wahrung des persönlichen Datenschutzes ein.

(Koalitionsvertrag zwischen SPD und CDU in Berlin).

Geoinformationsdaten? Hey, die finden wir auch spannend! Wir möchten allerdings nicht warten, bis die Koalition bestätigt und die neue Regierung gewählt ist, sondern wollen gleich loslegen und spannende Möglichkeiten zur Weiterverarbeitung von Geodaten zeigen und erforschen.

Deshalb laden wir ganz herzlich ein zum Open Data Hackday am 03. und 04. Dezember 2011 in Berlin. Wir wollen jeweils den ganzen Tag von 10 Uhr – bis 19 Uhr hacken und uns dabei vor allem die Daten des FIS-Brokers anschauen. Diese können natürlich nach belieben mit anderen Datensätzen z.B. aus dem Berliner Datenportal daten.berlin.de oder dem Katalog für offene Daten www.offenedaten.de oder anderen Fundstellen kombiniert werden. Bitte hier anmelden:

 

[button size="large" align="center" full="false" link="http://www.doodle.com/mk8y5ikqhzkyks53" color="magenta"]Mach mit![/button]

 

Netterweise haben unsere Freunde von co-up sich bereit erklärt uns ihre Hallen zur Verfügung zu stellen. Der Open Data Hackday in Berlin ist Teil des internationalen Open Data Day. Dieser findet rund um die Welt in verschiedenen Ländern und Städten. Frankfurt am Main ist auch schon dabei :) Deine Stadt auch?

In der nächsten Zeit werden weitere Hackdays in (hoffentlich vielen) Städten in Deutschland stattfinden. Damit wollen wir den Bedarf nach mehr offenen Daten unterstreichen und gleichzeitig die im Rahmen des Open Data Wettbewerbs “Apps für Deutschland” stattfindende Datenfreigabe von Behörden anregen und unterstützen. Aktuelle Termine findet ihr unter opendata.hackday.net.

Offene Daten brauchen Apps und Apps brauchen offene Daten!

Wenn jemand einen lokalen Hackday organisieren möchte, schreibe er oder sie bitte eine Mail an team[at]okfn[punkt]de, wir helfen gerne weiter und rühren ordentlich die Werbetrommel für euch. Man kann dem Hackday auch bei Twitter folgen, um nix zu verpassen.

Der Hashtag für den Hackday am 3. & 4. ist, dem internationalen Open Data Day folgend, #odhd + #you <= (dein Airport Code) und für den Wettbewerb ist #apps4de. Wer bei dem Apps4DE-Wettbewerb mitmachen möchte kann sich hier mit Informationen versorgen.

Ein paar schöne Zitate zum Apps4DE Wettbewerb

November 19, 2011 in offene Daten, Open Knowledge Foundation

Rechtzeitig zum Apps für Deutschland Wettbewerb haben wir ein paar besonders schöne Zitate sammeln können.

Spending data has made the workings of government much clearer to journalists and citizens

Tim Berners-Lee: In the UK, with clear request from the very top levels, with dedicated people working within government, with strong support from academic and non-profit sides, there has been a major shift toward Open Government Data as the default. Spending data has made the workings of government much clearer to journalists and citizens, encouraging citzen engagement in the process and in democracy. Logistical and geospatial data has made it more efficient to run a company. Data on the performance of schools and hospitals has helped people chose where to live, and of course provided publicly visible feedback to the managers .. and so on. The US and UK governments have competed in an informal race to get the data out, and to reap the benefits. We welcome Germany joining that race, for Germany’s sake but also because we know that as more countries provide data about more things, so we all will get a picture of the state of the whole world, a picture which is very important in this crucial era.

Tim Berners Lee, W3C Consortium and Advisor of the UK Government on Linked Open data

Open public data benefits everybody

Neelie Kroes: Open public data benefits everybody – and more and more public authorities across Europe are recognising this and opening up. The recent EU Open Data Challenge showed innovative applications using these data – made by citizens, for citizens. By demonstrating the usefulness of open data, competitions like this can increase awareness, stimulate innovation, and boost European competitiveness. I am delighted that Germany is joining the movement towards open government data!

Neelie Kroes, European Commission Vice-President for the Digital Agenda

We hope this is a trend that cannot be reversed

Jose M. Alonso: We have seen the number of Open Government Data initiatives increasing from 2 to nearly 200 in less than three years. The benefits of these programs are just starting to be realized: from increased transparency and accountability to economic growth and job creation and improved government efficiency and effectiveness. We hope this is a trend that cannot be reversed as it provides the means for a much needed change on the way governments and their constituencies relate, allowing a two-way interaction and, in the end, improving people’s lives. It’s crucially important to take all the challenges into account and address them properly for those initiatives to become a successful success over time and for the people at large to enjoy the aforementioned benefits. Germany interest in joining the Open Data movement should not but add to the greater impact of Open Data worldwide and will help to provide more examples on how to address those challenges and reap those benefits.

Jose M. Alonso, Program Manager, Open Data, World Wide Web Foundation

It’s great to see the launch of Apps Für Deutschland

Andrew Stott: It’s great to see the launch of Apps für Deutschland, with three federal agencies, Berlin and Bremen leading the way in contributing open data and with the opportunity for developers to show politicians, officials and the public new and innovative ways to generate economic and social value from open government data.

Andrew Stott, UK Transparency Board and former Director of data.gov.uk

Knowledege Base Update: Was bedeutet eigentlich “offen”?

November 18, 2011 in Open Knowledge Foundation

In unserer Knowledge Base im Wiki steht nun der zweite Beitrag bereit zum lesen:

Was genau verstehen wir eigentlich unter Offenheit? Bei der Beantwortung dieser Frage hilft die gemeinsam erarbeitete Definition aus dem Open Definition Projekt (engl.) weiter: Offene Daten sind Daten, die von jedermann frei genutzt, wiederverwendet und weitergegeben werden können und dies höchstens mit der Maßgabe einer Namensnennung des Urhebers sowie der Forderung einer Weitergabe unter gleichen Bedingungen.

Die komplette Open Definition (engl.) macht genauere Angaben darüber, was dies im Einzelnen bedeutet, hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen:

  • Verfügbarkeit und Zugang: die Daten müssen in ihrer Gesamtheit verfügbar sein, ein Abruf sollte als Download oder per Programmierschnittstelle über das Internet möglich sein. Die Daten sollten in einem gängigen, nicht-proprietären und offen einsehbarem Format vorliegen. Der Zugang sollte kostenlos sein oder höchstens die Reproduktionskosten in maßvollem Umfang weitergeben.
  • Wiederverwendung und Weitergabe: die Daten müssen unter Bedingungen zurVerfügung gestellt werden, die eine Wiederverwendung und Weitergabe ermöglichen, inklusive einer Verwendung der Daten zusammen mit Datensätzen aus anderen Quellen.
  • Nicht-exklusive Teilhabe: eine Nutzung, Wiederverwendung und Weitergabemuss für jedermann möglich sein und es darf keine Diskriminierung gegenüber bestimmten Nutzungsintentionen, Personen oder Gruppen stattfinden. Z.B. sind Einschränkungen auf ‘nicht-kommerzielle’ Zwecke, die eine kommerzielle Datennutzung ausschließen würden, nicht gestattet.

Wenn sie sich fragen, warum es so wichtig ist, sich darüber klar zu werden, was unter Offenheit verstanden werden soll, so gibt es eine einfache Antwort: Interoperabilität

Interoperabilität bezeichnet die Fähigkeit verschiedener Systeme und Organisationen zusammen zu arbeiten. In unserem Fall heißt das, dass verschiedene Datensätze zusammen genutzt und miteinander verquickt werden können, ohne dass dies durch unterschiedliche Lizenzvorgaben oder nicht zusammenpassende Formate erschwert oder verhindert wird.

Interoperabilität ist wichtig, weil es verschiedenen Komponenten die Zusammenarbeit erlaubt. Diese Fähigkeit, einzelne Bausteine zusammensetzen zu können, ist wichtig, um große, komplexe Systeme zu bauen. Ohne Interoperabilität wird dies nahezu unmöglich – als veranschaulichendes Beispiel sei hier der berühmte Mythos des Turmbau zu Babels herangezogen, wo die Unfähigkeit zu kommunizieren den kompletten Zusammenbruch der gemeinsamen Arbeit am gemeinsamen Turmbauprojekt nach sich gezogen hat.

Im Hinblick auf Daten stehen wir vor einer ähnlichen Situation. Der Kern einer notwendigen gemeinsamen Basis für eine ‘Zusammenarbeit’ bei Daten (oder auch Programmiercode) ist, dass Teile dieses “offenen” Rohmaterials hierbei frei mit anderen Daten vermischt (aggregiert, verknüpft, kontextualisiert, etc.) werden können. Diese Interoperabilität ist der Schlüssel, um die wesentlichen praktischen Vorteile von “Offenheit” zu erschließen: die dramatisch verbesserte Möglichkeit, verschiedene unterschiedliche Datensätze zu kombinieren und so bessere Produkte und Dienste zu schaffen (diese Vorteile werden im Detail diskutiert im Abschnitt ‘Warum Open Data?’).

Die Bereitstellung einer klaren und eindeutigen Definition von Offenheit stellt sicher, dass sie zwei Datensätze, die sie aus unterschiedlichen Quellen erhalten haben, miteinander kombinieren können, und sie verhindert unseren eigenen ‘Turm zu Babel’: viele Datensätze aber wenig oder keine Möglichkeiten, diese in größeren Systemen zu nutzen, und so neue Zusammenhänge herauszuarbeiten, neue Dienste anzubieten und somit neue ökonomische und/oder gesellschaftliche Werte zu schaffen.

NDR Medienmagazin ZAPP über Datenjournalismus

November 18, 2011 in Open Knowledge Foundation

Das NDR-Medienmagazin ZAPP hat einen interssaten Beitrag über Datenjournalismus gemacht. Dazu wurde unter anderem auch Stefan Wehrmeyer von der OKF interviewt. Die Videos stehen erfreulicherweise unter CC-BY.

Hier der Beitrag.

#Apps4De Opendata Hackday in Bremen

November 17, 2011 in Open Knowledge Foundation

Am 9 November wurde der Apps 4 Deutschland Wettbewerb gestartet. Begleitend zu diesem Wettbewerb veranstaltet die Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. eine Reihe von Hackdays.

Den Aufschlag dazu macht an diesem Wochenende (19.11) Bremen. Die Hansestadt war in den letzten Monaten sehr aktiv im Bereich offener Daten und hat auch ein richtungsweisendes Informationsfreiheitsgesetz auf den Weg gebracht. Wir dürfen daher auf die bremischen Daten besonders gespannt sein und hoffen auf viele neue, spannende Apps für Bremen und Deutschland. Nähere Informationen findet man hier.

In der nächsten Zeit werden weitere Hackdays in (hoffentlich vielen) verschiedenen Städten in Deutschland stattfinden. Aktuelle Termine findet ihr unter www.opendata.hackday.net.

Falls jemand gerne einen lokalen Hackday organisieren möchte schreibe er oder sie bitte eine Mail an team[at]okfn[punkt]de, wir helfen dann gerne weiter und rühren ordentlich die Werbetrommel für euch. Man kann dem Hackday auch bei Twitter folgen, um nix zu verpassen.

Hashtag für die Hackdays und den Wettbewerb ist #apps4de. Wer bei dem Wettbewerb mitmachen möchte kann sich hier mit Informationen versorgen.

Interview mit Adrian Pohl: Bibliotheken sollten ihre Daten öffnen

November 11, 2011 in offenes Wissen, Open Knowledge Foundation

Adrian Pohl arbeitet seit 2008 im Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz). Er ist Koordinator der Arbeitsgruppe der Open Knowledge Foundation zu Open Bibliographic Data und Vorstandsmitglied der OKF DE. In diesem Interview mit der Zeit Online berichtet Adrian über die Infrastruktur für offene bibliographische Daten:

Worum geht es bei Open Bibliographic Data (OBD)? Adrian Pohl: Wir orientieren uns an der Open-Access-Bewegung. Deren Idee wird bereits weitgehend in der Bibliothekswelt unterstützt: Ergebnisse öffentlich finanzierter Wissenschaft sollen auch jedem öffentlich zugänglich sein. Bibliotheken sind ebenfalls meist aus öffentlichen Geldern finanziert. Deshalb sollten die von ihnen produzierten Daten auch offen zugänglich und wiederverwendbar sein. Mit den “Prinzipen zu offenen bibliographischen Daten” haben wir in der Open Knowledge Foundation klare Anforderungen für die Freigabe solcher Daten formuliert, insbesondere im Hinblick auf die Wahl der Lizenz. Bibliotheksdaten können vielen von Nutzen sein. [...]     Wie würden Sie die OpenBib-Szene in Deutschland beschreiben? Insgesamt ist die Szene noch eher klein, dafür aber stetig wachsend. Das Thema wird von vielen interessiert beobachtet. Vor Kurzem wurden etwa die ”Empfehlungen zur Öffnung bibliothekarischer Daten“ einer deutschlandweiten Forschungsgruppe veröffentlicht. Auch die Herausgabe eines Leitfadens durch das hbz soll Open Data in der Bibliothekswelt voranbringen. Der Leitfaden wurde von dem Juristen Till Kreutzer verfasst und enthält Informationen zu rechtlichen Hintergründen von Open Data in der Bibliothekswelt.

 

Open Knowledge – base oder ‘Warum eigentlich Open Data’

November 11, 2011 in Open Knowledge Foundation

Seit unserer Gründung Anfang des Jahres haben wir schon viele spannende Projetkte gelauncht und weiterentwickelt, wir waren auf vielen Veranstaltungen präsent oder haben diese organisiert. Was bislang fehlt ist eine Übersicht über unsere Positionen und eine Dokumentation unserer Arbeitsweise.

Wenn etwas, was wir gemacht haben gut geklappt hat, dann möchten wir dieses Wissen nicht für uns behalten. Wir möchten dass möglichst viele Leute unsere Ideen aufnehmen, weiterentwickeln uns es dann am Ende noch besser machen.

Wenn jemand von uns einen Vortrag hält oder einen spannenden Blogpost schreibt dann ist das gut, aber in Zukunft wollen wir wichtige Dinge in unserer Knowledeg Base sammeln, damit unser Handeln und unsere Positionen noch transparenter werden als bisher.

Wenn jemand spannende Ideen hat, welche Fragestellung in unserer Knowledge Base unbedingt auftauchen sollte, schreibt mir doch einfach eine Email: hauke[punkt]gierow[okfn].de

Heute kommt der erste Teil, eine ganz einfache Fragestellung:

Der folgende Text ist eine Übersetzung eines Kapitels aus dem Opendata Manual.

Wieso eigentlich Open Data?

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Start des “Apps für Deutschland” -Wettbewerbs

November 9, 2011 in Deutschland, offene Daten, Open Knowledge Foundation

Am 8. November 2011 wurde mit “Apps für Deutschland” der erste Open Data-Wettbewerb hierzulande eröffnet. Träger und Organisatoren des Wettbewerbs sind drei gemeinnützige Vereine: die Open Knowledge Foundation Deutschland, das Open Data Network und das Government 2.0 Netzwerk. Der Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundesinnenministeriums und wird unterstützt durch den Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom).

Bis zum 1. Februar können Ideen und Anwendungen eingereicht werden. Eine hochkarätige Jury entscheidet über die Gewinner. Es gibt interessante Preise zu gewinnen. Die Preisverleihung findet im März 2012 auf der CeBIT in Hannover statt.

Eine Besonderheit ist, dass “Apps für Deutschland” kein reiner Apps-Wettbewerb ist, sondern ein Schwerpunkt auf der Veröffentlichung von Daten liegt. Entsprechend gibt es neben der Kategorie Ideen und Apps auch die Kategorie Daten.

Für den Wettbewerb werden vom Bundesministerium des Innern, dem Statistischen Bundesamt sowie dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie Daten unter einer ‘offenen‘ Lizenz bereitgestellt. Diese Datensätze werden, zusammen mit den Daten aus dem Bremer und dem Berliner Datenkatalog, für den Wettbewerb in einem umfangreichen Datenkatalog zusammengefasst. Die OKF DE kümmert sich im Rahmen des Wettbewerbs um den Datenkatalog für den wir die Seite www.offenedaten.de überarbeitet haben.

Die Freie Hansestadt Bremen stellt Daten aus dem Bremer Datenkatalog, aus den Bereichen Bildung, Finanzen, Soziales, Statistik und Umwelt zur Verfügung. Das Land Berlin stellt sämtliche Daten von Open Data Berlin zur Verfügung. Diese umfassen u. a. Daten aus den Bereichen Arbeitsmarkt, Bildung, Demographie, Umwelt und Klima.

Wir möchten Deutsche Behörden ermutigen im Rahmen des Wettbewerbs Datensätze bereitstellen, die vorher nicht als offene Daten zugänglich waren. Hier geht es zum Anmeldeformular für Daten.

Es gibt eine offene Mailingliste für Diskussionen rund um den Wettbewerb. Auf Twitter kann man @Apps4DE folgen. Der Hashtag ist #apps4de Die OKF DE möchte in den nächsten Monaten helfen eine Reihe von Hackdays in verschiedenen Städten zu organisieren. Der erste davon bereits am 19. November in Bremen. Hier mehr dazu und hier die Pressemitteilung der Hansestadt Bremen zum Hackday. Weitere werden folgen: in Berlin, Hamburg, Frankfurt, … stay tuned!

Wir freuen uns um Anregungen un d Kritik und auf viele gute Ideen und nützliche Anwendungen. Besonders gespannt sind wir auf die Daten, die im Rahmen von Apps4DE geöffnet werden!

Hier gibt es die Pressemitteilung der drei Vereine zum Start des Wettbewerbes (PDF), hier die Pressemappe Apps4Deutschland- Informationen für die Medien (PDF) sowie den Flyer Apps4Deutschland (PDF). Desweiteren findet sich hier eine Sammlung mit Presseartikelnund hier das Video von der Eröffnung. Weitere Informationen zum Wettbewerb findet sich auf:  www.apps4deutschland.de

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